Bildung der Zukunft oder Kopfreform

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11 Antworten

  1. Klaus sagt:

    Der ist aber schon seit 05.10.2016 auf Youtube verfügbar. Ich habe die auch schon fleißig in Diskussionen verwendet.

    OT: Twitter geht es doch finanziell nicht so gut. Ich frage mich gerade, ob die sich nicht einfach die Ausrufungszeichen per Micropayment bezahlen lassen sollten. Einfach 1ct pro Ausrufungszeichen. Für Großbuchstaben könnte man das ähnlich handhaben. 😀

    • schiebe sagt:

      Herr Dueck,

      der einzelne Kopf ist reformfähig (sogar physisch-biologisch veränderbar, über das Lebensalter hinweg und über Generationen mittels Bildung/Erziehung), aber nicht revolutionsfähig (ausser bei Mutationen), wenn er mal 3-16 Jahre reifen durfte, dann nämlich sind wir „individuell-gesellschaftlich systematisiert und hoffentlich von den Eltern ordentlich sozialisiert“. Revolutionsfähig ist wohl nur die „Menschheit“, obwohl beide Begriffe (Reform und Revolution) ja eine Gruppendynamik gewichtend beschreiben, einmal normales, eher lineares, steuerbares Wachstum/Zerfall (schleichender Wandel oder Zyklus von Wachstum und Zerfall) oder doch eher „Jump“ (kurzzeitig exponentiell = echt, (relativ) unmittelbar spürbarer Wandel, unkontrolliert? „Alle“ haben seit 1-5 Jahren ein Smartphone und keine weiteren 100 Jahre lang (nur) ein Festnetztelefon), die Dinosaurier starben plötzlich aus, zum Zeitpunkt X. Wachstum und Zerfall, mal im Guten mal im Schlechten. lange eher linear, selten, aber wiederholt exponentiell, erruptiv.

      Sie referieren wieder über Wandel und Innovation im Guten. Sie erklären wie auch Innovation oder Neues zuerst nur gekannt wird, dann gewusst, gekonnt und schließlich gemanaged.

      Sie managen gerne und wissen allzu gut selbst, dass es nichts Gutes gibt außer man tut es (am schönsten ist das für einen selbst im Flow (da verrennt man sich aber auch gerne mal…)), sprich, das Managen (das Gesetz, die Direktive) alleine macht keinen Wandel, denn das Managen beruht auch auf gewachsenen (Denk-) Strukturen, die es bewahren will und muss, egal ob hierarchisch, vernetzt oder viral.

      Wollen sie „alles“ in Internet bringen? Wie sieht es mit der Energieversorgung aus („An deutschen Universitäten gehört die Computer-Ökologie längst zum Pflichtprogramm.“)? Ich meine, die Energiefrage müsste man zweiseitig lösen:

      a) Energieerzeugung möglichst nachhaltig (regenerativ), also begrenzt gestalten, weiterer Ausbau nötig, aber auch:
      b) Energieverbrauch möglichst nachhaltig gestalten (gering, also auch begrenzt halten, das geht nicht nur über Strafen, sondern auch durch das öffnen vom Märkten, bei denen sich nicht nachhaltiger Verbrauch, also „Verschwendung“ hier auf Kosten von andern dort durch Preise regulieren lässt)

      Komplexes Problem hierbei:
      Wie lösen sie die Verteilungsfrage, d.h. wer hat hier gleichberechtigt Zugang (zu allem im Netz oder nur zu gewissen Teilen), alle Deutschen?, alle wirtschaftlich Starken?, alle? Werden mit dem hochfahren der Energiepreise Internet und Computer so teuer, das sich das nur noch die reichen (Länder) leisten können? Ist das nicht schon heute so?

      Oder geht es Ihnen „nur“ (oder immerhin) darum hier am Standort „am besten“ zu sein (im Vergleich zu China etc.)? Ich meine das wäre meist nur eine Art gesunde Selbstverteidigung, meist, nicht immer, denn es ist auch Angriff. Natürlich ist es das.

      (ich verneine somit für mich selbst auch nicht den Kampf, nur den Kampf mit andauernd! ungleichen und zerstörerischen Mitteln, der bedeutet nämlich Unterdrückung und ist nur eine andere Form von Hitler – sorry, und das wird sich – früher oder später – rächen). Lieber wäre mir ein rechtzeitiger und freiwilliger (weltweiter) Verzicht (eine gesetzliche Selbstbeschränkung, etwa sowas wie weltweite Ladenöffnungszeiten fürs Internet (ich hätte gerne das Patent hierzu – analog zum Tipping Point beim Raucher-Problem, erreicht über die Nichtraucher-Sichtweise), die „das Internet“ nicht zur Sucht der Menschheit – und die Menschheit dabei abhängig – macht).

      Was kommt nach der Cloud?

      Verkehrssteuerung und Nachhaltigkeit über Preise. Wieder werden die ärmeren Länder mit weniger Mitteln ausgestattet sein, das Rattenrennen der etablierten Systeme und Staaten hat längst begonnen und war immer schon da, auch damals schon zwischen zwei Stämmen.

      Apropos Patent. Internet-(Such-)anfragen mussten einen Preis Tag bekommen, der Zeit und lokationsabhängig (und… sachbezogen) ist – PopUp: „Ihre Anfrage kostet x BitCoins, wollen sie das Angebot annehmen? (Ja/Nein)“. Nicht jeder Kiosk hat denselben Preis und Preise gibt es flat (evtl. über Steuerern) für die letzte Meile (die Straße und das Netz) und nun zusätzlich für den Kiosk. Mikro-Payment wird kommen (evtl. sind Bitcoins die kommende Währung hierzu) und Bedingung für viele Dienste. Das würde Internetdienste (die nur (die besten) Bits verkaufen) reich machen! Reich durch maßgerechte und beste Informationsübertragung! So würden social bots nicht billig, wenn sie die „falsche“ Meinung verbreiten, bzw. man würde Social Bots über den Preis begrenzen können und auch noch anders beschränken… Herr Turing lässt grüßen. Steuern kann man das alles über zweckgebundene Strompreise, aber die hatten wir noch nie (oder nur sehr begrenzt vor allem als Subvention für bestimmte Industriezweige) – kommt vielleicht auch noch auf anderem Wege!

      Manche Anfragen wie Notdienste wären nach wie vor bedingungslos umsonst.

      Eine Selbstbeschränkung, die spätere Verteilungskriege um Energie, Ressourcen und „Zugang“ im Keim erstickt – hauen dürfen die Menschen sich immer wenn sie wollen… (da halte ich keinen von ab – nur lassen sie mich bitte aus dem Spiel, solange ich nicht freiwillig mitkämpfe). Ich denke zu groß, denn Krieg wird es um diese Ressourcen weiterhin wohl geben, leider, hoffentlich – in Mitteleuropa – nur nach meinem Ableben, dafür halte ich bis heute konstant Frieden in meinem direkten Umfeld (manchmal ist es eher Gewaltfrieden, aber immer noch Frieden ;-)) und gehe wählen!

      „Nur“ am besten sein in etwas: …Ich meine letzteres wäre (noch) „legal“ (ohne passendes Gesetz), aber zu oft nicht mehr legitim (das Gesetz kommt erst noch), nicht MQ, nicht EQ (über den Tellerrand/das Team hinaus), nicht AQ für alle Menschen dieser Erde… aber wie war das noch, irgendwo muss man ja anfangen… nur wo will man hin… das weiß am Anfang keiner oder eben alle (10%+ Manager), aber jeder anders. Los kämpfe!

      Oder soll diese komplexe Frage (der Verteilung), die ja gerade (wieder mal) weltweit besonders brennt und gar aus den Fugen gerät (in anderen Fragen (gerade noch? nicht der Zugang zu Bildung über Internet), die sich ziemlich schnell auf Geldverteilung abbilden lassen), vom Internet selbst gegeben, die Antwort darauf dort erst entstehen? Hilft AI dem Menschen – das will und kann ich nicht glauben, selbst, wenn auch diese Science Fiction niemals Unmöglich erscheint… also machen wir alles, selbst wenn nicht alles gemacht werden sollte was gemacht werden soll… grenzenlos? UiUiUi… Hybris klopft an die Tür, schöngeredet ist das einfacher Erfindergeist und Neugier, ja, leuchtende Augen. Ja, in die gucken wir alle gerne, aber seien sie ehrlich, der der ständig Leuchtet kommt einem auch nicht normal vor, oder? Flow ist schön, solange man sich darin nicht zu sehr verliert.

      Man könnte fast sagen wir haben gerade national und international wichtigeres zu tun als „Bildungsproblemchen“ zu lösen? Deswegen darf man aber immer noch gleichzeitig Bildung verbessern, ja, natürlich. Sie ist ein großer Hebel, das hat Humboldt als erster erfolgreich propagiert und Gesetze!!! führten die Schulpflicht!!! ein. Da wurden viele anscheinend zu ihrem Glück gezwungen.

      Tut mir Leid für meine kleine „Generalkritik“ bzgl. Digitalisierung (als Schuldiger für unmenschliche und zu oft unsinnige Beschleunigung), aber selbst wenn sie meinen die ginge am Thema vorbei, ich sehe das anders und dabei bin ich äußerst IT-affin 🙂

      Auch würde ich gerne der Bildung Vorfahrt geben, vor Militär und Wirtschaft, aber so funktioniert die Welt (die Menschheit) anscheinend nicht. Oder bin ich da zu pessimistisch?

      Ich denke das „Bildungsproblem“ welches sie vortragen ist für bestimmte Gruppen längst gelöst, die „Privaten (Geldbesitzer)“, etwa 20%-40% der Bevölkerung. Das allgemeine Bildungssystem ist dazu eben (pro Stadt, Schule, Lehrer) mal besser, mal schlechter, aber in den Möglichkeiten heute begrenzt und braucht Reform – ich höre die Lehrer ächzen, sie leisten aber immer noch mindestens 80% von dem was sie sollten. Damit meine ich also nicht das man hier nicht verbessern könnte und das sich das kämpfen dafür nicht lohnte. Ich möchte nur wissen wie man das stärker gewichten kann, konstruktiv und weltweit, meinetwegen auch erstmal konstruktiv Deutschlandweit.

      Dazu kommt, dass die „Jungen Wilden“ sicherlich Führung benötigen, aber am Ende kommt es IMMER auf intrinsische Motivation an und die kann auch keine Theorie Y (die vermeintlich heute „Gute“) „erzwingen“, sie kann der entspringen genau wie aus der Theorie X (die vermeintlich heute „Böse“). Sie entspringt wohl genau aus dem Spannungsfeld dieser Theorien über den Menschentypus, hier und ad.

      Ich sähe gerne ein „Jump“ für die Bildung (für alle)… aber wie wird das umgesetzt?
      Sie setzen es ja hoffentlich schon mal mit Ihren Söhnen um! Prima! Mache ich auch 

      Sie geben die Ziele aus (IQ, EQ, … Menschwerden, Selbsterkenntnis), das ist schon mal lobenswert und wichtig für jeden der engagiert erziehen, führen oder bilden möchte (und das was er predigt auch vorleben kann, am Subjekt Bildung selbst) – die Ziele des Erziehungsführerscheins, tolle Idee, lassen sie uns mit trail&error anfangen und am Ende ein Gesetz draus machen – das dauert für Deutschland evtl. (mind.) 10 Jahre (oder eben 50 und mehr), aber das wäre doch ein ordentliches Ziel, welches „nur“ von den richtigen Leuten in Teilziele runtergebrochen werden müsste und sicherlich an verschiedenen Stellen ins Stocken geraten kann! Denken, Sprechen, Handeln – sie sprechen schon öffentlich drüber :-), jetzt könnte ich sie noch motivieren mehr zu tun in Richtung Umsetzung ;-), aber sicherlich sind wir hier alle gefragt , intrinsisch motiviert!

      Damit beginnt das Ende der „Kreidezeit“ 😉

      „Das Neue“ geht übrigens nicht IMMER gut ;-), aber sie mögen den positiven Ausblick und bleiben sympathischer Kritiker: Dankeschön!

      Tipping point für ein neues Fundament? Das ist nicht Spiral Dynamics, oder!
      Tipping point ist wohl der Punkt wo die Wachstumskurve die Steigung 1 hat?, wenn die Wachstumrate die 1er-Marke überschreitet? Sie wünschen logistisches/quadratisches Wachstum? Wie messen wir den Stand der Dinge? Wo ist das Limit, wo das absolute, messbare Ziel?

      Liebe Grüße!
      Rainer Schiebenhöfer

      • Dassi sagt:

        Hallo Schiebe oder auch gern jeder andere, können Sie für mich, leider nicht zur Hochintelligenz zählenden Bürger bitte in 2, 3 Sätzen noch mal zusammen fassen, was sie uns sagen wollten? Bin bissel verwirt. Glauben sie, dass die Digitalisierung für unsere Gesellschaft zu schnell ist oder das sie negative Prozesse beschleunigt, z.B. Vermögensverteiling, Bildungschancen, gesellschaftliche Teilhabe? Vielen Dank im Voraus

        • schiebe sagt:

          Hallo Dassi,

          ok, kürzer. Ein wenig zumindest (sorry).

          Ich denke nicht hier besonders leserfreundlich zu schreiben, ja. Ich lasse eben raus was mir zum Thema Bildung einfällt und spanne den Bogen eben weiter, komme gar auch mal vom Thema ab – ich werde hier hoffentlich nicht „getestet“ und bin hoffentlich streitbar. Ich wiederhole auch gelegentlich Formulierungen anderer um sie hoffentlch dadurch besser zu verstehen und um ggfls. im Kontext korrigiert zu werden.

          „Verwirrung“ darf ich weigstens hier stiften oder darstellen ansonsten „muss“ auch ich im Alltag „vernünftiger“ sein und klarer – ist mir auch häufig lieber :-), ist auch zuerst einfacher, aber erhöht die Wahrscheinlichkeit für Missverständnisse auch oft. Am Fließband gibt es die seltener, ich bin aber Wissensarbeiter.

          Wir müssen hier heute auch nix entscheiden – welch ein Luxus 🙂

          Leider habe ich aber auch keine Kurzform für komplexe Probleme oder Fragen wie „Bildungsreform X.0 – wie geht das?“ und generalisiere wie andere um so etwas irgendwie zu vereifachen – bin dabei immernoch zu lang mit den Texten? So what! Von Lösungen und Patentrezepten bin ich wohl weit entfernt, ist auch gar nicht das was ich mir irgendwie anmaße für Deutschland (oder gar die Welt) liefern zu können, wenn, dann kommt so etwas evtl. und hoffentlich auch durch Bemühungen und eine innere Haltung angestoßen, die Herr Dueck hier diskutiert bzw. anbietet.

          Für mich, meine Kinder und mein Umfeld lese ich gerne Herrn Dueck, da hole ich mir gerne Anstöße oder finde Bestätigung, wenn auch noch recht unpersönlich, so doch für mich oft wertvoll genug.

          Wenn ich gewichten würde, dann ist das deutsche Bildungssystem bestimmt auch tendenziell verbesserungswürdig und -fähig, aber um den Frieden in Europa (Kerneuropa) weiterhin zu erhalten ist Bildungspolitik derzeit nicht das Thema Nummer eins (für mich), aber es steht im Bezug zum Frieden, mit Sicherheit tut es das!!!

          Bildungspolitik hat (für mich) enorm mit Chancengerechtikeit zun tun, selbst wenn heutige Änderungen/Verbesserungen daran erst in 20-40 Jahren echt spürbar würden, das hat der Mensch begriffen. Bildung ist „Take care“ und wertvollste Zuwendung, menschliche Nachhaltigkeit. Was hier eine Verbesserung wäre, darüber wird gestritten, auch über das, was es kosten darf und kann. Mit mehr finanziellen Mitteln könnte man mehr erreichen, sicherlich. Ich sehe wenige freiwillige Spender vortreten… und sage am Ende ist die Zuwendung das entscheidende, also Zeit und nicht noch mehr Geld. Was ist ihnen denn so im Allgemeinen wertvoller? Kommt wohl auf die Situation an…

          Ich denke das diese Antwort hier für Herrn Dueck evtl. enttäuschend sein kann, weil so gute Vorsätze derzeit einfach tendenziell mit Ressoucen unterversorgt würden.

          Ausserdem gilt es immer das Beste draus zu machen anstatt zu jammern, na KLAR!!!

          Duecks Enttäuschung aber nehme ich in Kauf, wenn dafür das politische System „Demokratie in Europa“ stattdessen in Krisenzeiten (zuerst) gestärkt würde (evtl. durch gleiche Bildungschancen für alle EU Bürger?) – ohne unbedingt zwangsläufig die EU zu stärken. Evt. wäre doch eher das Gegenteil nötig (abhängig vom Fachministerium). Ich bin mitnichten bereit hierfür sprunghaften Wandel zu propagieren, zu akzeptieren – im Gegenteil! Kann aber auch nix machen, wenn die Masse der Menschen das anders sieht (anscheinend geht es mir und meiner Familie gut genug dafür). Der kritische Punkt der Demokratie droht sprunghaft auszuhebeln wird immer mal wieder (über die Jahrzehnte) knapp verfehlt – das muss Demokratie tatsächlich auch aushalten, daran – genau daran wird sie gemessen, dass ist gar ihr Wesen und Revolution ist ihr fremd – wenn die kommt, dann hoffentlich, weil die Demokratie längts nicht mehr war was sie sein sollte! Also muss die Reform schneller kommen als der innere Verfall fortschreitet, die Demokratie muss lernfähig bleiben und eine schnelle Auffassungsgabe besitzen, sonst wird sie passiert und abgelöst vom immer wieder aufflammenden Populismus, „Hilter“ eben, womöglich einer Demokratie, die innerlich längst zur Diktatur geworden ist – Die Türkei geht diesen Weg, wie weit?, keine Ahnung, aber mein Gefühl ist ein schlechtes hierbei, evtl. erledigt sich die Türkei von selbst, aber ein Militärputsch ist nicht der richtige Weg gewesen – die chinesichen Studenten sind auch nicht weit gekommen…

          Schön wäre es doch wenn die Rahmenbedingungen für Syrien besser gewesen wären, dann wäre es zu dieser menschlichen Tragödie für Millionen von Menschen nicht gekommen und es wäre bestimmt billiger gewesen… aber mit Waffen macht man ja auch Geld…


          Die Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Frühjahr 1989 wurden in den meist offen sympathisierenden westlichen Medien als antikommunistische Demokratiebewegung präsentiert, die politische Forderungen der breiten Bevölkerung artikulierte. Diese Deutung muss bezweifelt werden.

          (Hitler: Dieses Synonym als Sinnbild für Übel zu benutzen, das habe ich mir eben so angewöhnt – muss man bitte nicht mehr rein interpretieren als eben genau das).

          Es gibt einfach viele (poltische) Baustellen, auch die Bildung – das ist ja nur allzu normal und gewollt – nur bite nicht Überregulieren und riesen Wasserköpfe installieren. Wer hier in Deustchland „schlau“ werden will hat weltweit gesehen weit überdurchschnitlich große Chancen auch tatsächlich schlau zu werden. Wieviel echte Zuwendung er dabei dann bekam müsste man im Einzelfall genauer betrachten, denn auch Narzissten sind sehr oft sehr „schlau“.

          Friedensbemühungen in und über die Grenzen von Europa hinaus würden eher danach trachten Bildungschancen woanders auf das Niveau in Deutschland zu heben, eben uneigennützig. Wie aber bei den Flüchtlingen ist es so, dass sich da viele Staaten raustun, die mehr beitragen könnten, aber nicht wollen, weil dann das Geld woanders fehlt – da sehe ich dann auch für die Bildung schwarz und auch für den Frieden. Hoffen aber darf ich auf besseres.

          Oft geht es dann doch eher um andere Ebenen der Bedürfnispyramide unterhalb von „überdurchschnittlich guter Bildung“.

          Die Digitalisierung ist für viele in Deutschland nicht zu schnell, sondern wird von hier aus auch ordentlich mitbeschleunigt. Und ich bin sehr oft skeptisch bei Massenveranstaltungen und Massenbewegungen, sowie bei Entgrenzung und Entfremdung durch ewiges – rein ökonomischen Zielen folgendem – Wachstum, die „unmenschliche“ Bescheunigung impliziert und die Schere (zwischen Industriestaaten und der sogenannten 3. Welt) weiter auseinander gehen lässt, selbst wenn absolute Armut weltweit absolut abnimmt. Man könnnte auch sagen, ich bin nie zufrieden, dabei möchte ich nur das es nicht zu vielen Menschen zu schlecht geht (und das damit rechtzeitig zu verhindern), denn wenn das so wäre, dann ist der Frieden in Gefahr und Flucht kaum mehr möglich.

          Sicherlich hat die Digitalisierung auch viele Vorteile und befriedigt auch meine Neugier! Ich bin alles andere als ein Richter. Im Zweifel aber arbeite ich lieber auf dem Bauernhof als in einem Rechenzentrum bzw. ich behaupte, die Arbeit des lokalen Klein-Bauern ist höher zu bewerten, als die des Computerspezialisten zuständig für weltweit arbeitende Algorithmen der Finanzindustrie. Klar genug?

          Wer verdient denn heute im Schnitt mehr und warum? Wer ist mit seiner Arbeit auch noch in 30 Jahren im Einklang mit der Natur und zufrieden, wenn der Markt die Waren nicht mit „Geiz ist Geil“ schon längst deformiert und entwertet zu „Sättigungsbeilagen“.

          Ich werde nicht ändern können wer was verdient, ich suche mir meine Niche und behandle meine Mitmenschen so wie ich hier schreibe, den Kompromiss suchend um den Frieden möglichst lange zu erhalten.

          Ich will hier die Thematik nicht bewusst Hi-jacken, aber vielleicht tue ich es trotzdem…, dann lässt man mich eben unbeantwortet oder gar ungelesen.

          LG Schiebe

          • Dassi sagt:

            Natürlich bleibt Ihr Kommentar nicht ungelesen. Ich lese hier aber vor allem eher Kritik an unserem Gesellschaftssystem, weniger über die Digitalisierung selbst.

            Und da kann ich durchaus wieder mit reden.

            Sie sprechen in unserem Land die demokratischen Verhältnisse an. Die Industriestaaten haben vergeblich versucht, Demokratie in Arabische Länder zu exportieren. Sie sprachen da Syrien mit Recht an. Ist Ihnen eigentlich schon mal in den Sinn gekommen, das wir hier auf deutschen Boden gar keine Demokratie haben?

            Jetzt ist es raus. ….

            Haben wir soziale Marktwirtschaft oder eine Scheinmarktwirtschaft für die Befriedung der Massen, damit das Kapital uneingeschränkt ihre Macht stärken und für Ihre Zwecke nutzen kann?

            Oh nein, ich bin keine Linke, nein, ich bin Unternehmer und kann noch selbständig denken, ohne mich von Medien beeinflussen zu lassen.

            2 Beispiele, das wir keine Marktwirtschaft haben:

            – die Monopole haben sich längst die gesamte Wertschöpfungskette zu eigen gemacht und bestimmen den Preis. das fängt bei der Milch an und hört beim Beton auf. Schon lang gibt es hier keine unterschiedlichen Anbieter mehr, die ihren Preis der Waren mit dem Kunden aushandeln. Man nennt sie Energiekonzerne, Agrarindustrie, Betonmafie, Pharmariesen, ein richtig trauriges Beispiel ist Linde, die den Preis für medizinischen Sauerstoff bestimmt. Es werden hier die höchsten Gewinnmargen erzielt und diese Monopole zahlen durch ihre Steueroptimierer auch noch die niedrigsten Steuersätze.

            – Politiker lassen sich von der Verwaltung die Gesetze und Vorschriften zuarbeiten, diese wieder leben von Studien betriebsnaher Gutachter. Will man es noch einfacher, schreibt gleich die Pharmaindustrie die nächsten Gesetze zur Krankenversicherungsreform.

            Zu guter letzt darf der Bürger alle 4 – 5 Jahre wählen, was eigentlich? und wenn der Stadtrat über die Belange der Bürger diskutiert (Lehrer, Rechtsanwälte, Gewerkschafter, Sozialwissenschaftler, Politikwissenschaftler) hat er zu schweigen. Es gibt keinen Fonds, wo der Bürger ein Gegengutachten machen lassen kann, weil er Studien bewerten kann, sind ja jetzt online und sagt, das ist nicht so. Er kann auch nicht einfach ein kommunales Büro nutzen, um eine Bürgerversammlung abzuhalten, er hat kein Geld für Öffentlichkeitsarbeit oder einen Flyer, das zahlt er alles privat, wenn eine Bürgerinitiative sich gründet und unsinnige Beschlüsse kassieren möchte. Ich meine nicht, dass wir alles direkt enscheiden sollten, aber der Bürger ist oft schon beruflich erfahrener als mancher Stadtrat, er ist Ökonom, Unternehmer, Mathematiker, Architekt, Arzt,… Verwaltungsangestellte . Er sollte das Recht haben, vor der Abstimmung der gewälten Parteienvertreter auch seine Meinung zu sagen, auch eine Studie in Auftrag geben zu können! Wenn dann der Stadtrat seine Abstimmungsergebnis begründen muss, dann, ja erst dann haben wir etwas Demokratie!

            Aber mit Hilfe der Digitalisierung können wir sie uns erkämpfen. Wir können Transparenz fordern, die gläserne Verwaltung. Nur ein informierter Bürger , kann die Entscheidung der Politik bewerten und ewtl das nächste Mal abwählen.

            Ja , wir können uns ein ganz neues politisches Betriebssystem schaffen, denn jede Partei ist parteiisch, sagt der Name schon und entscheidet nicht Gemeinwohlorientiert! Ist auch nicht Aufgabe eines Parteifunktionärs, er ist nur seiner Partei verpflichtet, sonst würde man ihn nie auf die Wahlliste lassen!

            Nennen wir unser Gesellschaftssystem: Mehrparteiendiktatur und überlegen wir uns, wie wir diese Diktatur überwinden können. Haben wir im Osten vor 26 Jahren ja auch friedlich geschafft!

          • Dassi sagt:

            Verzeihen Sie, bei der Aufzählung der Monopole habe ich doch den wichtigsten systemrelevanten Kapitalisten vergessen. die Bankenindustrie, welche man eigentlich heut auch nicht mehr braucht. Prof. Dueck erzählt sehr schön, wie man Geld mit dem Handy heute schon überweisen könnte. Das ist aber ein neues Kapitel. Wenn Sie hierzu die Lösung sehen möchten, dann empfehle ich das Video von Prof. Dr. Berger, leider z.Z. erkrankt, Ich habe sehr großen Respekt vor ihm. Er lehrte Ökonomie, um mit 60 Jahren zu erkennen, ich habe mich geirrt. Und er stellt sich der Öffentlichkeit und bekennt sich auch dazu. Eine Teillösung unserer Finanzkrise ist das fließende Geld. Praktiziert in den goldenen Jahren des Mittelalters 1170 – 1470 . In dieser Zeit wuchsen die Hansestädte, Kirchen, Klöster und unter anderem wurden die ersten Universitäten gegründet. In Jena im Jahre 1557 vom Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen. Hier endete schon das Wachstum der Städte im Mittelalter. Es begann das dunkle Mittelalter , ausgelöst auch von einer Finanzkrise, die Fürsten wurden gierig und erhoben über 50 % Steuern auf das Geld, …… alles weitere hier im Video: https://www.youtube.com/watch?v=pmfepWR461k

  2. Dassi sagt:

    Was ich sagen will, es gibt für unsere gesellschaftlichen Probleme Lösungen. Wir müssen aber die Augen aufmachen und müssen die Probleme benennen dürfen, ohne Angst vor neuen Bewertungen bestehender Machtverhältnisse. Unsere Gesellschaft ist im Wandel und wir müssen dafür einfach neue Wege suchen und auch gehen. Dann wird auch alles gut. Wir müssen davor keine Angst haben. Man sieht den Wandel schon. Junge Leute wenden sich von Besitzansprüchen ab, sie teilen Autos, Werkzeug, Spielzeug , Kleidung. Es gibt in FB 3 große Gruppen mit Tausenden Mitgliedern: Trödelmarkt, Teilen, Verschenken. Das geht nur durch die Digitalisierung! Man denkt nachhaltig und in meiner Stadt Jena auch vegan. Es gibt RaparierCafés, man schmeisst nicht mehr nur weg. Und das ist doch schön! Über das Internet politisieren sich die Leute, teilen Informationen und Wissen und darauf kommt es doch an. Heute ist den Leuten die Arbeitsqualität, das Arbeitsumfeld wichtiger als Geld, viele junge Leute haben keine Angst, sich selbständig zu machen. Soziale Netzwerke und Familien, Bildung für die Kinder sind wichtiger als ein teures Auto oder teurer Urlaub. Man kommt zusammen und gründet eine Volksküche und kocht zusammen. Man fährt schon mal wieder an die Ostsee in eine Bungalowsiedlung, wo es günstiger ist. Ich sehe unsere Zukunft sehr optimistisch.

  3. Schiebe sagt:

    Man erkennt eine Gesellschaft daran, wie sie Ihren/allen Kindern begegnet, welche Visionen sie dabei hat und den Kindern erlaubt.

    Übermorgen noch ein paar Gedanken mehr 🙂

    Der Grund, warum ich mir derzeit nicht vorstellen kann z.B. gerne in der Türkei zu leben, wobei ich nur die dortige Regierung meine und nicht die Menschen dort an sich.

  4. schiebe sagt:

    Das weltweites Geld- und Finanzsystem, hat auch mit (deutscher) Bildungspolitik zu tun, sicherlich! Wir spannen den Bogen hier weiter und ich sehe keinen Wiederspruch beides zu predigen bzw. zu verändern, anzuprangern, Dueck‘sche Sinngebung und Geldmacht. Helfen können wir uns nur selbst, deswegen erscheint mir der Duek!sche Vortrag liebens- und lebenswerter als eine Revolte, heute noch zumindest. Was ist morgen? Welche Innovation ist hier wichtiger um Frieden zu erhalten und Bildung stückweise zu verbessern, für alle hier auf diesem Planeten???
    Danke Dassi für den Link auf Herrn Berger. Ich denke das Postwachtumsideen bei mir auf sehr fruchtbaren Boden fallen. Schmerzliche Veränderungen sind besser als Krieg, oder? Und dabei lege ich keinen Wert auf Nullwachstum, sondern lediglich Wert auf eine Beschränkung orientiert am Realwachstum (nur möglich durch die Arbeit aller arbeitsfähigen Menschen zu einer bestimmten Zeit). Berger sagt wie das geht, auch Niko Paech, wobei letzterer eher von Nullwachstum spricht? Tendenziell ist beides als Ziel – von heute aus gesehen – richtig und auf lange Sicht fast identisch (Zyklen durch außergewöhnliche Ereignisse eingerechnet) und eben kein finanz-technisches Geschwür!? Geht es auch ohne diese subtilste aller Mächte und menschlichen Strukturgebungsmechanismen?
    Birte fasst meinen Standpunkt zur Bildung in Deutschland satirisch treffend zusammen:
    https://www.youtube.com/watch?v=l0C_o-OFLeY&feature=youtu.be&t=19m44s
    (Mich beruhigt es, dass diese satirischen Beiträge in Deutschland so gesendet werden.)
    Spätestens jetzt aber wird es es Thema Hi-Jacking bzgl. Bildung, aber nicht nur das, sicherlich aber bleibt es immer noch auch Omniesophie 🙂
    „Wir haben das demokratischste System was wir kennen, nennen wir es Mehrparteiendiktatur“ evtl. eine Art „Humpty Dumpty“ Argument ;-), aber ich könnte dem tendenziell zustimmen, zumindest aber sind die parlamentarischen Mächte faktisch auch durch eine freiheitliche Grundordnung automatisch selbst beschränkt und eben nicht allmächtig, siehe Gewaltenteilung, auch Pressefreiheit – alles dauert hier länger bis zum Entscheid, das ist nicht immer nur gut oder einfach zu handhaben. Kein direkter Bürgerentscheid für alles: Das ist ja auch logistisch und administrativ nicht handhabbar – dennoch situativ immer eine Überlegung wert, obwohl mir „Brexit“ und „Trump“ nun gar nicht passen – sie stehen für einen Volksentscheid, den auch die Demoskopen so nicht vorhersehen konnten, die Fragestellungen und (finanz-) politischen „Probleme“ bleiben so oder so. Ich kann (und muss) also damit leben, wenn die europäischen und weltweiten Friedensbestrebungen dadurch nicht vollends torpediert werden. Das aber sehe ich gefährdet. Und da werde auch ich womöglich doch noch zum Extremisten?… jede Eskalation ist aber ein Schritt mehr Richtung Krieg und keiner weiß, wann genau der Point of No Return hierbei erreicht ist. Krieg findet auch gerade schon statt und schon „IMMER“, nur halt nicht überall in gleicher Form. Familienkriege mal außen vor – lass sie sich ruhig auch gerne sinnlos bekriegen 
    Wir reden über komplexe Fragestellungen und da erkennt Dörner 3 Varianten, den Fragen mit typischen „Denkfehlern“ zu begegnen, geordnet nach Gewichtung, Schwerstgewicht an Position 3:
    1. von sich auf andere – von einer Situation auf alle Situationen – schließen, oder eben „übergeneralisieren“: Falsch schliessen.
    2. Gewöhnlich denken oder eben ritualisierend. Der andere (Umstand/Mensch) ist schuld: Von sich ablenken, nicht hinterfragen.
    3. Überängstlich denken, sich dadurch verweigern, fliehen, rationalisieren (Selbstbetrug zur Not mit einer Verschwörungstheorie)
    Aus 1 und 2 ergibt sich direkt der Dueck‘sche Korrelatalschaden… „Wir hatten keine Zeit für bessere Entscheidungen und das Geld fehlte auch…“ oder so? Düsseldorf ist eben nicht München, nur, einmal im Jahr im Oktober, wenn in der Bolkerstrasse eine Kneipe ein Oktoberfest feiert?
    Zu 3 etwas, was klarmacht was ich hier auch meinen könnte (selbst wenn es sich hier eher noch eher um Verdrängung und Ablenkung handelt, als um eine Verschwörung): https://www.youtube.com/watch?v=ZbTUx3lcelw&feature=youtu.be&t=22m35s
    Beeinflussen lassen wir uns alle, fragt sich nur wovon und wann uns das wirklich bewusst sein kann, wann uns etwas wirklich interessiert.
    Steuerpolitik und Oligarchie (bekämpft von immer mehr Olchokraten) sehe auch ich kritisch, ja.
    Und Lobbyismus ist heute überall und stark „kultiviert“, oft asozial entartet, ja. Aber niemals – demokratisch legitimiert und sinnvoll – ganz zu verhindern, da bin ich liberal. Aber einzugrenzen! Wie, sozialistisch!? Was passiert denn, wenn man Gewinne Jahrzehnte lang kapitalisiert und Verluste sozialisiert – Gewinne fallen nur noch in Steueroasen an und Verluste trägt der Staat, letztlich der Steuerzahler, unkontrolliert? Ja, dann geht die Schere auseinander, immer weiter, bis das Ganze eruptiert. Wenn nicht in Deutschland, dann um Deutschland herum – derzeit nur an den europäischen Grenzen! Hilflos guckt die Staatengemeinschaft zu – hauptsache wir sind nicht unter den ersten 20% der Staaten die „kippen“? Es wird doch staatlicherseits zu oft nur noch reagiert. Gleichberechtigung bzw. Chancengleichheit sind nicht mehr als Modeworte und eine Täuschung. Ein leeres Versprechen auf die Zukunft, die anders gekommen ist, deshalb sind die Wähler – zu viele Wähler – verdrossen, genau deshalb!!! Es wird ernster und da hilft es auch nicht zu behaupten, dass Europa eben nicht Amerika ist – das ist künstliche Selbstüberhöhung eben nationaler Narzissmus, damit beginnt alles Übel und darauf möchte ich nicht wetten.
    Und genau deshalb möchte ich – sehr geehrter Herr Dueck – gerne dieses Thema anders diskutieren.
    Wir leben in der sogenannten westlichen Welt einen humanistischen Kapitalismus und selbst wenn „Hirn verpflichtet“ so finden Worte und kluge Gedanken oft keine Abnehmer, keinen Nährboden, keinen Multiplikator – evtl. trifft man nur das falsche Zeitfenster? Wir beuten andere aus, wenigstens fühlen wir uns schuldig dabei. Das bin wohl ich auch, wenn auch nur real sehr indirekt und in Maßen. Da liebe ich den politischen Humor a la Welke oder Prayon (ZDF) – der hinterfragt und hilft somit auch eigenen Denkfehlern auf die Schliche zu kommen. Selbstkritik ist der Anfang wahrer Zuwendung und die muss keinesfalls selbstzerfleischend sein – davon rede ich nicht. Die soll gesund sein, wie die Selbstverteidigung – ohne große Angriffe daraus zu machen. Es gibt eben doch Unterschiede zwischen Angriff und Verteidigung, selbst wenn die oft nur schwer zu entziffern sind bei zwei Streithähnen. Manche halten sich für besonders clever und gehen dabei besonders brutal vor.
    Die Begründung für politische Entscheidungen steht im Grundgesetz und wird hoffentlich nicht übersehen – dafür ja die Pressefreiheit und die unabhängigen Richter, die heute überflutet werden von Streitfällen. Haben sie denn noch alle Tassen im Schrank? Viel Etnozentrismus ist hier alltäglich zu beobachten und seinen Gegner liebt hier wohl kaum jemand, auch nur kurz, um eigene Fehler zu erkennen oder einen Kompromiss frühzeitig zu erlauben, ohne Verhandlung und Richter, der in etwa 90% der Fälle erreicht, dass die Parteien selbst zu einer Einigung kommen. Alles Natur (Thomas Gsella – Saukopf Natur)? Meinetwegen. Trotzdem habe ich situativ persönlich die Wahl (Alternativen), ich hoffe und denke sie zu haben.
    Die Bankenindustrie, die „USA Fed“… suspekt…entartet. Diktatorisch. Subtil.
    Prof. Dr. Berger, guckte ich und stimme ihm „gefühlt“ zu.
    Zinsproblematik und Gandhi…
    -> Wissenschaft und Menschlichkeit (Zinseszins)
    -> Handel und Moral (fließendes Metall-Geld 1150 bis 1450, dann 80% Steuern…, dann Gold/Taler, kaputt-sparen?, wer ist schuld?: 30-jähriger Krieg und dann die verlorene Ernte, die Pest?, die Ketzer?, Hexen?, … Entkopplung des Geldes vom Goldvorkommen bedeutet heute spekulativer Wachstumswahnsinn) -> doppelte Kaufkraft ohne Zinsen? Das gehört indirekt den Griechen und Syrern und der dritten Welt. Reichtum nur noch durch (physische) Arbeit über menschlich begreifbare Zeiträume, automatisch beschränkt!!!
    -> Reichtum nur durch Arbeit (als Lösung)
    Das Geldfinanzfundament ist kapitalistisch (im negativen Sinne) und heute stark verinnerlicht über das westliche Bildungssystem und tägliche Erfahrungswelten (Medien etc.).
    Paradigmen in den Wissenschaften…
    Merkel: „Gürtel enger schnallen trotz absolut konstant wachsender Realwirtschaft seit 50 – 70 Jahren“? Damals 15% heute 1,5%, aber absolut konstant! Was läuft da falsch? 7% Durchschnittsverzinsung bei privaten Geldgebern über Aktienhandel etc? „Wenn nur noch einer Steuern zahlt“, Zinseszinsentwicklungen… bloß keine Schulden machen, die man nicht zurückzahlen kann… die „armen!“ ((sich selbst versklavenden) versklavten) Griechen… (ich meine nicht die Superreichen Reeder wohnhaft in der City of London…)
    Die Realwirtschaft wächst nicht exponentiell, exponentiell wächst der Krebs, ein Virus. Etwas Unkontrolliertes (bis auch das gesättigt ist oder „natürliche“ Grenzen erreicht, evtl. durch „Ausrottung“ eines Wirtes, die Erde, bzw. deren Ressourcen und Lebensräume).
    Es gibt heute den Zwang der Banken, Schuldner zu finden um die eigene Existenz zu sichern! Was für eine unsinnig verdrehte Logik! Was für ein pervertierter Auftrag, den sogenannte Off-Shore Banken, die „Weltmärkte“, re-finanzieren, steuerfrei.
    Es bleiben nur die Staaten zum Schulden machen, denn die privaten Haushalte sind schon mehr als pleite – abgesehen von den Superreichen. Wer soll hier neidisch sein, ich? Staaten werden zum Schuldenmachen erpresst? Siehe https://www.youtube.com/watch?v=EOrbvXscd_Q (Arte zum Thema Staatsschulden)
    Privatisierung als weitere Versklavung der Arbeit?
    Hier liegt wohl der Grund für einen Wachstumswahnsinn (den ich brechen und sozial- bzw. friedensgerichtet motiviert beschränken möchte), nicht?
    Zusammengefasst geht es wohl auch bei Berger um Punkt 3, die „Verschwörung“ (schleichende Prozesse, die Exponentialfunktion):
    Wer etwas für große Menschengruppen verändern will, der muss hierbei wohl bereit sein dafür sein Leben zu „opfern“, sagen wir besser zu investieren. 99% von uns tuen das täglich im Büro, wo 1, 2 und 3 meist ausgeblendet werden – das stört den Betrieb in fast jedem betrieblichen Sinne. Wir verdrängen und sind gefangene dieses Systems was zu kollabieren droht, mit etwas Glück vorerst nicht bei uns vor der Tür… irgendwann aber dann doch. 2020, 2030, 2040…? De facto ohne jede Chance hierbei grundlegend etwas zu ändern. Das Geld- und (deregulierte und „gesetzlose“) Finanzsystem („City of London“ = Traumfabrik, Steueroase und Stadtstaat für alle weltweit tätigen Geldhäuser) ist so mit diesem „Fehler“ angelegt bzw. führt in aus.
    Ich bin für die Verschlankung des Staates, ja, und für dessen Entschuldung und das Verbot neuer Schulden! (Schrittweiser Abbau, der Staaten, die das noch selber schaffen und Hilfestellung für die, die das nicht mehr aus eigener Kraft innerhalb von einer Generation (oder halt innerhalb von 10 Jahren) schaffen können)
    Sie beobachten die Podemos, Spain?
    Ich mag Optimisten und positive Ziele. Diese gemeinwohl-technisch zu erbauen, da helfe ich mit oder lasse mir helfen dies zu tun. Die breite Masse der Menschen muss man aber genau wie den einzelnen gelegentlich zu seinem Glück zwingen, siehe Rauchverbote, sinnvolle Tabaksteuern oder ähnliches – das ist keine Entmündigung nur clever gesteuert über künstliche Preise und mehrheitsfähig.
    Absolute Transparenz wird es wohl nie geben, aber Systeme und Organisationen, vor allem Wirtschaftsmächte müssen sich heute der Transparenz verschreiben, sonst werden sie für mich per se zuerst mal unglaubwürdig, zu viel AQ, VQ zu wenig Sinn und Professionalität, die über Lobbyismus hinausginge – MQ und PQ. Allerdings ist Wissen wohl auch Macht und Herrschaftsinstrument. Nicht jeder gibt das freiwillig ab und irgendeine Politik- und Gesellschaftsstruktur scheint es geben zu müssen.
    Ich kann Ihnen soweit folgen, eine Multi-Parteien Diktatur, politisch überstarker Lobbyismus, ja. Ob der freie Bürger allerdings mit den Internet besser abstimmen kann als mit dem Fuß, ich wage es zu bezweifeln. Ich selbst möchte dabei das Netz nicht abschaffen, nur die Geschwindigkeit und den Zugang drosseln, bzw. transparenter und fairer verteilen, genau wie das Geld. Dabei geht es mir nur darum die Schere an einem bestimmten Punkt zu stoppen, extreme zu exekutieren… Naja, zumindest zu meiden, ich will ja nicht selber Extremist sein ;-), nur hat dann der Extremist nicht schon von vorn herein gewonnen? Oder kann ich mir das heute nur damit kokettierend erlauben, kein Extremist zu sein? Extreme bedeuten tatsächlich auch mal einfach nur die Geschwindigkeit beim Wandel zu beschleunigen.
    Die Zukunft bleibt ungeschrieben, manchem macht das zu viel Angst, aber ich werde niemals Populisten wählen oder unterstützen. Von daher bin ich wohl eher Reformer und weiß ansonsten rechtzeitig zu fliehen. Was von beiden dann in Zukunft eintritt weiß ich nicht, ich hoffe auf ersteres, denn Flucht ist nicht immer möglich oder von Erfolg gekrönt, aber biographisch der größte Bruch den ein einzelner Mensch erleben kann. Allerdings locker mehrfach im Leben möglich, ohne dabei unglücklich werden zu müssen, Flucht hat aber mit Freiwilligkeit oft nichts mehr zu tun, sondern mit purer Not. Immer nur nach bestem Wissen und Gewissen handeln oder sich eben ergeben.
    Ich bin dafür die Reformgeschwindigkeit in Deutschland zu erhöhen, denn die ist derzeit zu niedrig um Übel (so oder so) früh genug zu umgehen. Die Tendenz der Richtungsänderung muss dabei stimmen, selbst wenn es im Schnitt zwei Schritte vor und einen zurückgeht. Ich kann nur hoffen, dass das Internet hierbei hilft – vom „Darknet“ halte ich aber trotzdem nix.
    Zur Not ertrage ich lieber Unrecht als Unrecht zu tun. Dennoch weiß ich nicht wie ich im Extremfall tatsächlich entscheide, bis dieser Eintritt, was ich versuche zu verhindern oder rechtzeitig zu antizipieren um so oft wie möglich bewusst entscheiden zu können und dennoch benutze ich oft mein Gefühl, sonst könnte ich nicht authentisch schrieben, sondern würde berechnend, krank.
    Die Einsicht des einzelnen Menschen schon ist langsamer als die Geldüberweisung des nächsten und Korruption fängt da an wo man sich selbst verrät um zu überleben, der Verrät des Nächsten Mitmenschen ist dann nur eine Folge von dem.
    Kinder in Syrien haben seit Jahren keine oder kaum Schule. Die Bildung die sie erleiden müssen ist gewährleistet durch die traurigste und brutalste Realität, die sich ein Mensch nur erdenken kann, millionenfach: Krieg und Tod. Es treibt mir die Tränen in die Augen so darüber zu schreiben. Ohne wirklich helfen zu können, denn – ich bin ehrlich – das überfordert mich, hier brauche ich unbedingt einen funktionierenden Staat. Frau Merkels Entscheidung und Direktive bzgl. des Flüchtlingsstroms nach Deutschland in 2015 war für mich deswegen mehr als richtig, sie lag menschlich richtig. Aber es hätte gar nicht dazu kommen dürfen.
    „Wenn da (bei mir) eine Träne kullert,
    so ist es (denn noch) nur ein Aug was pullert.“
    Wichtig ist für mich mein Umgang mit mir und meinen direkten Mitmenschen, Nächstenliebe, die ich mir erhalten habe und leisten kann ohne mich selbst zu überfordern.
    Also doch lieber über Deutschland reden als über Syrien, wo schon die ganze Weltstaatengemeinschaft anscheinend grenzenlos überfordert ist.
    Prayon zu deutscher Bildungspolitik, sorry Gunter, das trifft es (aus meiner Sicht) besser (aber auch ich müsste mich bzgl. der Lösung für die besonders schwer Betroffenen kümmern nicht kümmern, sähe ich nicht die Stimmung insgesamt kippen… ich hoffe das wird nicht allzu zynisch aufgefasst – das bin ich nämlich nicht): https://www.youtube.com/watch?v=l0C_o-OFLeY&feature=youtu.be&t=19m44s
    Sicherlich geben sie vor was eine Lösung beinhalten anstatt nur satirisch anzuprangern, das sehe ich.
    Ich wünsche ich werde hier nicht missverstanden. Und bin mir doch bewusst wie leicht das passiert, denn ich weiß gar nicht ob ich mich klar genug ausgedrückt habe, selbst wenn ich es in der mir zur Verfügung stehenden Zeit so gut wie möglich versucht habe.
    Ihnen allen einen schönen aufgeklärten Abend, ohne Verschwörung,
    Schiebe

    (hätte ich einen persönlichen Bezug zu Ihnen würde ich direkt mit vollem Namen antworten, hier tue ich das nur unter der Moderation von Herrn Dueck, das soll bitte erlaubt sein, zu meinem Schutz (Prayon über private Kommunikation https://christineprayon.de/T_001/mediapool_vids_17102016/OS-HB_ChP_Solo_anstalt_mai15.mp4).
    Realität war in der DDR, das Familien nur im Auto oder bei Waldspaziergängen offen untereinander geredet haben und ich bin kein Hypochonder, dennoch gehe ich sehr bewusst mit offenen Worten um und gebe sie nur persönlich weiter oder eben anonymisiert solange ich mich nicht in geschützten Räumen aufhalte – abgesehen davon kann sich hier fast jeder gerne als Schiebe ausgeben. Anonymität hat vor und Nachteile, aber man erkennt wohl schon: ich bin kein „Social Bot“, Turing lässt grüßen.

    Ich bin es eigentlich satt über den Ausbau der Deutschen Stärke (zum Beispiel bei der Bildung) zu debattieren, oder mir anzuhören, wie sehr andere darum kämpfen ihre Macht oder ihren Status zu erhalten, meist mittels Rationalisierung. Dabei werde dann auch ich frech angelogen und lasse dem anderen aber am Ende seinen Tellerrand, über den er nicht hinausgucken kann oder will. Libertäres Gedankengut allein, ich glaube nicht dran. Ich selber suche mir dabei die Nische, in der ich gut leben kann, um mich von diesem zähen Streit für andere fernzuhalten, oder ich gebe eben mein Leben oder eben ein paar Lebensjahre dazu her – noch fehlt mir dazu der Wille, so möchte ich doch eher das erhalten was gerade ist und werde im Alter wie viele Menschen eher konservativer und bleibe gerne im weltweiten Vergleich erstmal nur und noch „privilegierter“ als viele andere.
    Das war auch für mich ein Kampf und eine Anstrengung hierhin zu kommen. Deswegen würde ich das auch für mich und meine Familie immer verteidigen. Die Frage nur ist, wie tut er das?

  5. schiebe sagt:

    Das Wort des Jahres wird – wenn es nach mir geht – keine Nomen: „Digitalisierung“ sondern ein Adjektiv: „post-rational“.

    Mein letzter Kommentar wurde zu meinem Schutz (noch) nicht freigestellt. Das ist ok. Ich danke dem Moderator, der meine Anonymität evtl. schützen möchte, oder einfach nur denkt ich würde zu viel und am eigentlichen Thema vorbeischreiben. Egal wie, ich halte mich nicht für so wichtig, und sicherlich fehlbar und streitbar, um mich hierrüber zu beschweren – ich teile hier ja nur halb-offentlich meine Gedanken und hoffe auch empathische Korrektur.

    Hier scheibe ich nun kürzer und moderater, evtl. bzw. hoffentlich verständlicher (als gestern).

    Mein (noch-nicht-freigestellter) Beitrag meinte, dass die intrinsische Motivation eines Schülers mehr wiegt als exzellente Bildungseinrichtungen (für alle), weil „Exzellenz“ (= echte Nutzung einer Bildungschance) viel einfacher nur vom Schüler selbst und dessen Eltern erreicht wird, selbst bei einem angeblich „leicht hinterherhinkenden“ Bildungssystem wie hier in Deutschland, was weltweit immer noch zu den Besten faktisch gehören „muss“ und trotzdem angeblich „Fachkräftemangel“ erzeugt… tststs. Wer leidet hier nun an Hybris und Größenwahn, die Export-Industrie oder gar doch die ganze Menschheit?

    Bzgl. der Stärke des deutschen Bildungssystems – zu dem nicht alle, aber die meisten deutschen Jugendlichen immer noch fast freien Zugang haben – da brauche ich keine Statistik, die ich nicht selbst „gefälscht“ bzw. getuned habe. Traurig natürlich das bestimmte Kinder trotz ihres Engagements und ihrer Anlagen nicht die Chance erhalten an der Uni zu studieren – das zu erreichen ist ein 15-20-jähriger Prozess, den keiner von außen ohne großen Aufwand im Einzelfall verstehen kann, wenn es traurig scheitert. Muss jeder studieren? Mitnichten!!! Computerkabel kann man nicht essen. Hier kann bzgl. Bildung nur Gießkanne a la „möglichst große Chancengleichheit für alle“ wirken – ich meine Deutschland ist da kein asoziales Land, aber sicher sind Privatschulen oft besser als die anderer Träger. Siehe oben: So what?

    Schlimmer beim Thema Bildung wiegt, dass Teile der Gesellschaft, die normal arbeiten gehen keine Zeit (mehr) haben Exzellenz für die eigenen Kinder privat durch Zeit und Zuwendung und ausreichend Zugang zu selbst bezahlten Medien zu bieten, weil sie zwei 30h/Woche Jobs gleichzeitig annehmen müssen um einen durchschnittlichen Lebensstandard (ca. 40K€ Brutto für 4 Köpfe im Jahr) zu erwirtschaften um eben nicht nur für die Bildung der Kinder zu leben. Oder weil Mutter UND Vater zu oft fast DURCHGÄNGIG 30 oder 40h/Woche arbeiten „müssen“, weil EIN (EINHALB) Gehalt (Gehälter) für die Familie zu oft nicht mehr reicht (reichen) um das zu erzielen, was ich zuvor beschrieb. Zu viele werden anscheinend „abgehängt“ und das hat nicht vorrangig mit niederen Instinkten zu tun oder Neid, oder Verweichlichung – das glaube ich einfach nicht.

    Und es ist tatsächlich nicht ok wenn Niedriglohnarbeiter alternativ mit „Hartz-4“ nicht weniger „verdienen“.

    Warum ist das so, und warum soll das vor allem mit Neid oder Faulheit zu tun haben, wenn so viele Menschen kopflos wählen gehen oder es gar nicht mehr tun?

    Es wird Zeit etwas „dagegen“ zu tun und da denken die Europäer eben nicht anders als die Amerikaner, die nun einem (etwas verniedlichend formuliert:) Deal-Maker ihr „Schicksal“ anvertrauen.

    Dabei liegt die Lösung Mitnichten bei so etwas wie „Trump“. Das sollte allen zu denken geben, die des Denkens mächtig sind ohne in Verschwörungstheorien zu versinken.

    Ich bin kein Demagoge, sondern Realist. Und als Realist mache ich mir nun erstmalig in meinem Leben – nach meinem Gefühl UND Verstand – zu viele Sorgen um etwas, was mich gar nicht wirklich interessieren könnte, weil es noch viel zu weit weg erscheint von meiner täglichen Lebenswirklichkeit, aber ich bin eben feinsinnig genug, also kriege ich mit was in Deutschland, Europa und in der „westlichen“ Industrie-Welt passiert. Und das ist äußerst beunruhigend. Selbst wenn die tägliche Flut schlechter Nachrichten heute nur medial mehr verbreitet wird als früher und dadurch eine andere Bewertung zur Folge hat, obwohl sich eigentlich gar nichts geändert hat?

    Bevor ich aus Deutschland „fliehe“ (wohin eigentlich?) – was gar nicht immer geht – versuche ich gegenzusteuern, nur, wie?

    Nicht durch die Verbesserung der äußeren Bildungschancen allein von „gut“ auf „super“.

    In friedlichen Zeiten und bei sportlich fairen Wettkämpfen, da bin ich für das kämpfen um den eigenen Sieg oder den Sieg der eigenen Mannschaft, den eigenen Vorteil im Beruf, im Leben. Nun bin ich (bildungs-) politisch aber für etwas anderes, finde nur keine Partei in Deutschland, die das Programm und die Kraft hätte wirklich etwas schnell genug zu ändern, nicht nur innenpolitisch, aber vor allem außenpolitisch und in Bezug auf die international anscheinend festgefahrenen Machtverhältnisse, wodurch immer die auch abzubilden wären.

    Wir leben zu großen Teilen den humanistischen Kapitalismus, denn wir beuten andere (indirekt) aus und fühlen uns wenigstens immer mal wieder kurz schuldig dabei.

    Ein selbsternannter und gefühlter Onmiesoph wünscht Ihnen dennoch weiterhin eine möglichst friedliche Welt direkt und indirekt um sie herum und reichlich Aufklärung, denn die ist zwar gelegentlich auch sehr schmerzhaft, aber bald danach sehr lehrreich. Nur, nicht jeden Fehler wird man freiwillig-unfreiwillig machen wollen. Manches ist ab einem bestimmten Punkt nicht mehr rückgängig – und nur noch sehr schwierig wieder gut – zu machen und das ist: der Missbrauch anderer Menschen (und deren Bedürftigkeit). Trump ist so einer, der nutzt das aus. Und der AfD gestatten WIR es in Deutschland gerade auch – oder wer soll hier sonst die Verantwortung tragen? Ich komme da immer wieder zu mehreren möglichen Antworten und kaum zu Lösungen, die weiter tragen als mein persönliches Umfeld es ausdrückt. Deswegen lese ich nun Gedankenwelten zum Liberalismus (den man wohl auch leicht missversthen kann und der auch mit „mus“ endet) und dem Postwachstum. Die Zeit habe ich noch, auch neben der Kindererziehung 🙂

    Ob‘s was bringt? Für mich und mein direktes Umfeld hoffentlich schon, ich glaube daran.

    Ist ja außerdem mein Bier 😉 und noch ist das ja nicht verboten 🙂

  6. schiebe sagt:

    evtl. hat mich nur das Erscheinungsbild der Internetseite verleitet zu glauben was ich schrieb, d.h. evtl. (wahrscheinlich) hatte der Moderator einfach nur noch keine Zeit meine halb-öffentlichen Gedanken freizugben :-), ich schreibe ja auch viel… Entschuldigung!

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