DD276: Was checkt einer mit 30 IQ Punkten weniger? Über Dysholiker, Hypovolitive und Dyspathen

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37 Antworten

  1. Andrea Nolte sagt:

    Da fehlen mir bei so manchen Konzepten auch 30 Punkte … nach unten …

    Danke für den Morgenlacher,
    Andrea Nolte

  2. Dieter sagt:

    Menschen sind unterschiedlich. Nutzen uns da weitere Kategorien? Verunmöglichen nicht gerade solche Label (Person x ist y) jede Form von tatsächlicher Erkenntnis über jemanden, da wir solche vorgefertigte Label auch nur allzu gerne endgültig übernehmen und alles dazu im Widerspruch stehende dann eher auszublenden bereit sind?

  3. IP sagt:

    Sehr schön reflektiert. Lustig und zugleich ernüchternd und schlimmer. Kann nicht wer Punkte an Mitmenschen verteilen? Kombination Mensch mit Macht und wenig Punkten macht mir Angst, der Planet ist zu klein, überall sind sie…
    Hat Wilddueck mit Elon Musk gefrühstückt?

  4. Reina sagt:

    hä?
    LG -30

  5. Harry sagt:

    „Könnte es denn nicht sein, dass es wichtige und weltentscheidende Ideen gibt, die leider eben nicht von Normalen verstanden werden können?“

    Was ware die Konsequenz daraus? Das es Expert-Menschen gibt, denen man unreflektiert folgen muß, da man deren Lösung nicht versteht. In letzter Konsequenz müsste man Wahlen abschaffen, weil die Mehrheit der Menschen die Expert-Menschen sowieso nicht verstehen kann.

    Irgendwie gefällt mir dieser Gedanke nicht.

    Einer meiner Profs hat mir einmal gesagt, wenn Du ein Problem nicht Deiner Mutter so darstellen kannst, dass sie es versteht, dann hast Du selbst das Problem nicht verstanden.

    • Gunter Dueck sagt:

      Ich kann JEDEM Menschen erklären, dass man friedlich sein soll, aber der körperliche Teil der Volition überschreibt es dann doch etc. Und dann gibt es Fragen wie Brexit…wird doch alles gerade diskutiert… und es war gestern noch ein Kommentar hier (leider gelöscht), dass man sich für eine Übersetzung einen Übersetzer holt und diesem unreflektiert folgt, weil man sonst keine Chance hat.. etc. Und es geht zB mir nie darum, ob ein Gedanke mir gefällt oder nicht. Wir denken doch auch über Wahrheit nach?

      • Klaus sagt:

        >>Wir denken doch auch über Wahrheit nach?<<

        Bei dem Satz fällt mir ein, dass man sich vielleicht erst einmal mit der "Wahrheit" auseinandersetzen muss.

        Die Mathematik wird ja oft als "Hilfswissenschaft" bezeichnet. Aber eigentlich ist es ja die Wissenschaft, die sich mit Logik beschäftigt.
        Die Mathematiker bauen sich ihre eigene schöne Welt, in der sie dann die Sätze formulieren und beweisen. Halt so, wie man das von einem ordentlichen Autisten erwartet 😀
        Der Satz wird dann letztlich bewiesen und stellt dann die Wahrheit dar.

        In den Wissenschaften, die sich direkt mit der realen Welt auseinandersetzen, ist das anders. Da wären wir bei den Naturwissenschaften. So etwas wie "Wahrheit" gibt es dort im eigentlichen Sinne überhaupt nicht mehr. Stattdessen behilft man sich mit Theorien. Und Theorien sind nur mögliche Wahrheiten. Ob die nun mit 30 oder 140 IQ-Punkten erstellt wurden. Die eigentliche wissenschaftliche Aufgabe besteht nun darin, die unsinnigen Theorien durch falsifizieren als eindeutig falsch zu entlarven. So kann man eingrenzen, welche Theorien als anzunehmende Wahrheit im täglichen Leben überhaupt nützlich sind. Der Rest ist halt Schrott und kann ignoriert werden. Die mit IQ 30 aufgestellten Theorien kann man recht leicht erkennen, weil man sie einfach falsifizieren kann.

        Ganz am Ende hat man dann noch die Geisteswissenschaften. Und da wird es mit der Wahrheit dann schon ziemlich schwierig. Da werden munter Theorien geschöpft, die praktisch kaum zu falsifizieren sind. Da wird es dann auch langsam schwierig festzustellen, ob der Aufsteller einen IQ von 30 oder 140 hat. Da kommt man dann in der nächsten Stufe schon beim Glauben an. Und vor Gott sind eh alle gleich und der IQ spielt gar keine Rolle mehr.

        Da kann man dann nur noch eine Theorie heraussuchen und sagen: "Das funktioniert für mich irgendwie."

        • schiebe sagt:

          Hierzu musste ich merhfach schmunzeln und Glaube da gerne dran, an diese „Struktur und Bedeutung von Wahrheit in allen Lebenslagen“ 🙂

          Der Film „The Matrix“ mag nicht jedem – in der Art der Umsetzung, oder sonst wie – zusagen, aber er beschriebt per Dichotomie („blue or red pill“), den Selbstbetrug, den man eben hier mal mehr, dort mal weniger, am Ende gar nicht wirklich bewusst ablegen kann.

          Lieben Gruss an alle Autisten, die anderen sind entweder nur normal oder haben andere Macken 😀 und das Leben endet für alle tödlich, aber atomar gesehen bleiben wir alle dem Universum erhalten.

          • Klaus sagt:

            Nun ja, die Welt der Matrix ist da noch simpel. Der Protagonist hat am Anfang eine Theorie der Wahrheit. Danach wird diese Theorie durch die Agenten falsifiziert. Nun hat er die Möglichkeit entweder die Falsifizierung zu ignorieren oder sich eine andere Theorie der Wahrheit anzuschauen. Das ist eigentlich noch recht simpel.

            Die problematischen Wahrheiten sehe ich wo anders:

            Theory-X oder -Y?
            Verführen Killerspiele Menschen zum Töten? Oder geht das als fiktive Simulation ganz an uns vorbei?
            Und wie sieht das mit etwa bei Filmen mit „Kettensägenmassaker“ in den 80ern aus?
            Wird ein verurteilter Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder einen Mord begehen oder wird der nach der Entlassung friedlich sein?
            Ist Jesus von Nazareth eine historische Persönlichkeit? Oder hat hier eine jüdische Sekte einfach ein Buch erfunden?

            Das sind alles so Dinge, die man nicht so einfach falsifizieren kann. Es gibt viele Dinge, welche die eine oder andere Theorien stützen. Aber am Ende fällt es unendlich die Theorie oder Gegentheorie zu Fall zu bringen. Da hilft vermutlich auch ein IQ von 1000 nicht wirklich.

  6. Phil sagt:

    Ich sehe das Problem, dass bei all den neuen Begriffen viel zu viele im Chor mitsingen, ohne wirklich dahinter stehen zu können, weil ihnen die besagten 30 Punkte fehlen – aber man will ja der eigenen Karriere nicht schaden.
    Egal ob ich die besagten 30 Punkte persönlich habe oder nicht habe ich dadurch ein Problem mit der Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit dieser ‚Buzzwords‘ (oh, das war jetzt aber rekursiv…)

  7. Stefan sagt:

    Ja, das ist so eine Sache. Jemandem ganzheitliche Themen „allgemeinverständlich“ zu erklären ist eines. Doch dann besteht ja meistens auch Handlungsbedarf. Also müssen einem Menschen mit einem nicht ganz so großen Spektrum meistens auf ein Gebiet folgen, in dem sie sich nicht zuhause fühlen und das ihnen womöglich auch noch Angst macht. Dann hilft nur noch Vertrauen – meistens jedenfalls. Vertrauen wiederum hat mit IQ nicht viel zu tun.

  8. Volker Hildenbrand sagt:

    Sehr geehrter Herr Dueck,

    Ich denke die geben inhärent, daß „die da oben“ die extra 30-Punkte haben. Ungeachtet dessen, ob das nun ein Spaß war, wäre es Dich einmal interessant hier Statistiken zu bemühen. Meine Erfahrung ist eigentlich, das heutzutage intelligente Menschen nicht für „da oben“ geeignet sind bzw. viele Intelligente in technischen Berufen leicht autistische Züge haben und dadurch für „da oben“ ungeeignet sind. Oder gerade doch? Muß jetzt wohl erst einmal meine 30 Punkte suchen.

    Mit freundlichem Gruß,

    Volker Hildenbrand

  9. Was ich mich gerade, auf die Politik übertragen, frage:
    Sollten wir uns dann denen mit 30 Punkten mehr beugen, oder die mit den 30 Punkten mehr sich der Masse mit (Minimum?) 30 Punkten weniger? Könnte „unten“ unter der Leitung von „oben“ auf der Skala glücklich werden? Umgekehrt glaube ich nämlich kaum daran. Aber muss sich „oben“ dann als Minderheit einfach beugen?

  10. Es gibt nicht umsonst Arbeitsteilung und man muss erwarten, dass die Arbeit auch gut gemacht wird. Man verurteilt sich aber zur Unmündigkeit, wenn man unkritisch „Experten“ folgt. Experten sind idR Fachidioten und nicht einmal Inselbegabungen. Wer eine vermeintliche Inselbegabung hat, könnte die ja nur mit fehlender Ethik leben, es wäre ja gerade „autistisch“, zu meinen, dass sowas reichen würde.

    Die Welt ist komplex und auch Oma Teppich gehört zur Welt und das gleichberechtigt, bedeutet, man muss auch Oma Teppich verstehen. Oma Teppich hat zudem qua fachlicher Unbeschwertheit einen weiteren Blick als der Fachidiot.

    Hannah Arendt plädierte für eine erweiterte Denkungsart, bei der man sich, bevor man selbst zu Urteilen kommt, in alle unterschiedlichen Personen hinein versetzt und versucht heraus zu finden, was die denken oder wie die Dinge sehen. Sowas kann jeder, das ist keine Hexerei.

    Man kann auch Trump anders sehen, denn wie verhält der sich denn, ist er nicht eine Art verschobenes tank girl mit dem Motto „gute Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen kommen überall hin“. Man muss Perspektiven nur etwas verschieben, um Gemeinplätze zu dekonstruieren. Nicht ein Experte bspw. sieht Trump so. Man könnte dies auch bei Brexit versuchen.

    In den Wissenschaften gilt der als integer (es geht nänlich auch um Maturität und Integrität, das ist eine Voraussetzung für Wissenschaft und die ist nicht weniger wichtig als IQ, der ohne Haltung nur rumeiert und auch nur rumeiern kann), der es wagt, auch gegen die eigenen Argumente zu denken oder zu arbeiten. Von den öffentlichen Experten ist das eigentlich nicht bekannt. Die sind sich immer ganz sicher, wie schlechte Gebrauchtwarenhändler.

    Ohne Maurität und Integrität ist Wissen nicht anwendbar. Ein Studium hilft eben nicht gegen Produktion von bias.

    Der Begriff Komplexität verliert den Schrecken, den er offenbar bei einigen hat, wenn klar ist, dass auch die Oma Teppich zur komplexen Welt dazu gehört und die benötigt dafür keinen Führerschein.

    Diese ganzen Beglücker, die Vokabeln wie Holismus usw benutzen, haben diese Begriffe quasi hermetisch gewendet, dann ist man klar der Experte, der andern die Welt erklärt. Dabei erklärt Oma Teppich ebenso die Welt und ist ein Teil der Erklärung.

    IQ ist eine Hierarchisierung und ein Ismus, ein Ismus ist eine Pathologie, ein Schwerpunkt, ein überproportionales Merkmal. Das funktioniert nicht.

    Bei Konfuzius erkennt man an den sog. Letzten die Gesellschaft, an den Letzten erkennt man, dass die Ersten offenabr nicht gut genug gearbeitet haben, wie könnten diese da die Experten sein.

    Die Massen an Trumpanhängern sind sehr wohl ein Korrektiv, die Trägheit dieser Masse bremst einen Drive, der offenbar zu Ismen geführt hat, das sind Fakten. Anstatt dass die Ismen behoben werden, zieht auch Trump die Energie, die dafür sinnvoll gewesen wäre, das zu lösen, an sich, indem er kritisiert wird. Er kann machen, was er will, da bei den Anhängern Experten jeden Kredit verspielt haben und das zu Recht.

    Aber anstatt nun eine erweiterte Denkungsart a la Arendt zu bemühen, wird anstatt, dass man selbst souverän ist, dies an Trump delegiert. Und da ist der Fehler, es fehlt die eigene Souveränität. Ohne eigene Souveränität wird es auch bei der erweiterten Denkungsart schwierig. Denn einer fasst am Ende doch alle die Personen zusammen, in die man sich hinein versetzen musste, um zu eigenen Schlüssen zu kommen.

    Und diese Schlüsse unterliegen permanentem Prozess, diese Prozesse hören nicht auf, während Experten gern mit finalen Lösunen um sich werfen, denn das sind Produkte, die bezahlt werden.

    Bias ist und entsteht, wenn Konstellation mit Relation verwechselt wird, Bildung hilft dabei gar nicht. Ein Arbeiter mit Ethik ist viel hilfreicher als ein „Gebildeter“ ohne. Ein Studium verhindet keinen Bias, es kann Bias noch verstärken.

    Bias kann knapp erklärt werden als das Codieren allen Wahrgenommen mit eigenen Präferenzen und Einstellungen, also quasi der weiteren Produktion von Vorurteilen usw. Auch Begriffe wie Holismus etc. helfen da nicht raus.

    Vergesst Oma Teppich nicht.

    • Anne sagt:

      Hier meldet sich Oma Teppich mit fachlicher Unbeschwertheit: aus meiner bescheidenen Sicht ist es nicht nur eine Frage der Arbeitsteilung, sondern unterschiedlicher Kompetenzen und Fach-Kenntnisse.

      2 Beispiele dazu:
      in einem guten Orchester sitzen um die 70 Fach-Profis. Jeder davon mit einem umfangreichen künstlerischem Studium, manche sogar mit dem Zeug zum Solisten. Da kommt keine Oboe auf die Idee, erste Geige spielen zu wollen und in jedem Fall entscheidet über jedes kleinste musikalische Detail nur einer: der Dirigent – ohne Votum, ohne Diskussion und ohne Abstimmung. Einfach quasi Kompetenz.

      Anderes Beispiel aus dem Unternehmens-Buch von Götz Werner (dm-Kette): bei einem Filialbesuch erfährt er von einer „kleinen Angestellten“, was gerade vor Ort gebraucht wird. Und er hört, dass sie diese Änderungen nie selbst in die Hand genommen hätte, weil sie sich eben als „kleine Angestellte“ sah. Daraufhin änderte Götz Werner sein gesamtes Management und das höchst erfolgreich, wie wir wissen.

      Und schließlich noch ein letztes Beispiel dafür, wie man höchst komplexe Zusammenhänge und Hintergründe allgemeinverständlich vermitteln kann: „Logo“ die Nachrichtensendung für Kinder auf Kika. Läuft wochentags 19.50h (für alle, die keine Kinder haben); da kann man sich viel für die nächste Präsentation abgucken – oder eben, um der eigenen Mutter etwas zu erklären – unabhängig von irgendwelchen IQ-Werten.

      So viel von Oma Teppich.

  11. Armin sagt:

    Menschen, die in „Anderen Welten“ leben gibt es bestimmt und die Menschheit als solche kann nur dann von ihnen profitieren wenn diese es schaffen sich verständlich zu machen.
    Intelligenter im Sinne eines höheren IQ sind die nicht notwendigerweise, denn der IQ ist ja nur ein Masstab für die intelektuellen Fertigkeiten im „konventionellen“ Bereich. Etwas anderen können ja die Macher eines IQ-Tests auch gar nicht gestalten.

  12. roro sagt:

    Eine Zahlenskala, aber auch eine Spirale mit unten und oben, legen eine Halbordnung nahe und führen zu Vergleichen.
    Vergleichen und Kategorisieren ist nciht generell unzulässig. Es geht es um den Zweck.
    Zulässig ist die Kategorisierung anderer, wenn es darum geht, angepasste Kommunikationsstrategien zu erarbeiten.
    Unzulässig ist, aus den Positionen auf einer Skala zu schließen, dass ich mich selbst nicht bewegen müsste und die Verantwortung für Verständigungsprobleme auf andere schieben kann.
    Wie immer geht es um Akzeptanz und Wertschätzung anderer Menschen als Individuum ohne Vorverurteilung.
    ->
    Z.B. kannst du niemanden dazu zwingen, dass Mathematik für sie ein Thema wird. Dasselbe gilt für Holismus.
    Wenn du etwas bewegen willst, musst du einen Weg finden, die dafür notwendigen Menschen zu erreichen. Wenn du es nicht selbst und direkt kannst, suche Menschen, die dir beim Bewegen helfen können.

  13. chrisel sagt:

    Da fällt mir nur ein:…und aus die Maus; Ich bin gefangen und das wird mir zum Freitag Abend als Spätleser bewußt, in der eigenen Komfortzone die auf -30 in Relation zu x liegt. Und die soll ich verlassen und die extra Meile gehen (gähn, wer denkt jetzt an einen platten Motivations-Antreiber-Wahn). Zu dumm nur, diese Meilen-Motivation kommt aus mir heraus. Aber dieser intrisnsische Teil ist dann doch irgendwie begrenzt. Es geht nicht so Recht voran. Und jetzt zitiere mehr aus dem grauen heraus, den Ansatz der Probleme und Lösungen die sich auf verschiednen Ebenen bewegen. Und freu mich das es gleich 18:00 und ich meine Kinder vom Sport abhole. Verflixt oder dann doch besser als zuviel denken. Auweia

  14. CoffeeMonk sagt:

    Und wer weiss, ob für ein türkis Weltverständnis, nicht doch ein paar Leben notwendig sind. 😉

  15. Thomas_V sagt:

    30 Punkte kann man vielleicht mit üben, üben, üben kompensieren.
    So eine Art Naturtalent habe ich zb in Philosophie. Für mich absolut trivialer Kram.
    Was mir halt täglich auffällt ist, wie ich gegen eine unsichtbare Mauer renne, wenn ich meinen Mitmenschen Dinge zu erklären versuche.
    Derzeit scheitere ich grandios daran, ihnen klar zu machen, wie das Setzen von Prioritäten funktioniert.
    Hab’s zwischenzeitlich aufgegeben und versuche Prozesse so gut wie möglich zu automatisieren.

  16. Martin sagt:

    Wer ist dümmer?
    Der Blödmann-Geselle oder der Blödmann-Meister?
    Wem fehlen jetzt die 30 Punkte?
    Kann man alles durchdringen?
    Oder wartet man bei die Theorie auf die Praxis trifft ?
    Oder passen meine Denkmuster nicht zum Problem?

  17. Bärbel sagt:

    Hallo Herr Dueck, bin mal wieder nach längerer Abwesenheit hier und das zum rechten Augenblick, so scheint es für mich. Ich fühle mich nämlich auch immer mal wieder wie eine „Dysse“ – cooler Begriff übrigens – wenn ich mich im Kreise lieber Menschen bewege, die mit diesem ganzen PE und OE und Welt ändern und agiler machen nix am Hute haben. Einsam in Gelb ist doof, wenn die grüne Seite sich nach Community sehnt. Denke gerade in der letzten Zeit darüber nach, wie sich vermeintliche Erkenntnisse im eigenen Hirn und auch bei anderen im ähnlichen Mem irgendwie hysterisch verselbständigen. Ist mein Modell der Welt eigentlich wirklich hilfreich? Oder: wann genau ist es hilfreich und wann sollte ich einfach mal ganz normal SEIN … die Sache mit der Demut gefällt mir. Vor lauter Gedankentreiberei das tatsächliche Leben nicht vergessen, das Sein, die Begegnung, den Kontakt. Vom Separatismus zum Interbeing (Charles Eisenstein), dass ist mir ein wichtiges Gut geworden. Soweit und einen feinen Sonntag für Sie!

  18. Rudolf Quetting sagt:

    Ganz sicher gibt es „weltentscheidene“ ideen, die nicht von jedermann verstanden werden können. Allerdings hat das mit dem IQ absolut nichts zu tun, denn der mißt ja nur eine relative Intelligenz in einem ganz bestimmten kulturellen Kontext. Und so gibt es Zusammenhänge, die einem „übernormalen“ Menschen mit einem IQ von 110 oder mehr verschlossen bleiben, während ein Mensch mit einem anderen kulturellen Hintergrund, einer anders gelagerten Intelligenz und einem nach den Regeln der Sozialwissenschaften gemessenen IQ von 80 oder weniger möglicherweise kein Problem damit hat. In der Umkehrung heißt das, dass Dummheit völlig unabhängig vom IQ existiert. Und auch diese Aussage wird immer wieder durch die Erfahrung bestätigt. Der Verstand bietet nun mal auch nicht den festen Punkt, mit dessen Hilfe Galilei die Welt hätte aus den Angeln heben können.
    Ob Mathematik, Philosophie oder Religion; Wir sind grundsätzlich darauf angewiesen und beschränkt, in Modellen zu denken. Mal sind die eher mechanistisch und mal eher mystisch, aber sie haben alle ihre Grenzen und nur innerhalb derer sind sie brauchbar, außerhalb dieser Grenzen werden sie falsch, Aber trotzdem werden sie auch dort von ihren Jüngern meist munter weiter vertreten, gerade so als ob die Diesellokomotiven von Märklin Stickoxide in die Luft blasen würden. Ceci nèst pas une pipe.

  19. Rainer Janssen sagt:

    Ich glaube nicht, dass sich die Welt so einfach in Schubladen einteilen lässt. IQ alleine liefert nicht mehr Einsicht in die Zusammenhäng der Welt. Ein gewisses Minimum ist sicher erforderlich, um mitgestalten zu können, aber darüber gibt es nach meiner Lebenserfahrung keine irgendwie geartete Korrelation zwischen IQ und richtiger Einschätzung des menschlichen, ökonomischen, sozialen Umfelds.

    Auch sind intelligente Menschen nicht grundsätzlich autistisch und Autisten nicht immer begabe Mathematiker. Gerade mit Autisten kenne ich mich einigermaßen aus, da einer meiner Söhne einer ist. Seit seiner Geburt vor 32 Jahren habe ich soviel unterschiedliche Autisten wie Autisten überhaupt gesehen. Deshalb glaube ich nicht an die große Kraft der Schubladisierung, wenn es um die Einsortierung menschlicher Verhaltensweisen, Einsichtsformen etc. geht.

    Jedenfalls bin ich fest überzeugt, dass viele Menschen mit IQ 140 überrascht wären, wieviel „holistische“ Einsicht manche aus ihrer Sicht einfacher gestrickte Menschen haben. Die IQ 140 sind vielmehr oft in der Einbildung gefangen, dass sie „holistischer“ auf die Welt sehen, weil sie komplexere Modelle handhaben können. Aber in Wirklichkeit verstehen sie die Welt berhaupt nicht.

  20. Stephan sagt:

    Um über den Tellerand schauen zu können, muss man erst den Tellerand an sich erkennen !

    Oder

    Wer schlauer werden will, muss erst seiner eigenen Dummheit bewußt werden.

    • Schiebe sagt:

      Hallo Stephan, Klaus, Gunter, @all,

      wenn Intelligenz den Menschen vom Tier unterscheidet, dann ist Intelligenz nach „Darwin“ wohl nur etwas was darauf wartet von einer „höheren“ Intelligenz „gefressen“ zu werden, wie ein Wurm von einem Vogel.

      These des Films „Transcendence“ mit Johnny Depp oder Miss-interpretation?

      Warum behaupten alle Hersteller einer Militärmesse sie würden lediglich Verteidigungstechnik anbieten?

      „Und es geht zB mir nie darum, ob ein Gedanke mir gefällt oder nicht.“ scheint für mich eine sehr defensive und abwägende, besinnliche Haltung. Dabei hasst auch Du – Gunter – Seismographen, nicht? Sei es drum. Tendenziell wird Dein Ziel genau das Sein was Du sagst. Das glaube ich.

      @Stephan: Das erinnert und bestätigt auf natürliche Weise den philosophischen Geist, „der weiß, dass er nicht weiß“.

      „[…] Vielmehr besagen die Äußerungen des Sokrates nach Platons griechischem Text nur, dass er sich des Umstands bewusst sei, dass ihm Weisheit oder ein wirkliches, über jeden Zweifel erhabenes Wissen fehle. […]“

      Zum Thema Selbstbetrug und „The Matrix“, Klaus.

      „[…]die Welt der Matrix ist da noch simpel“ Ja und Nein.

      Immerhin leben wohl weit mehr als 80% (Pareto) der menschlichen Wesen als Batterie, gezüchtet vom Maschinen (ja, ein Märchen) ohne wirklich ahnen zu können, dass da noch etwas anderes sein könnte. Die Analogie zur realen Welt heute ist doch wohl, das viele das System – in dem sie Leben – nicht (mehr) erkennen (wollen), die Automatismen, die keiner täglich erneut hinterfragen oder jemals wirklich großartig ändern könnte – selbst wenn Wahlfreiheit in einem gewissen Rahmen möglich ist, vieles ist so wie es ist, verinnerlicht, unverrückbar geglaubt. Neo wird als einer der Wenigen von den „Bewussten“ befreit (und er ist selbst auch bereit dafür – zu rebellieren, vgl. Jugendkultur) und von Ihnen mit sehr viel Hoffnung betrachtet, quasi als neuzeitlicher, postmoderner Jesus für Befreiung zu sorgen, vorneweg zu gehen, hoffentlich nicht als Populist mit eher rein destruktiven „negative-Zielen“.

      Die „Theorie von Wahrheit“ könnte nun sicher auch wieder eine Illusion sein, aber nehmen wir mal an sie wäre die wahre Realität (die einzige Wahrheit), so wie es der Film wohl meint und erzählt, so wie wir sie heute medial und sinnlich täglich eben erleben (und deswegen beim Film „The Matrix“ von einem Märchen sprechen).

      Der Film stellt etwas sehr simple dar was für jeden von uns situativ meist unauflösbar ist, nämlich die Grenze zwischen Selbstbetrug und Wahrhaftigkeit IMMER klar zu erkennen – das ist auch gar nicht notwendig bzw. wäre auch sehr anstrengend. Besonders heute gibt es noch die umstrittene aber unwiderlegte? These, dass der Mensch eigentlich gar keinen freien Willen hat (zumindest nicht ständig), sondern längst entschieden hat während er nachträglich rationalisiert. Zumindest ist es mal das schwierigste mit Gewohnheiten zu brechen – warum wohl?! Der Film stellt etwas grundsätzlich simple dar, ja, etwas, was situativ immer wieder aufs Neue recht komplex ist, weil z.B. zwei Menschen nie die gleiche Wahrnehmung haben, ja, oft ist die gar höchst unterschiedlich. Welche schräge Wahrnehmung und „Verteidigungshaltung“ hatten der Schwerstverbrechern Hitler und seine Anhänger, seine Speichellecker?

      Der Rest den Du beschreibst erinnert mich an den gängigen – von Gunter getauften Wahnsinn namens – „Korrelatalschaden“, den komplexe Probleme und „verzweifelte“ Menschen eben erzeugen, weil der Mensch eben gerne forscht und vorschnell oder zwanghaft Zwischenergebnisse ausspuckt, die oft schnell als „Ente“ entlarvt werden könn(t)en, hauptsache wir „bewegen etwas“: das ist vielleicht eh das wichtigste am/im Leben? Da es aber so viele von diesen (gelegentlich auch “künstlich“ geschaffenen) komplexen Problemen gibt und komplexe Probleme eben lange eher ungelöst bleiben gibt es immer wieder neue Korrelatalschäden oder eben jede Menge unwissende oder zweifelnde Menschen.
      Eine oft nicht enden wollende oder immer wieder aufflammende Freude für Philosophen 🙂

      Gerade in diesen Zeiten händeringend nötig gute Denker zu haben, die Visionär führen können…

      Wie empfiehlt Jürgen Wiebicke so treffend: Grübeln wir mal nicht zuuu viel! Oder nehmen uns selbst mal nicht zuuu ernst. Mir hilft’s, aber ich kann es auch nicht lassen 😉 und ich habe keine Angst vor Fehlern, deswegen muss ich aber auch nicht jeden gleich machen.

      Die Menschheit ist für mich verloren (ich mag keinen Grössenwahn), aber der einzelne Mensch, mir gegenüber, der zählt.

      Von daher ist mir ein wie auch immer gemessener IQ völlig schnuppe. Das persönliche Geben und Nehmen schafft vertrauen (und ist oft gar nicht so schwer), weisst den Weg nach vorne, sonst nix.

      Nächtle.

  21. Komplexität und IQ: Dörner berichtet in seinem Buch „Die Logik des Misslingens“ von einem Experiment, in dem es um ein komplexes Geschehen geht. Dabei zeigte sich, dass diejenigen am besten abschnitten, die offenbar gewohnt waren, mit komplexn Themen umzugehen. Ist also der Umgang mit Komplexität überhaupt nur eine Frage des IQ? Denn offenbar erscheint ja auch ein Teil Erfahrung mit eine Rolle zu spielen.
    Viele Grüße
    Irene Maria Klöppel

    • schiebe sagt:

      Dörner lese ich gerade, passt gut hierhin 🙂 und ist empfehlenswert.

      Hybris ist, wenn man ernsthaft meint „JEDES“ Problem lösen zu können. Es kommt (erst mal nur) _exakt_ – und nur _exakt_ auf eine messbare, exakte (SMARTe) Zieldefinition an… somit fallen wir fast automatisch zurück auf rein mathematische (recht „einfache“ – sorry :-)) Modelle, wenn wir „alles“ an Problemen lösen wollen und selbst da gibt es Neuland, mathematisch-inhärent.

      Bei (teilweise) neuen Problemstellungen gibt es (teilweise) keine Erfahrung. Neuland, Innovation, Trail and Error etc.

      Die allgemeingültigste Aussage hier ist zum Teil „Ich weiss das ich nicht weiss“, und das ist für mich mehr als nur eine Weltanschauung und innere Haltung, zugegeben, weit gefasst und eben nicht situativ, konkret – höchstens eher (fast) allgemeingütig.

      Hier ist unser konkretes Ziel/Thema was nochmal genau? Ach ja, so etwas wie die These

      „Dumme Wenn-Dann-Logik-Weltbild der Einzelkomponentenbetrachtung kriegt multifaktorielle und holistische Sichtweise(n) ohne entsprechenden IQ nicht hin“ – mit Verweis auf Legastheniker, Dyskalkuliker, Ganzheitsschwäche, Dysholiker, Willensschwäche der Hypovolitiven?, bessere-Welt relation zu Dysse-unter-uns?, „Spiral Dynamics“, „gelb“ und „türkis“

      die zu Demut führen sollte/könnte…

      Ich stimme dem zu 🙂

      P.S.: Klar bin auch ich eher „Gelb“ und „Türkis“ hört sich schrecklich unsicher, gesamt-ziellos und chaotisch, rein assoziativ, lokal an – eben das was mit Vernetzung im guten wie schlechten gemacht und in Gang gesetzt werden kann. Ich müsste mich da aber noch weiter einlesen um dieses psychologische Konzept „Spiral Dynamics“ fundierter kommentieren zu können… nächstes Mal, Pause zu Ende 😉

      Tschüss
      Rainer

  22. schiebe sagt:

    Wiki zu „Spiral Dynamics“:

    „I do suggest, however, and this I deeply believe is so, that for the overall welfare of total man’s existence in this world, over the long run of time, higher levels are better than lower levels and that the prime good of any society’s governing figures should be to promote human movement up the levels of human existence.“

    Also ist es besser, besser zu werden?

    Hört sich nach Tautologie an?

    Und die Farben sind wirklich gedacht um Ebenen des Daseins zu kapseln? UiUiUi, naja, ist halt ein Modell…

  23. Mark sagt:

    »These: Jemand mit IQ 140 könnte wiederum den mit IQ 110 für absolut kopfverdreht halten, oder? Tja, könnte er. Er würde dennoch ins Grübeln geraten, ob er damit Recht haben kann, denn jemand mit IQ 110 wird von jedermann für intelligent gehalten.«

    Ich würde Zweifel an der These haben.
    Wer sagt, dass der wesentliche Unterschied zwischen jemanden mit einem IQ von 110 und einem mit 80 sich ausschließlich auf den Unterschied von 30 IQ-Punkten (* bezieht?

    Nehmen wir mal an, wir haben einen „Ehrlichkeitsquotienten“. Dabei ist ein „Ehr-Q“ von 1 der Wert eines pahtologischen Lügners, ein Wert von 5 der eines Normalmenschen (in Bezug auf Ehrlichkeit) und ein Wert von 10 würde einer Person entsprechen, die nahezu zwanghaft die Wahrheit sagt und niemals etwas verschweigt.
    Für jemanden mit einem „Ehr-Q“ von 5 wäre eine Person mit einem Wert von 1 jemand, den man unter keinen Umständen trauen darf, da er sogar lüft, wenn er sich selbst durch die Lüge schadet, um nur nicht die Wahrheit zu sagen. Würde aber jemand mit einem „Ehr-Q“ von 10 von einer Person mit 5 dasselbe sagen dürfen? Bestimmt nicht! Obwohl die Person mit dem „Ehr-Q“ von 5 bestimmt deutlich mehr lügt und die Wahrheit biegt als die Person mit 10, ist doch die Person mit 5 zumindest in einigen Punkten grundsätzlich ehrlich. Dagegen wäre die Person mit 1 ein großer Lügner.

    Mit anderen Worten, für unseren hypothetischen „Ehr-Q“ gilt, dass nicht nur *relative* Unterschiede große Bedeutung haben, sondern auch die Position einer Person auf der *absoluten* Skala.

    »So wie es dann Legastheniker oder Dyskalkuliker gibt, könnte es doch die Ganzheitsschwäche der Dysholiker geben?«

    Hier sprechen wir doch von etwas völlig anderen.
    Das eine sind Teilleistungsschwächen, das andere eine allgemeine Intelligenzminderung.

    »Und ich stelle fest, dass ich aus diesem Gefängnis prinzipiell nicht herauskann, wenn mir die 30 Punkte fehlen.«

    Stichwort: Transhumanismus.
    Wenn es IQ-Pillen zu kaufen gebe, wer würde nicht zugreifen?

    *: Ich gehe für die Argumentation davon aus, dass IQ irgendetwas ausmacht und die diversen Kritiker nicht recht haben.
    Ich mache mir diese Überzeugung nicht inhaltlich zu eigen.

  24. Ferdinand sagt:

    Ziemlich spät, aber ich muss doch noch kommentieren.

    Eine Frage treibt mich heute um, säße ich auch im Publikum bei einem Vortrag von Ihnen, meine kleine Abteilung unter mir, um meinem wenig agilen Unternehmen zu dienen, wenn ich meinem damals überdurchschnittlichen IQ treu geblieben wär und nicht mein Leben drei, vier mal gegen die Wand gesetzt hätte?

    Ich mag Ihre hauptsächliche Zielgruppe nicht besonders, übe ich mich in Demut und mach mein Ding weiter, das Ganze etwas ermutigt.

  25. Der IQ misst das, worin hochfunktionale Autisten (vor allem die mathematischen und visuellen Typen) besonders gut sind, also eher die Tiefbegabung als die kognitiv gesehen komplexere soziale Kompetenz. Das hängt zum einen damit zusammen, dass man das Sprachlich- Kulturell-Soziale aus den Testaufgaben im Namen einer vermeintlichen Neutralität zu minimieren versucht, und zum anderen daran, dass der IQ- Tester aus naheliegenden Gründen oft selbst auf dem Autismusspektrum zu finden ist und es nötig hat, in seinem eigenen Test besonders gut abzuschneiden. So wie Jean Piaget reagieren da die wenigsten. Wer mag, kann sich dazu meine Pinnwand „We need to talk about Thilo. Sarrazin und sein Hochbegabten-Gen“ anschauen oder meine anderen Pinnwände zum Thema (wie z.B. zur Trump-Familie und zur Asperger-Justiz) bei pinterest.com.

  26. Eva Martin sagt:

    Der IQ misst das, worin hochfunktionale Autisten (vor allem die mathematischen und visuellen Typen) besonders gut sind, also eher die Tiefbegabung als die kognitiv gesehen komplexere soziale Kompetenz. Das hängt zum einen damit zusammen, dass man das Sprachlich- Kulturell-Soziale aus den Testaufgaben im Namen einer vermeintlichen Neutralität zu minimieren versucht, und zum anderen daran, dass der IQ- Tester aus naheliegenden Gründen oft selbst auf dem Autismusspektrum zu finden ist und es nötig hat, in seinem eigenen Test besonders gut abzuschneiden. So wie Jean Piaget reagieren da die wenigsten. Wer mag, kann sich dazu meine Pinnwand „We need to talk about Thilo. Sarrazin und sein Hochbegabten-Gen“ anschauen oder meine anderen Pinnwände zum Thema (wie z.B. zur Trump-Familie und zur Asperger-Justiz) bei pinterest.com.

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    […] Was checkt einer mit 30 IQ Punkten weniger? […]

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    […] Oder wie Hirnforscher Gerald Hüther kürzlich in einem Talk des Deutschlandfunks zum Thema Argumentieren in der postfaktischen Gesellschaft sinngemäß sagte: Mit dem erhobenen Zeigefinger erreicht man gar nichts, Veränderungen der Einstellungen entstehen nur, wenn sich die Erfahrungswerte ändern. Nicht umsonst fragt Günther Dueck etwas provokativ in seinem Blog: Was checkt einer mit 30 IQ Punkten weniger? […]

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