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6 Antworten

  1. Sabine Rother-Scholz sagt:

    Gestern hab ich auf DLF diesen Beitrag gehört: https://www.deutschlandfunk.de/hintergrund.723.de.html
    Ab 15:30 geht es um Berlin-Schönefeld. Wunderbar, dass es außer Herrn Dueck noch andere Visionäre gibt 🙂

  2. Thomas St. Pierre sagt:

    „Das IBM Labor in Böblingen mit einst einmal tausenden Mitarbeiter ist ebenfalls dicht“

    Woher haben sie diese Information? Das Labor lebt!

  3. Brigitte Meyer sagt:

    Seit einigen Jahren bin ich eine starke Befürworterin der Ideen und Visionen von Herrn Dück. Seit diesem Jahr hat es sich etwas zum Negativen verschoben.
    Ich sehe im vorliegenden Beitrag zu viele Widersprüche oder inkonsequent Durchdachtes. Der Zeigefinger ist mir gar zu weit erhoben!
    Was kann man z. B. mit leeren Bürogebäuden alles für wunderbare Wohnungen erstellen. Die Stadt würde sich wieder neu beleben, und nicht ganze Straßenzüge ab Freitagabend verwaisen. Was kann man an knappen Ressourcen alles einsparen wenn nicht Millionen jeden Tag auf der Straße fahren/ stehen. Ganz zu schweigen von der Zeitersparnis, die ich für Privates und Erledigungen nutzen kann. Was die Zeiterfassung betrifft ist das ein steinzeitliches Relikt aus dem vorletzten Jahrhundert. Das hat absolut nichts mit Leistung oder Ergebnis zu tun, und erst recht nicht mit Zielen. Das ist schlichtweg Quatsch. Abgesehen davon, dass sog. Führung mit Zielen ohnehin nicht funktioniert, was die Forschung schon länger belegt und die eigene Erfahrung erst recht bestätigt!
    Ich würde beim HoneOffice eher die eigene Disziplin herausfordern, anstatt gleich über Ausbeutung zu lamentieren.
    Es ist wie immer, alles hat eine gute und nicht so gute Seite.
    Ändern wird und muß sich jedenfalls einiges. Und das nicht erst seit diesem Virus!
    B.Meyer
    P.S.: Ich bin übrigens eine „ganz normale Angestellte“, also keine Manager/ oder Chefattitüden…

    • Gunter Dueck sagt:

      Ich habe gar nichts durchdacht, sondern nur eine schon stattgefundene Entwicklung geschildert.Ich habe mich noch zurückgehalten…wenn zum Beispiel überhaupt jemand im Home-Office arbeiten kann, dann kann er es auch von „Indien“ aus…die Hälfte der IBM arbeitet da schon, fast alle Sekretariate sind weg…und das passiert demnächst generell. Es läuft schon!
      Büromieten in Hochhäusern kosten vielleicht vier Mal mehr als Wohnungen. Da gehen die Besitzer bei Ihrem Vorschlag erst einmal pleite. Man kann die auch nicht so gut umbauen, denn da ist oft in der Mitte ein Schacht mit einigen Aufzügen. Bei Wohnungen müssten sie doch mehr Aufzüge haben? Wo sollen die hin? Was kostet das? Etc. Ich schreibe das nur, weil mich das „nicht durchdacht“ etwas stört.
      Dass Führen mit Zielen nicht funktioniert, kann schon sein, aber es kommt doch überall? Glückwunsch, wenn Sie noch in einer Oase arbeiten.
      Ich weise nur auf Entwicklungen hin, die gerade so wie beschrieben kommen. Ich sage nicht, dass sie schon überall da sind.

  4. Atlantic Surfer sagt:

    Absolut richtig beobachtet und auch die Vorhersage ist für mich nachvollziehbar, die jetzige Situation beschleunigt die Entwicklung auf dem Facharbeitsmarkt sehr stark. Auch ich arbeite in einem Unternehmen, in dem ganz offen ausgesprochen, Softwareentwickler hauptsächlich in Indien eingestellt werden sollen. Lediglich die chaotische Situation durch Covid-19 vereitelt gerade diesen Plan und die Kollegen sprechen offen darüber, wie froh sie sind, dass ihre Arbeitsplätze coronabedingt noch eine gewisse Zeit sicher sind. Nach den Softwareentwicklern werden auch andere Stellen nach Indien verlegt. Dort sprechen überraschend viele Menschen Deutsch. Und niemand beschwert sich über Überstunden, abends oder nachts zu arbeiten, wenig Urlaub und für den gibt es bei uns auch noch Geld. Keine(r) fragt nach Kinderbetreuung, Elternzeit, Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung oder Dienstrad.

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