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3 Antworten

  1. Alexander Pummer sagt:

    ich bin als entische Minderheit geboren und aufgewachsen–Deutscher in ide ehemaligen Jugoslavien–und habe schon als Kind einiges erlebt, nacher als mein Vater von Tito’s Pribeken ermordet wurde, meine Mutter fluechete ubernacht ueber die Grenze mi ihre zwei kleine Kinder und zwei kleine Gepaecke nach Ungern, wo wir bei mein Grossvater mutterliche Seite aufgenommen wurden. Ja wir waren ach Fluechtlinge, aber wir hatten Familie-Kontakt. Das war die Zeit der der „Wendung“ in Ungarn als von der Krigs reste die neu Machthaber den Proletardiktature anfingen zu bauen. Wir ware aber wingstens halbwegs zuhause, meine Mutter war lehrerin– ausgrebilet in Ungarn –so Sie hatte schnell arbeit gefunden, uns wir hatten chance zu uberleben. Auser die Hilfe von Grossvater wir hatten keinerlei ander Unterstuetzung gekrigt. Wir wuchse auf studierten,
    nach der Erwerbung meine Ingenieur-Diplomen ich ging „nach hause“ als wir immer sagten– mein GrossVater veterliche Seite war Deutscher, so zuhause war es fuer uns Deutschland. Wir hatten zwar Verwandten in Bayern, aber ich entschied mich allein „auf zu stehen“, es war nicht einfacht — ich musste mich in einem total neuen Welt zu recht zu finden– aber es ging ohne jegliche Hilfe von der Staat.
    Ich war nicht allein, damals gab es sehr viele Fluechtlinge in Deutschland, wir waren aber irgendwie mit Deutschtum verbunden, und wir ware alle irendwie sehr froh , dass wir in Deutschland –damals West Deutschland–sein konnten.
    Seit einige Zeit ich lebe in Californien, und jezt betrachte die Scene in Europa von hier, aber– es mag zwar sehr widerlich klingen — ich finde es nicht richtig, dass Deutschland fuer die Fehler fuer andere Laendern jezt alles „gerade stehen muss“.
    Wenn wir analyzieren wie es alles entwickelt hatte es ist klar das diese Leute die heute nach Deutschland wollen und stroemen, einen grund haben von zuhause weg zu laufen. Der Grund weswegen diese Leute ihre Heimat verlassen, oder verlassen muessen wurde aber nicht von Deutschland hervorgerufen. Die este Katastrofe war Afganistan, wo die Lebensnterlage fuer die Bevolkerung vernichtet wurde, und eine Gruppe von „Helfer“ ein gegner geworden is.
    Fast die gleiche Szenerie spielte sich ab in Iraq wo nach einem total imprialistischen Krieg ein ganzes Land vernichtet wurde. Abgesehen von derarabuschen Fruehling, die nechste Variation der selbe Szenerie speilt sich ab in Syrien, wo die ehemaliger Freiheitskaempfer sich als isis entpupt habe, und nicht nur das Land destabiliziert haben sondern dort auch die Lebensgrundlage von millionen Leute vernichet habe. Diese Leute sind jezt unter wegs nach Deutschland. Einige mogen echte Fluchtlinge sein, aber ich habe erter Hand informationen , dass diese „Fluechtlinge“ hauptsaechlich Menner sind in alter zwischen 18m und 35 Jahren. Also nach einger Szenerien–nicht von oficielle Media, sondern von direct Beobachtung in Ungarn — sind diese „Fluchtlinge“ relative agressive und brutal, ande Schiff welche in Italien landete waren nicht nur mohamedan Passagier als der Schif der lezte Hafen verliess sodern auch welche kristliche Fluchtlinge, welche die Mohamedanen nach einer Discussion kurzer hand ins Mehr geworfen hatten. Weswegen ich es hier das alles aufgebracht habe? Ja man soll Leute in Not helfen, aber man sollte– und Frau Merkel wuerde gut beraten– diese Leute sehr gut anschauen, weil dies Leute konnten nicht nur in Europa nicht verbreitete Krankeiten mitbringen, sondern mit ihrem -„hard wired way of thinking“ wie es jemand mir wer lange Zeit in einem mohamedanischen Land lebte erklaert hatte — die ganze Gesellschaft in Deutschland kaput machen.
    Vielecht das is der Ziel diese ganze Wanderung, weil diese Fluechtlinge sind intersante weise alle sehr vohlbetucht, weil diese Reise musste von jemand’s finanzieller Hilfe statgefunden habe.
    mit landesmannischen Gruessen
    Alexaner Pummer

    • Claudius sagt:

      Werter Herr Pummer,

      echt jetzt?
      (really?)

      Haben Sie den Artikel von Herrn Dueck wirklich gelesen?

      Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, also nehme ich mal eines Ihrer Argumente aus der Mitte:

      „Die meisten Flüchtlinge sind Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren.“

      Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden mit einer Familie in Syrien leben und möchten vor dem Krieg fliehen.
      Sie haben allerdings nur begrenzte finanzielle Mittel, und diese erlauben wegen der hohen Reisekosten nur einer einzigen Person Ihrer Familie die Flucht nach Europa.

      Wen aus Ihrer Familie würden Sie auf diese (durchaus gefährliche) Reise schicken?
      Einen 8-jährigen Buben? Ein 14-jähriges Mädchen? Eine 40-jährige Mutter? Einen 64-jährigen Mann? Eine 72-jährige Frau?

      Ich für meinen Teil kann gut verstehen, daß in so einer Situation die Wahl in der Familie auf diejenige Person fällt, die die größten Chancen hat diese Reise zu überleben.
      Und das sind nun einmal junge erwachsene Männer.

      Ich freue mich für Sie daß sie die Chance hatten, aus einer feindlichen Welt zu entkommen und ihr Leben in einer fremden, aber doch friedlichen Umgebung zu meistern.

      Und ich denke, daß auch andere Menschen diese Chance verdienen.

  2. Gerhard sagt:

    jaja, ein heisses Eisen, das. Meine Eltern waren auch zu 50% Flüchtlinge – mein Vater & Familie kamen aus Böhmen. Deutschstämmig, hatten aber in einem 800 Jahre alten Dorf den ersten Hof neben der Kirche – also sehr lange dort. Schwierig wurde es als meine Großmutter einen Tschechen heiratete – das Paar war dann in Böhmen weder deutsch noch tschechisch – sehr interessante Konstellation damals, sehr schwierig.
    Nach der Vertreibung dann in Deutschland … wurde bereits erzählt, genau so wars. Mein ‚vertriebener Vater‘ heiratete dann ‚eine Deutsche‘ – Nachwuchs … wer weis ob das sonst auch so gelaufen wäre. Glücklicherweise in der Grossstadt, nicht auf dem Land – da blieb Ihnen so einiges erspart. Ich wurde dann da geboren da wo keiner hinwollte – in einem Zuzugsgebiet für Flüchtlinge, genannt das Glasscherbenviertel. Nach 10 Uhr war es keine gute Idee auf die Strasse zu gehen, es sei denn man wollte Randale. Ich wohne heute immer noch da, die Immobilienpreise sind mittlerweile in meinem (östlichen) Viertel höher als in den anderen Stadtvierteln, aber keiner ‚aus Süd‘ würde ’nach Ost ziehen‘. Übrigens umgekehrt auch nicht.
    Im Stadtrat sitzen übrigens fast nur ortsansässige Unternehmer ‚aus Süd‘, die ‚aus Ost‘ sind in der Industrie beschäftigt, kein Interesse daher an den örtlichen Vetternwirtschaft. Nach wie vor nicht integriert.
    Ich habe dann geheiratet – Tochter zweier Rumäniendeutscher, was ich aber nicht wusste als wir uns kennenlernten. Ihr Vater kam Ende der 50er nach Deutschland – aus Kasachstan wohin sie verschleppt wurden und er sich als 13 jähriger zusammen mit seiner Mutter und Schwester weigerte zu verhungern. Sie haben geschafft, mit 25 war er sogar Kommandant bei der Eisenbahngesellschaft. Auch in Deutschland machte er sehr erfolgreich seinen Weg. Blieb aber nicht Folgenlos – mit 55 hatte er Burn-Out, heute würde man sagen er hat alle Anzeichen eines Kriegsheimkehrer Syndroms im Vollausbau. Dennoch schaffte er es 30 Jahre lang Schicht zu arbeiten – schau schau.
    Meine Schwiegermutter hat nach der Vertreibung die Dinge genommen wie sie kamen – überlebt, was will man mehr. Hopfen zupfen, Spargel stechen und all das was heute die Arbeiter aus dem Osten machen. Nur dass sie so schnell braun wird im Sommer macht ihr zu schaffen 😉

    Was sagt uns das ? Ich denke wir haben noch nicht mal das letzte Flüchtlingsproblem verdaut. Wird noch ein oder zwei Generationen dauern bis die Spuren der Herkunft gänzlich verwischt sind. Un d jetzt das neue Flüchtlingsproblem … das eint übrigens die Leute ‚aus Ost‘ und ‚aus Süd‘ – die Bedenkentraeger sind prozentual gleich verteilt.

    Klar ist – die Flüchtlinge sind zunächst mal ein Problem, das von einem Volk ‚verdaut‘ werden muss. Und die Flüchtlinge haben ein Problem, denn sie werde sich integrieren müssen, damit sie ein glückliches Leben hier führen können.
    Klar ist auch dass ‚deutsch-stämmige‘ es dabei leichter hatten als die nicht-Deutschstämmigen die jetzt ankommen – der kulturelle Unterschied ist grösser, es wird mehrere Generationen dauern bis das gelungen ist. Ich habe mehrere Kollegen die mit 25 nach USA auswanderten und jetzt zurück ’nach Hause‘ kommen – sie hatten eine einfachere Integrationsaufgabe und haben es nicht geschafft. Ihre Kinder bleiben übrigens fast ausnahmslos in den USA.

    Wir haben also alle ein Problem, das wir nur gemeinsam lösen können. Mir fällt nichts anderes ein als ‚Integration anbieten wo immer möglich‘, Arbeit schaffen für die Neuankömmlinge, buchstäblich egal welche. Park aufräumen, Hopfen zupfen usw. usw. – und als Teil des Jobangebots abends die Chance Deutsch zu lernen. Die Neuen wollen eine Aufgabe, keine Almosen. Jeder Dünkel ‚das kann man denen doch nicht zumuten‘ ist Gift, denn die Alternative ist nichts tun, und das zerstört Selbstwertgefühl, signalisiert ‚die wollen uns hier nicht‘ und erzeugt Wut, Hass und Kriminalität.

    Übrigens – was mir körperliche Übelkeit bereitet ist die unsägliche Arroganz mit der offensichtlich Nichtwissende über andere Länder und deren Umgang mit Ausländern urteilen. Ich bin beruflich viel im nahen Osten unterwegs und sehe Staaten wie Dubai & Nachbarn zum Teil sogar als Vorbild für Integration. Natürlich werden viele Dinge gemacht die nicht richtig sind (es gibt bessere und schlechtere Staaten diesbzgl. im Nahen Osten), aber immerhin bietet man dort Menschen eine Chance die sonst nur zuhause in Indien oder Afghanistan bleiben könnten und unter viel schlimmeren Bedingungen für Zulieferer von K.K oder ähnlichen westlichen Billig- (oder auch Teuer-) Ketten arbeiten könnten.
    Wer sich mit Taxifahrern in Dubai unterhält versteht dass diese Leute bewusst die Alternative wählen zu zwölft in 3 Zimmern zu leben, weil sie dadurch zuhause die Familie viel besser ernähren und nach 15 Jahren als gemachter Mann in ihr Dorf zurückkehren können. Klar ist diese Wahl brutal, keinesfalls romantisch – aber die Alternative wäre zuhause im Slum zu hausen ohne Chance jemals herauszukommen. Oder für nahezu kein Geld für K.K & Co. zu arbeiten bis einem das Gebäude auf den Kopf fällt. Wer einmal erlebt hat wie stolz eine Hotel Bedienung in Dubai ist die es vom Bau aus eigener Kraft ins Holiday Inn geschafft hat wird 100%ig umdenken.
    Im Vergleich dazu – welche Chance bieten denn wir westlichen Länder solchen Menschen ? Wir hoffen dass die Sklaven (ja, ein sehr hässliches, aber leider treffendes Wort) da bleiben wo wir sie nicht sehen, jammern dann gegebenenfalls ab und zu und gehen dann billige Dinge shoppen gegen den Frust. Wir lassen die Menschen lieber im Mittelmeer ertrinken als ihnen hier bei uns ne Chance zu geben. Wer unreflektiert über den nahen Osten schimpft ist aus meiner Sicht dümmer als Blüm’s Hund (vielleicht versteht ja jemand die Anspielung ;-).

    Fazit – das Flüchtlingsproblem lässt sich nicht unterbinden, nur klug managen. Zu allen Zeiten und in allen Regionen drängen mutige, zielstrebige Menschen von armen Regionen in reichere. Wer das als Bedrohung und nicht als Chance begreift hat nichts begriffen und wird die negativen Auswirkungen der Ablehnung von Flüchtlingen verspüren. Der einzige Weg nicht überrannt zu werden ist die mit Flüchtlingen verbundenen Herausforderungen zu akzeptieren und intelligent und vorurteilsfrei damit umzugehen. Wir müssen diesen Menschen eine Chance geben, dann werden wir alle (!) davon profitieren.

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