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5 Antworten

  1. Andreas Stein sagt:

    schön gesagt. Immerhin genießt man einen, wenn auch ungewollten Hauch von Exklusivität als Mitglied jener Gruppe der Tugendhaften, die schon immer vergleichsweise klein war. Und wer kann sich so einen schon im Vorstand leisten?

  2. Eva Groß sagt:

    Guten Morgen Herr Dueck,
    als Arbeitgeber halte ich es so, dass ich meine Mitarbeiter so behandele, wie ich selbst gerne behandelt werden würde und das kommt gut an. Wir pflegen ein freundschaftliches Miteinander und eine steht der anderen bei ( wir sind außer dem Mitgesellschafter von mir nur Frauen ).
    Liebe Grüße
    Eva Groß

    • Gunter Dueck sagt:

      Hallo Frau Groß, das funktioniert, wenn die Mitarbeiter so sind wie Sie selbst…aber im Prinzip ist es ein schreckliches Prinzip…in großen Firmen herrschen Finanzer und Controller und die machen genau das: Sie behandeln Ingenieure und Künstler und überhaupt alle, wie Sie selbst behandelt werden möchten… deshalb dürfen alle Tabellen ausfüllen… Für artgerechte Haltung ist es wichtig, andere so zu behandeln, wie DIE behandeln werden wollen, denke ich. Gruß GD

  3. Wolfgang Schadl sagt:

    Hallo Herr Dück, sehr gut beschrieben.

  4. Gabi sagt:

    Der Artikel greift ein wichtiges Thema auf. Die Tugendlosigkeit könnte auch bezeichnet werden mit Gier, Macht, Selbstbezogenheit, Ausbeutung, Bereicherung der Einen, Überlebenskampf der Anderen, usw. –
    Aber so ganz dem ausgeliefert ist niemand. Jede/r hat die Möglichkeit, sich zumindestens im gewissen Rahmen Alternativen zu überlegen, z.B. Arbeitszeit reduzieren, Stellenwechsel, ganz andere Tätigkeit, Weiterbildung, etc. – Allerdings kann das bedeuten, die finanzielle Komfortzone zu verlassen, die eigenen Konsumansprüche und evtl. eigene Gier zu hinterfragen. Ich könnte – sogar im Sozialwesen – netto mind. 40% mehr verdienen. Ich will mich aber nicht selbst ausbeuten, will keine Sozialarbeit im Akkord verrichten und Menschen auch nicht Fällen mit hoher Zielerreichungsquote degradieren. Da verzichte ich lieber auf die Eigentumswohnung, den teuren Urlaub, die neuesten technischen Gadgets, etc. – und freu mich statt dessen daran, nicht allen Entwicklungen nur hilflos ausgeliefert zu sein und morgens noch in den Spiegel schauen zu können.

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