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2 Antworten

  1. Danke für die Aufklärung. Ich – als süddeutsches Landei – hätte Barnum ja für eine verschollene Hallig in der Nordsee gehalten und hätte beim Barnum-Babbler an einen hübschen Vogel erdacht – so wie die Föhr-Trottellumme oder wie der Borkum-Basstölpel.
    Ihr Beitrag passt im Übrigen gut zum gestrigen „Farbe bekennen“ in der ARD, bei dem eine knapp gewählte Kanzlerin auf wenig schillernde Fragen in einem weißen Sakko Farbe bekennen sollte und ein Lehrbeispiel für den Barnum-Effekt ablieferte. Alles, was sie daraufhin sagte, wird zutreffen – mehr oder weniger – wie beim Horoskop halt auch.

  2. Uwe Kauffmann sagt:

    Das ist ja nicht nur eine Kunstform in der Kommunikation, die die Wortschmiede beherrschen. Nein teilweise scheint man auch in diesen Kategorien zu denken (Sprechdenker). Auch einen denken zu machen.
    Redner und Zuhörer halten fest an einem Fels aus Tuffstein.
    Da sollte man die Qualitäten von Kommunikation von phatisch zu sachlich vor sich aufgeblättert liegen sehen. Dieser dann doch oft so mannigfaltige Quell an Geschwurbel, wird dann doch oft mit irgendwie geartetem Sinn versehen. Es hilft nichts, der Mensch nimmt doch irgendwie wahr und für wahr.
    Was keinen Sinn oder noch keinen Sinn ergibt, hängt von den Innenwelten ab. Ich möchte hier mal das weite Feld das Im Zusammenhang von Irritationen entsteht unberührt lassen.
    Der Inhalt von Sprache, der mentale Kontext in dem sie steht und der Versuch von Sprachlogik, sind schon alles höhere Funktionen, die bei vielen Menschen im Alltag nicht mitlaufen.
    Das meine ich steht dann schon noch über dem Kommunikationmodell von Schulz von Thun. Alles für den Normalo nicht ohne.
    Ich habe mir angewöhnt, neben dem gesagten, immer nach einer Willensoffenbarung Ausschau zu halten.
    Das bringt mir oft mehr, als der Inhalt von dem Gesagten. Jeder will immer etwas von mir und ich will immer etwas von jedem. Die Frage ist also Was, ist die Argumentation sachlich angemessen und gilt das ganze meinem Interesse?
    Leider sitzt man als Sprechdenker oft im Luft leerem Raum.

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