Dueck’s Panopticon – gesammelte Kultkolumnen

Panopticon: Alles wird gesehen! Von mir! Keine Angst, ich tue Ihnen nichts – obwohl sich manche fürchten, Stoff einer meiner Kolumnen zu werden. Kultkolumnen? Immerhin haben sie es schon auf 8000 treue Leser gebracht …

In diesem Buch werden meine “Beta-inside” Kolumnen aus dem Informatik-Spektrum aus den Jahren 2001 bis 2007 aus Buch herausgegeben. Eine davon heißt Panopticon und ist eine viel ausführlichere Version des Daily Dueck 23.

Gunter Dueck - Panopticon - Cover

Das Informatik-Spektrum ist die Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft für Informatik. Sie erscheint im Springer-Verlag. Seit 1999 schreibe ich dort eine ausführliche Kolumne im Umfang von etwa vier Seiten. Mit diesen Artikeln begann meine Lust am Schreiben, meine Schriftstellerlaufbahn und meine lange Freundschaft mit dem Springer-Verlag. Die ersten Kolumnen von 1999 bis 2001 erschienen zusammen mit anderen mir ganz am Herzen liegenden Erzählungen im Jahr 2001 als Buch “Die Beta-inside Galaxie”

Alle Kolumnen richten sich im Prinzip an Informatiker, aber mehr an sie als Menschen, die in diesem Gebiet arbeiten. Die Themen sind oft sehr am Rande der Informatik, was manche bemängeln. „Warum schreibt der Dueck das im Spektrum? Was hat der Überwachungsstaat oder die Persönlichkeit eines Geek mit Informatik zu tun?“ Es gibt aber zu viele Leserbriefe mit dem Satz “… lese ich zuerst immer die Kolumne.” Deshalb hat sich der Springer-Verlag wohl auch entschlossen oder getraut, gesammelte “Kultkolumnen” auf das Buch zu schreiben. (Laut INFAS-Fragebogenaktion lesen etwa 8000 Mitglieder die Kolumnen – bei einer Auflage von so etwa 24.000.).

Hinten auf dem Buch steht zum Inhalt:

Der vorliegende Band vereint 42 assoziative Feuerwerke des Kultautors und bietet ein kunterbuntes Potpourri: Artgerechte Haltung von Menschen unter besonderer Berücksichtigung von “Techies”, Unfreiheit der Forschung, Plattwürmer & Mensch, Softwarepatente, Aufrufe an Manager, endlich die Versuche einzustellen, Naturgesetze zu umgehen. Gegen zwanghafte Evaluation, kindhafte Begeiste-rung über viel zu Neues, gegen jährlich wechselnde Managementfehler und Beraterhypes (“Triebrichtungen”) usw. usw. Dueck: “Ich muss und will Ihnen nicht immer aus der Seele sprechen – aber was spricht gegen einen gelegentlichen Neuronensturm?”

Den letzten Satz habe ich wirklich so gesagt! Wenn Sie mich in Leserbriefen in allerhöchsten Tönen über jeden Klee loben wollen, dann wählen Sie diese Formulierung: “Sie haben mir aus der Seele gesprochen.” Ich verstehe Sie – das ist schön. Aber mein echtes Primärziel ist ja mehr in Richtung Weltverbesserung und da müssen Sie vielleicht ab und zu auch schlucken oder nachdenken oder wütend werden! Muss sein …