DD306: Vorfreude (der Christen, Mitarbeiter, Wähler), Dezember 2017

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6 Antworten

  1. Simon Huber sagt:

    …und ich hab im März 2017 meinen Urlaub für November 2018 angezahlt… seit dem freue ich mich und freu‘ mich auf die Freude, die ich noch weitere 11 Monate erleben werde… Urlaub heute buchen und sich bis dahin freuen – fast besser, wie der Urlaub selbst!

  2. Dankeschön! Genau im richtigen Moment. Da gehört nun mal eine gehörige Portion Eigensinn dazu, den die meisten nicht haben, weil der nur auf den Deckel gibt.
    Die meisten suchen Status und nicht Freude!
    Ich vorfreue mich auf Ihre Beiträge und suche getrieben eben so interessanten Input!
    Das Hirn ist ein wunderbarer Ort zum herumtreiben.
    Viel Vorfreude, erbauliches Zusammensein, einen Punkt und machen Sie bitte weiter!

  3. Georg Ludwig Verhoeven sagt:

    Wie wahr! Ich beobachte das bei mir seit langem im Zusammenhang mit Proben und Aufführungen (Musik, Theater). Mir machen Proben sogar viel mehr Spaß als Aufführungen, und ich wundere (bzw. ärgere) mich immer wieder, wenn ich dann in den Dankesreden höre, dass die Mitwirkenden hierfür „ihre Freizeit geopfert haben“. Wofür ist denn Freizeit da – nur zum Surfen, Fernsehen, untätig Rumhängen? Das ist aktive Vorfreude! Oder, mit Goethe:
    Werd ich zum Augenblicke sagen:
    Verweile doch! du bist so schön!
    Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
    Dann will ich gern zugrunde gehn!

  4. Michael Stelter sagt:

    Freude ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Aber auch Fröhlichkeit, Lachen helfen unser Leben schön zu gestalten. Das Tolle ist, eigentlich kostet es kein Geld. M.S. Freiburg.

  5. Joachim Schnurrer sagt:

    Wenn Vorfreude so stark macht – warum geben wir uns ihr nicht hin? Warum haben wir eher Vorangst, also das Gefühl, dass wir den Erwartungen nicht genügen werden?
    Ganz holzschnittartig könnte man sagen Vorfreude intrinsisch, Vorangst extrinsisch. Da ließe sich schon wieder die „Hose für Lohengrin“ hervorholen (Nachzulesen in dem Buch „Wild Duck“). Gäbe es nicht die (extrinsische) Deadline, würde die Suche nach der Hose sehr lange Vorfreude hervorrufen. Durch die Einführung der Deadline wird aber Vorangst daraus, keine adäquate Hose zu finden.
    Weihnachten ist beispielsweise eine extrinsische Deadline für all jene, die erst in Sichtweite derselben mit ihren „Geschenküberlegungen“ beginnen. Ein Ausweg daraus ergibt sich möglicherweise dadurch, daß man permanent, also ohne „Deadline“ diese Überlegungen macht. Sollte man dann trotz der Vorfreude (resultierend aus der fehlenden Deadline) einmal falsch liegen, kann man das (bei Gegenständen) über „ebay“ wieder kompensieren, indem man die „Falschlage“ dort loswerden kann; möglicherweise verbunden mit Freude! Auf jeden Fall hat man sich durch diese alternative Vorgehensweise viel Vorfreude und ein Depot an „Ergebnisobjekten“, jedenfalls für einen Teilbereich des beschriebenen Komplexes gesichert.

  6. Paul-Heinz Schwan sagt:

    Die Vorfreude ist halt „reine Freude“, d.h. nicht beflekt mit dem „Makel“ der Realität. Auch unser Denken im Gehirn kann uns da mächtig in die Irre treiben. Dopamin macht Einäugig. Wir freuen uns auf einen Urlaub in dem es nicht regnet und alles glatt geht, auf ein neues Auto und denken noch nicht an die Reparaturen und glauben, das es ewig hält, auf das Ende von xyz und glauben, das dann alles besser wird usw…. Der „Mensch“ ist eben ein adventisches Tier ( P.Sloterdijk) kommt aber mit sich selber selten zurecht. Reine permanente (Vor-)Freude ist auch nicht die Lösung. Es ist dann doch die Abwechselung, das Tief das uns die Höhe erkennen läßt, die Krankheit, die uns lehrt die Gesundheit zu schätzen..
    Ich freue mich schon auf die nächste Krise und ganz ganz toll auf dessen Ende….:-))

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