DD216: Geht nicht, gibt’s nicht – jedenfalls nicht bei den Leuten unter mir! (Mai 2014)

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15 Antworten

  1. Gerhard sagt:

    Noch immer zählt mehr die Gebärde, das Sich-in-die-Brust-werfen! Nicht die abwägende, vorsichtige Haltung, das Abwarten.
    Zeichen müssen gesetzt werden! Auch allein schon die „Drohgebärde“ (des Erfolgs) ist ein Erfolg. Wir haben den Gipfel versucht, was für eine Stärke!

  2. Uwe Kullmann sagt:

    Warum auch sollte das heutige Management anders reagieren? Wir wollten doch wohl anscheinend alle diese Art Manager haben, die nur eine max. 5-Jahresbrille auf der Nase haben. Im Studium wird der Shareholder value gepredigt, dass man ihn maximieren möge. Das Fach Social-Competence kommt halt zu kurz.
    Führung heisst Verantwortung, wird aber oft mit Delegieren verwechselt, vor allem immer dann wenn es mal nicht läuft!

  3. Matthias142 sagt:

    Geht nicht gibt’s nicht *** oder *** Geht nicht, gibt’s nicht

    Die Version mit Komma unterscheidet sich in der Bedeutung deutlich von der ohne das kleine Zeichen. Die der zweiten Variante entsprechende Einstellung findet sich unter anderem bei Angestellten einer Baumarkt Kette welche mit Variante 1 um Kunden wirbt.

    Variante 1 wurde so vom Chef ausgegeben, nur die Mitarbeiter haben flugs im Kopf das Komma hinzugefügt.

    Realität: 2 Mitarbeiter ratschen hinter der Infotheke, der Kunde wird ignoriert, gibt auf und irrt zwischen den Regalen herum und füllt den Einkaufswagen mit Waren die er gar nicht kaufen wollte.

    Keine Moral hier aber amüsant, oder?

  4. Christel sagt:

    Und es ist immer wieder schön, wenn man den Anzugträgern doch eine Grenze setzt, ihnen ein ’nein‘ entgegen setzt und beim ‚geht nicht‘ bleibt. Viele fangen dann an selbst zu denken und auf einmal gibt es dann doch andere Wege als die zuvor geforderten. Man braucht allerdings die Sturheit von 1000 Rindern.

  5. Wolfgang sagt:

    Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einem Studenten, der einen Studentenjob bei einer bekannten Bank in der Mainmetropole machte. Sein Chef – ganz im Stil der smarten Banker betucht und stromlinenförmig gegelt, gab ihm eine Aufgabe, die er – fachlich zwar – doch ohne die erforderliche organisatorische Kompetenz in keiner Weise hätte durchführen können. Natürlich bekam er diese Kompetenz auch nicht – war ja auch nur Kofferträger. Der Student fragte mich um Hilfe. Mein Tipp: Er solle herausfinden wie sattelfest der Chef im Stoff ist und dann nach dem Motto: gib´s-ihm-wie er´s-will handeln. Er hat die Lösung der Aufgabe geschluckt. Ob der gute Chef die „Null-Nummer“ mittlerweile erkannt hat? Warum ignorieren viele Chefs eigentlich die Regel Ziele s.m.a.r.t zu definieren?

  6. Simon Huber sagt:

    Ehrlichkeit ex post? Ok, dafür das Plädoyer im DD.
    Ehrlichkeit ex ante? Oh, wie geht das denn?

    Bewiesen hat’s Ernest Shackleton 1909 bereits mit seinem Inserat für seine Antarktisexpedition:
    „MEN WANTED for hazardous journey, small wages, bitter cold, long months of complete darkness, constant danger, safe return doubtful, honor and recognition in case of success.
    Ernest Shackleton, 4 Burlington st.“

    Da darf sich hinterher niemand beschweren…

  7. Aufklärung sagt:

    Mit „Alles Denkbare ist machbar.“ meint Einstein vermutlich, dass man theoretisch durchDACHTE Ideen auch praktisch MACHEN kann.

    Zum Beispiel könnte man theoretisch nahezu beliebig große Dateien speichern, wenn man die Daten in einem virtuellen Dateisystem auf ein Cluster von normalen PC’s verteilt. Das wäre machbar, wenn die virtuelle Festplatte analog zu phyischer Hardware mit viel größeren Datenblöcken arbeiten würde und den RAM der PC als IO-Cache nutzt. Dieser denkbare Ansatz wurde mit Hadoop und HDFS realisiert, also war er machbar. Eine einzelne Festplatte mit derartigen Datengrößen ist nicht mit heutigen Technologie nicht denkbar, also nicht machbar.

    Viele Probleme sind lösbar, wenn der gesamte Lösungsraum durchdacht werden darf. Gerade hier hat das Management oft Angst, neu zu denken.

  8. hypnos sagt:

    Unerreichbare Ziele werden eigentlich erst dann besonders schön, wenn sie zusätzlich auch noch nicht (wirklich) erstrebenswert sind. Kritische Kommentare kann man hier sehr einfach mit dem Argument „Aber das ist unsere neue Strategie“ wegdiskutieren.

  9. Volker sagt:

    Andernorts, wer wählt denn Politiker, die geht-nicht sagen?
    (das richtige geht-nicht, nicht das ‚geht-mit-mir-nicht‘)

  10. Arno sagt:

    „Nothing is impossible for the man, who hasn’t to do it himself.“
    Die einen lachen drüber, die anderen leiden drunter.

    Das Humankapital trägt nun mal keine Maßanzüge. Humankapital wird gekauft oder verkauft, ist austauschbar, abhängig und weltweit verfügbar.

    Es geht den Vorständen dieser Welt nicht mehr um Ethik, Loyalität und kategorischen Imperativ. Jetzt geht es darum, ob der Aktienmarkt oder der Manager besser angezogen ist, die Bilanz oder der Manager besser frisiert ist, ob sich der Manager selber oder die Waren seines Produktportfolios besser verkaufen kann und ob man genug Geld bekommt, nicht ob man genug hat.

  11. Joachim Schnurrer sagt:

    „Ein Bankier ist ein Mensch,
    der seinen Schirm verleiht,
    wenn die Sonne scheint,
    und ihn sofort zurückhaben will,
    wenn es zu regnen beginnt.“
    – Mark Twain, (1835 – 1910)

    Da kann sich jeder den Reim zu o.g. „Chefgehabe“ machen.
    Geht nicht? — Geht doch!

  12. Daniel sagt:

    Wenn der Chef das selbst glauben würde, würde es doch in Enttäuschung münden. Und wenn die Angestellten es glaubten, würden sie verzweifeln. Aber wenn alle in einer Illusion leben wollen, sollte man sie doch lassen.

    Jeder ist selbst seines Unglückes Schmid.

  13. Volker sagt:

    Dazu kann ich das folgende Video empfehlen..

    The Expert – http://www.youtube.com/watch?v=BKorP55Aqvg&feature=kp

    Am Besten ist die Stelle…

    Frage: „Was hindert uns?“
    Antwort „Geometrie!“

    Viel Spass…

  1. 28. Mai 2014

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