DD231: Optimale Wahl des Mottos für das Jahr 2015

Das könnte Dich auch interessieren...

15 Antworten

  1. Johannes Förderreuther sagt:

    Habe schallend gelacht beim Lesen, denn es kommt mir ja sooo bekannt vor. Warum nur?
    Gleichzeitig fühle ich eine große Sorge in mir aufsteigen, denn ich darf unser diesjähriges Kick-Off vorbereiten. Ich fühle mich an das Ratespiel erinnert, bei dem der zu erratende Begriff bei der Beschreibung nicht verwendet werden durfte. Ich werde also ein Kick-Off Spiel spielen, bei dem ich die Begriffe Grow, Win, Team usw. nicht verwenden darf, sonst geht die innere Wild-Duck Hupe los.
    Dieser Arbeit werde ich mich mit ganzer HUUUUUP widmen.
    Auf ein gutes neues Jahr 2015, in dem wir mit HUUUP einen HUUUP nach dem anderen gegen die Wettberwerber machen werden, um unsere HUUUP HUUUP HUUUP …

  2. Hallo Herr Dueck,

    schön ausformuliert. Dabei ist es doch so einfach…

    Ein zynisches Zitat hilft die extrinsische Motivation zu erhöhen:

    „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein”

    Na – ist das nicht was?

    Einer meiner meistbesuchten Artikel dazu handelt um eine Analyse genau eines solchen Unternehmenszitats:
    http://www.agile-is-limit.de/zitatanalyse-wer-aufhoert-besser-zu-werden-hat-aufgehoert-gut-zu-sein/

    …und auf Tassen drucken ist eigentlich etwas zurückhaltend…

    Liebe Grüße
    Patrick Koglin

    • Gunter Dueck sagt:

      Man kann das auch positiv sehen! Beethoven & Bruckner sind immer besser geworden. Meist wird es aber anstachelnd/manipulativ gebraucht, im Sinne: Wer nicht besser werden will, kann gehen.

  3. mo jour sagt:

    Ich arbeitete einst in einem Betrieb mit dem Motto „Your success is our passion“.
    Dazu ein Powerpoint-Vortrag (sic!) mit Bildern, die uns Mitarbeiterlein als maximal erstrebenswerten Erfolg das schnellstmögliche Erklimmen des steilen (Passions-)Wegs auf die schwindelerregenden Höhen einsamer, eiskalter Bergspitzen zeigte.
    Ich beschloss, doch lieber weiter auf der blühenden Blümchenwiese im Tal zu leben – und verließ die Firma.

    Danke für den heiteren Neujahrstext!

  4. Christian Zoller sagt:

    Erst mal ein gutes neues Jahr.

    Und vielen Dank für den ausgezeichneten Beitrag. Beethoven & Bruckner sind vor allen Dingen durch Ihre enorme Erfahrung besser geworden. Als mittlerweile über 20 Jahre im Berufsleben stehender kann ich nur sagen, dass keiner der „erfahrenen“ Mitarbeiter mehr diese „Kick-Off-Parolen glaubt. Die „jungen“ Mitarbeiter schon, aber auch nur einmal. Keine Ahnung warum an diesen Parolen immer noch festgehalten wird …. Vielleicht wäre es mal Zeit für etwas Neues (Innovation)?

    • Ronald sagt:

      G E N A U Christian.

      Das kommt mir soooo bekannt vor, das man die Leute mit viel Erfahrung and die Seite schiebt weil die nicht am richtigen Moment klatschen und jubeln.
      Und weshalb klatschen die nicht… weil sie den Quatsch schon ein dutzend mahl gehört haben und wissen das es nicht wirkt.

  5. Volker sagt:

    Man spricht nicht über Selbsverständliches, nur über Besonderes.

  6. Oh Mann …..
    Lieber Herr Dueck,
    jetzt haben Sie mir fast mein Credo „Kunde im Fokus“ vermasselt. Aber ich will es ja nicht auf Tassen drucken lassen …. weil ich noch alle im Schrank habe.
    Mit besten Grüßen
    KWD

  7. Lieber Herr Dueck,

    danke für die Kaffeepott-Idee. Wir haben auch welche im
    Angebot. Unter anderem „Fertig machen. (Nur abgeschlossene Projekte bringen nutzen.)“ und „Denken. (Weil es so herrlich gut Probleme löst.)“ Jetzt fehlt uns wohl lediglich noch der Kick-off. 🙂

    Beste Grüße aus Horb
    Holger Zimmermann

  8. Lieber Herr Dück,

    Sie beschreiben dieses Thema so treffend, so pointiert, so subtil, so humorvoll….
    Sie regen zum Nachdenken und zur „Innenschau“ an. Vielen Dank und liebe Grüße aus Vorarlberg!

  9. Aplikmuj sagt:

    Wie wahr, wie wahr!

    Erinnert irgendwie an Erbenisorientierung. Im Betrieb wäre Ergenisorientierung wirklich das Gebot. Was kam dabei raus – mehr Gewinn auf der Unternehmensebene egal wie. Dieser Logik folgend sind alle Unternehmen bereits im Long Run. Die abgemagerte Antilope wird aufgemascherlt und als Cash Cow in die Auslage gestellt.

    Wäre dies jemals anders gewesen, ich kann mich nicht erinnern. Warum funktioniert dies? Das jeder relativ zum anderen in der Umgebung wird gemessen.

    Zurecht bemerkt jedes Jahr ein neues Motto damit wir am Jahresende relativ zueinander alle besser da stehen.

  10. Michael Stelter sagt:

    Lieber Herr Dück,
    läuft es nicht schon immer so?
    Herzliche Grüße aus Freiburg und alles
    Gute in 2015.
    Ihr
    Michael Stelter

  11. Alfred_J sagt:

    Sehr guter Beitrag, habe Ähnliches als „Jahresprogramm“ bei einem früheren Arbeitgeber auch schon erlebt.

    Möchte als Diskussionsbeitrag Tom DeMarco’s PM-Roman „Der Termin“ zitieren, wo die EntWaK’s (‚Entpflichtete zur Wahrnehmung anderer Karriere-Chancen‘) eines amerikanischen Telekom-Unternehmens beim „Outplacement-KickOff“ Stofftaschen mit der Aufschrift „Unser Unternehmen wird schlanker, damit der Rest der Welt fetter wird“ bekommen. 😉 Es gibt für (fast) alles ein passendes Motto…

  1. 23. November 2017

    […] ja, das ist ja die Strategie und um es zu vereinfachen eben das Motto auf T-Shirt und Cafétasse. Zum Beitrag von Gunter Dueck By the way – es lohnt sich – den Newsletter von Gunter Dueck zu […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.