DD289: Ein Schulz-Effektchen – erster Teil, keine Fortsetzung in Sicht

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1 Reaktion

  1. Häschen sagt:

    Nett gesagt. Aber sog. Schulz Effekt ist genauso eine Erfindung des deutschen Legacy Mainstreams wie der Trump Effekt. Beide sind Ausdruck von Hoffnung, wirft man einen Blick auf die Umfragen, welche 60% bereits verloren hatten und sich ein einen Strohalm klammern.

    Der Zug der Zeit wird über Deutschland drüberfahren und wenn der interessierte Fahrgast aus dem Fenster blickt zufrieden die Autofriedhöfe zur Kenntnis nehmen, seinen POD einschalten und beschwingt ein fröhliches Liedchen beginnen zu trällern. watch?v=ZjbjUy4KDYI

    Klarerweise brennt die soziale Frage in .de unter den Nägeln. Was ist die Kernaussage heute mit Bezug auf morgen.

    Wenn alle im Rahmen einer Beschäftigung auf einem Betriebsgelände verweilen, dann kann keiner sparen. Das ist ein Nachteil der Übergabe im Industriemodell. In dem Zustand führt jeder Versuch zu sparen zum aushungern anderer (btw. ist auch heute schon so).

    Wenn alle arbeiten, dann geht es jedem aus seiner Sicht besser.

    In .de ist definiert Arbeit = Beschäftigung = Einkommen. In Österreich hängt das Einkommen an der sog. ‚Hocken‘ welche einen Metabegriff darstellt an dem die mit dem Einkommen verbundene Geldmenge hängt. Allein die Interpretation dieses Begriffes ändert sich.

    Im prod. Gewerbe wird entlang der Grenzproduktivität beschäftigt welche bedingt, dass die größtmögliche noch akzeptierte Talentvergeudung das Maß der Dinge bei der Verbindung zwischen Mensch und der im zugeordneten Geldmenge wäre. In den übrigen mehr als 90% einer halbwegs funktionierenden Wirtschaft ist alles andere als dies das Maß. Damit ist das Mittel eines zum Zweck, aber trotzdem keine gute Idee.

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