DD333: Die Wertschätzungs-Schere: „Wir wollen nicht immer unten sein!“ (Dezember 2018)

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20 Antworten

  1. PA sagt:

    Ist es die Leistungsmessung als solche, die die Leute aus die Barrikaden bringt? Oder vielleicht die als inkonsistent (unterschiedliche Maßstäbe, die nicht überzeugend sind oder nicht überzeugend kommuniziert werden), mal als lückenhaft (einige Leistungen werden wahrgenommen, andere nicht), mal als ungerecht (manche können ihre eigenen Leistungskriterien beeinflussen, andere nicht) empfundene Leistungsmessung? Jeder Mensch besondere Stärken und ist zu besonderen „Leistungen“ fähig, und ist Anerkennung nicht auch eine Art von Leistungsbewertung? Das Problem scheint mir v.a. darin zu liegen, wie man bewertet und ob man dabei den Blick auf das Ganze wahrt oder sich in Zahlen verliert, die zwangsläufig nur einen Ausschnitt. Das Thema erinnert etwas an das Thema Schulnoten: Notengeben ist m.E. keine schlechte Idee an sich, wird aber kontraproduktiv, wenn es nicht vernünftig umgesetzt und kommuniziert wird.

  2. Schip sagt:

    Das ewige Höher, Schneller, Weiter kann eine Zeit lang Spass machen. Der Mensch ist neugierig. Leistungsbereit. Aalt sich teils recht gerne im (eigenen) Erfolg, fühlt sich gerne auch mal potent. Das Artgerechte zuzulassen, dass ist dem Systemischen Prozessen nicht gegeben. Wir leben in einer weltumspannenden Hoch-Hochkultur (mit teils aber auch schrecklichen Wahrheiten und Zuständen an diversen Standorten) und keiner kann sich dem wirklich entziehen. So gilt es eben neben all den tollen Möglichkeiten auch mal zu sehen, dass jeder Mensch seine eigene Art hat und eben auch dann Wertschätzung verdient, wenn er kein Highperformer ist, sondern ein Normalo, der damit oft schon genug dafür sorgt, dass es nachhaltig weitergeht, mit ihm/ihr selbst und der Gemeinschaft.

    Jeder der auf Destruktivität verzichtet hat ein Danke und auch mal Zuwendung verdient.

    Das tierische am Menschsein ist dabei im Guten wie im Schlechten zu akzeptieren. Im Schlechten aber möglichst zu beschränken, aber nie ganz auszuschliessen.

    Milde und Güte, ein unaufgeregtes Interesse am Gegenüber, das lehrt mich die Christliche Idee von Zusammenleben. Sie bildet somit einen Gegenpol und relativiert neoliberale oder totalitäre, willkürliche Syteme. Am Ende hat Herr Gerst die Botschaft schlechthin für uns. Es gibt kein ewiges Wachstum, sondern ein Auf und Ab für jeden und für uns alle zusammen. Im Ab eines einzelnen nicht nur wegzugucken, das lehrt mich die Christliche Idee, damit kann Leid gelindert werden. Eigenes Leid wird erträglicher.

    Geteiltes Glück ist doppeltes Glück, geteiltes Leid ist halbes Leid.

  3. Kristin Rosenow sagt:

    Ohne die Leistungswilligen, ohne die Talentierten, die Disziplinierten und Fleißigen wird schlichtweg nichts mehr funktionieren. Wer versorgt denn dann „den Rest“? Wenn Leistung nicht mehr belohnt oder besonders wertgeschätzt werden soll, dann wird sie woanders erbracht. Wer einmal erlebt hat, wie sehr ein Sportler bereit ist, sich für Wertschätzung, Erfolg und – Ja! – für das „Besser-sein-als-andere“ zu schinden und zu quälen, der versteht, dass das in uns Menschen drin ist und nichts mit der „heutigen Gesellschaft“ zu tun hat. Wir wollen heute gern human, sozial und ach so gleich sein. Aber das klappt nicht, versprochen! Der Wettbewerb treibt uns an, im Kleinen und im Großen. Und so lange es die Gewinner gibt, die liefern, die versorgen, die vorantreiben, so lange gibt es dementsprechend die Verlierer. Und übrigens das Wort Wertschätzung impliziert ja den materialistischen Gedanken. Wert. Man kann jetzt eine philosophische Diskussion starten, was denn Wert ist, aber klar ist: wertschätzen kann ich nur jemanden oder etwas, das einen Nutzen hat. Dieser kann materiell oder ideell sein, aber er muss vorhanden sein! Das System „Natur“ funktioniert ohne Nutzen nicht. Wir wollen immer so inkludierend, so vegan und so gleich sein. Doch dafür sind die Schwachen zu schwach und die Starken zu beschäftigt!

    • Gunter Dueck sagt:

      Natürlich wird man Leistung wertschätzen, aber heute werden die nicht so Leistungsfähigen eben „Verlierer“ genannt und implizit verachtet wie früher die Arbeitslosen. Wenn nun die Anforderungen steigen, sollen dann immer mehr schwach verachtet werden? Wo bleibt die Weihnachtsbotschaft?

      • A.Strasser sagt:

        Bitte nicht „Arbeitslose“, „Stellenlose“ ist besser. Eine neue Stelle zu suchen ist für die Betroffenen, wenn sie es ernst nehmen, sehr viel Arbeit.

  4. Das klingt sehr nach Hüthers „Würde“. Gleichsam sind diese Gedanken auch schon in großen Teilen in „Supramanie“ enthalten. Sie schreiben es richtig, aber beim Lesen des Buches werde ich wahrhaft traurig. Ich kann mir vorstellen, wie Sie sich gefühlt haben, als Sie die Seiten schrieben.

    „So etwa jede seitenlange psychologische Betrachtung..“ ist ein himmelschreiender Warnruf. Mentale Gesundheit in einer Gesellschaft betrifft alle, Verhalten und Kommunikation lassen so etwas durch alle Bereiche kaskadieren. Menschen werden unfreundlich, ziehen sich zurück, werden ausfallend und schlimmeres. Resilienz, Geduld und Verständnis sind dann umso wichtiger.

  5. Isabel Syrbius sagt:

    Lieber Gunter,
    das mit den verletzten Seelen der normalen Menschen unter Leistungszwang verstehe ich, aber nimm bitte die Verbrecher raus. Die sind meistens keine Opfer der Gesellschaft. Das ist ein altes Märchen, das nicht ausstirbt. Kriminelle und Verbrecher sind Menschen, die eben kein Mitgefühl für andere haben. Und das wurde ihnen nicht durch externe Einflüsse ausgetrieben, es fehlt ihnen einfach so im Hirn. Da ist auch keine Familie, Schule oder Ausbildung schuld. Auf ihre Verbrechen sind die Verbrecher manchmal stolz wie auf Leistungen, weil es ihnen extra Beachtung einbringt und sich als armes benachteiligtes Opfer der Umstände darzustellen bringt bei der Verteidigung mildere Strafen, aber ansonsten haben sie einfach einen Mangel an Empathie. So nach dem Motto: „Warum sollte ich das fremde brennende Kind retten, ich kenne es doch gar nicht.“ Es gibt genügend Menschen, die müssen in furchtbaren Familien und elender Umgebung und in Armut aufwachsen und werden nicht kriminell. Und es gibt auch welche, denen wurden die besten Voraussetzungen geschaffen, und sie werden trotzdem Verbrecher.

    • Gunter Dueck sagt:

      Ich beziehe mich auf die schlimmen Kriminalfälle (Amok etc.), die meist in der SZ mit einer ganzen Seite 3 gewürdigt werden. Und da liest man zu fast 100 % heraus, dass sie gedemütigt wurden.

    • Thomas sagt:

      Liebe Isabel, glaubst Du echt, das es zwei Sorten Menschen gibt, Verbrecher, die keine Empathie haben und die Anständigen? Auch Menschen mit weniger Empathie sind Menschen, die Gründe dafür sind vielfältig. Zudem denke ich, das die Gesellschaft sich immer die Frage stellen muss, inwieweit sie es nicht schafft, jedem Menschen – auch mit weniger Empathie – einen Rahmen zu geben, das er sich bemüssigt fühlt, das Positive umzusetzen. Was Du im Detail anmerkst, stimmt ja, aber die Schlussfolgerung ist völlig falsch, finde ich, LG Thomas

  6. Sebastian sagt:

    So lange es keinen Wandel von der marktkonformen Demokratie zum demokratiekonformen Markt gibt, sehe ich hier weitere negative Entwicklungen auf uns zu kommen.
    Der Patch Umlaufsicherung für den Bug Kapitalismus im System Marktwirtschaft liegt schon bereit. Wer hilft mir ihn zu installieren?

    • Su Franke sagt:

      Die Frage ist, was dann rauskommt. Sozialismus ist schief gegangen. Kommunismus gabs noch nie und China scheint auch nicht der Stern am Menschlichkeitshimmel. Eine Art Gesellschafts-Ashram – hilfe, dort verbergen manche Menschen ihre Ego-Unzulänglichkeiten hinter Selbstlosigkeit und neigen umso mehr für Hierarchien, die niemandem helfen. Aber so grundsätzlich wär ich dabei bei deinem Update @Sebastian.

      • Titus von Unhold sagt:

        Warum kommen immer alle auf Sozialismus wenn man etwas gegen den Neokapitalismus sagt? Daran sieht man wie sehr die Propaganda der Reichen in der breiten Masse wirkt. Die Lösung lautet Ökologisch-sozialer Arbeitlismus:

        – Ökosteuer von 250 Prozent auf alle fossilen Ressourcen
        – Umsatzsteuersätze von 5 Prozent auf Lebensmittel, Kultur und Mobilität, 25 PRozent auf den Rest
        – Besteuerung von Vermögen mit 0,5 Prozent
        – Besteuerung von allen Erträgen die nicht aus Arbeit stammen mit 50 Prozent
        – Steuerbefreiung von allen Arbeitseinkommen und Belastung derer lediglich mit Abgaben für die Sozialversicherung
        – Mindestabsicherung von Stellenlosen, Rentnern oder Erwerbsunfähigen aus der Sozialversicherung nach Kaufkraft statt nach bloßen Zahlen mit Indexierung und ohne Arbeitszwang.

      • Sebastian sagt:

        Es geht nicht darum ein wie auch immer geartetes Gesellschaftssystem zu etablieren und da Leute hinein zu zwängen, ausgehend von einem gutartigen Menschenbild, dass dann durch restriktive Maßnahmen durchgesetzt werden muss die dem eigentlich widersprechen.
        Mit Umlaufsicherung (des Geldes) meine ich im Kern erstmal rein ökonomisch-technisches Thema. Ich sehe es als einen Irrglauben, dass Geld neutral ist und nur das Verhalten der Menschen spiegelt. Geld, als sozialer Vertrag, ist ähnlich wie Blut, ist Akteur im System und, vor allem so wie zur Zeit konstruiert, kein neutraler Spiegel. Da wo es mangelt kommt es zu Problemen.
        Es geht um das Fundament auf dem wir unsere Gesellschaft bauen, egal welcher Form. Das aktuelle, sehr alte, sehe ich nicht gerade als all zu demokratiefreundlich.
        Su Franke, falls sie, oder einen Leser, mehr dazu interessiert, empfehle ich Lektüre zum Thema Freiwirtschaft und konkret dem Freigeld. Die Wikipedia ist da ein ganz guter Anfang.
        Ach ja, ich vergas oben noch, dass es gilt den Workaround Inflation (die von der Zentralbank akzeptierte) abzuschaffen. 🙂
        Für Preisniveaustabilität gibt es auch andere Möglichkeiten.
        Negativzinsen sind nur der erste, unvollständige Schritt.

      • Uwe Pilgram sagt:

        Herr Dueck,
        diesmal auch von mir 100 Punkte und maximale Anerkennung 😉

        Gruß und schöne Weihnachten und eine sanfte Landung in 2019.
        UP

        PS: Wenn Sie ein wenig Zeit haben, empfehle ich zum Jahreswechsel, etwas aus der Bibel zu lesen: Die Bücher Mose und Josua aus dem Alten Testament. Aber aus einer Luther -Bibel! Danach lohnt sich ein Blick in die gleichen Geschichten aus der „emanzipierten“ Ausgabe.

  7. Brigitte Meyer sagt:

    Korrekt! Ihr kurzer, klarer Hinweis auf die wahre Botschaft des Festes dieser Tage. Etwas, was jedoch immer gültig ist, das ganze Jahr und das ganze Leben und uns allen hilft, wenn wir es berücksichtigen. Danke

  8. Es ist ein „gewünschter Zustand“.
    Jeder rennt dem Ziel „Erfolg“ hinterher. Erfolg bemißt sich ausschließlich im „Umsatz“, oder im privaten Bereich an der Menge des … Austausch.
    Ein instabiler Zustand kann durch kleine Korrekturen sehr schnell in die „gewünschte Richtung“ gelenkt werden (Rallysport).
    Wieso also Stabilität herbeiführen? Es würde mich der Kontrolle berauben!

    Prozessorientierte Systeme sind nicht falsch.
    Man hat den Menschen vergessen – matrielle Dinge sind der Hochpunkt der Glückseligkeit….. zumindest läßt die Werbung einen das glauben.
    – Die Agile Welt http://agilemanifesto.org/ addressiert solche Themen.
    Die Grundlage zur Agilität sieht man ganz neuen Gesetz von Conway. (Ist von 1967 – kann Keiner kennen – Sakrkasmus off) https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_von_Conway
    Wer Menschen als „Ressource“ (HR) sieht und nicht begreift, dass eine Weiterentwicklung daran gekoppelt ist auf intelektueller Eben gerade die „sogenannten Abgehängten“ mit zu nehmen und dass genau dieses Zusammen der Schlüssel ist, muss sich nicht wundern, wenn genau diese Spaltung passiert.

  9. Stefan sagt:

    Siehe 3. Buch Mose 19, 18. Christlich? Nein, mosaisch! Mittelalter: Christlich? Der Kapitalismus der Kirchen: Christlich? usw usf Jetzt müsste man eigentlich mal über den Term „christliche Botschaft“ diskutieren und die Diskriminierung, die in Ihren Sätzen unterschwellig steckt („Die Chinesen“) und die Qualitäten in anderen Kulturen.
    In einer „neuen“ (offenen, modernen, gerechten???… ) Gesellschaft haben geschlossene Systeme mit Mobbingmethoden (bist du nicht drin , bist du draußen (aus dem Himmel)) keinen Platz mehr. Religion ist ein Auslaufmodell.

    Werte und Wertschätzung gehen auch ohne Katechismus, Scrum und ähnlich blöde Rituale.
    Nix für ungut. Ich kann’s nur nicht mehr hören.

  10. Klaus sagt:

    Da sehe ich Sie klar auf dem Holzweg. Sie müssen sich noch mal ihre eigenen Vorträge mal wieder ansehen und daraus Schüsse ziehen 😀

    AfD&Co liegen ganz klar auf der Linie der Leistungsbereitschaft und der Leistungsmessung. Die wollen sogar mehr davon! Alles andere ist ein Kuschelkurs, den sie verachten.

    Kurz: Die folgen beim Menschenbild der Theorie X und kommen mir der Theorie Y überhaupt nicht klar. Da aber die Jobs für Menschen, die nach Theorie X weg fallen oder immer schlechter bezahlt werden, gehen die auf die Barrikaden.

    Wir sind halt in einer Zeit des Umbruchs und müssen ein Konzept entwickeln, wie man diesen Menschen auch eine Perspektive bieten kann.

  11. PTA sagt:

    Leicht wirrer Kommentar aus der Künstlerecke.

    Letzten Monat habe ich die Möglichkeit gehabt mir die Einstellung meiner Mitmenschen auf die Arbeit eines Künstlers anzusehen. Ich war auf einem Weihnachtsmarkt.

    Lasst mich eine kleine Geschichte erzählen.
    Ich fand einen kleinen Weihnachtsmarkt, der für erstaunlich gute Konditionen einen Stand anbot. Als ich noch sagte ich würde auch Schauarbeiten (ich schmiede viele meiner Arbeiten) waren die Leute sehr begeistert. Gut dachte ich, kann ja sein das ich was verkaufe oder zumindest ein paar interessante Gespräche führe.
    Der Markt begann auch nicht schlecht, mit vielen Besuchern, die sich auch interessiert vor meiner Schmiede schaarten.
    Nun muss man wissen das ich einen kleinen Defekt habe. Ich kann nicht weghören. Die Vorstellungen der Menschen, die sie so äußern wenn sie glauben der Hammer übertönt sie schon, sind recht interessant. Was mich besonders verwirrt hatte war die Vermutung dass ich, weil mir die Arbeit spaß macht, das nicht meine Hauptarbeit sein kann. Nun bin ich ein gemeiner gnom und fragte neugierig warum sie das glaubten. „Weil Kunst doch nur Hobby ist.“ Naja, denke ich da. Ich investiere wahnsinnig viel Lebenszeit in meine Arbeiten und versuche wirklich gute Arbeit abzuliefern. Das geht nebenher eher nicht.
    Die Andere Sache die mir aufgefallen ist sind die Versuche Arbeit klein zu reden. Das Hauptargument war: Wenn man nicht unter der Arbeit leidet kann das Ergebnis nichts wert sein.
    Gut, denke ich, da hasst jemand seinen Job und projiziert seine Unzufriedenheit auf Leute die den Ihren mögen. Wenns hilft…

    Nun ging der Weihnachtsmarkt einen ganzen Monat. Was für mich ein quell von Persönlichkeitsstudien war. Ein paar Highlights der Kommentare:
    „Das Zeug hat der bestimmt in China gekauft“ (was ich denk und tu… obwohl… wäre billiger)
    „Das ist doch unbezahlbar.“ (Preis steht dran)
    „Das kann doch keiner Bezahlen.“ (Sprich nur für dich selbst)
    „Ich glaube die wollen einem nur was verkaufen.“ (danke Cpt. Obvious)
    (ab hier schweife ich ab)
    Aber ich denke ich bin da auch etwas ungnädig mit den Leuten. Die Veranstalter hingegen hatten ihren ganz eigenen Sinn für Humor.
    Wir hatten einen Vertrag der da u.A. sagte: bis 18:00 hat jemand am Stand zu sein. Da kam nach dem ersten Tag der Geschäftsführer und meinte wir sollen bis 20:00 da bleiben weil ein Weihnachtsmarkt doch bis um 8 offen haben muss, die Kollegin habe sich nur beim schreiben des Vertrages vertan.
    Ich weiß nicht wo ich hier anfangen sollte also lasse ich mal die zynischen Kommentare.
    (ab hier schweife ich sehr ab)
    Mir ist schon klar, das ich als Künstler immer wie ein verlauster Hippie rüber komme. Das ist Absicht. Weil ich nämlich sehen will ob man versucht mich übers Ohr zu hauen.
    Der Veranstalter versuchte genau das an mehreren stellen, bei mehreren Teilnehmern und ich ziehe daraus nur eine Konsequenz: Keine weitere Zusammenarbeit.
    Den Punkt würde ich gern verstehen, weil er sich meiner Weltsicht entzieht. Es ging immer nur um kleine Beträge um 50€ oder 20€. Warum riskiert man seinen Ruf um so ein paar Kröten zu sparen?

    (Zurück zum Thema:)
    Die Wertschätzung scheint am Leid festgemacht zu werden.
    Wer nicht leidet, arbeitet nicht hart genug. Dieser Mensch muss gepeitscht werden oder wir hängen eine Karotte vor seine Nase.
    Wenn er sich beschwert ist er undankbar und wenn er sich damit arrangiert wird er von einem Zyniker wie mir angefeindet. Ich habe leider keine Antworten. Keinen guten Rat und erst recht keine Lösung.
    Nur beobachtungen. Mal sehen was es beim Nächsten Mal für erkenntnisse gibt.
    Gruß
    Unbekannter Künstler

  12. Claudia Dewes sagt:

    Aber die schreiben doch selbst, dass wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen….

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