Corona – Das Hirn dient dem Instinkt

Das könnte Dich auch interessieren …

49 Antworten

  1. Fred sagt:

    Da redet wohl der Techie … 🙂 Also mir ist nicht klar, was an der ganzen Panikmache „wissenschaftlich“ sein soll wenn wir die unterschiedlichsten, absolut hanebüchersten Methoden zur Statistikbildung einmal genau betrachten, welche dann als „wissenschaftliche“ Basis für Entscheide von grosser Tragweite argumentiert werden; da könnte ich genau so gut in eine Kristallkugel blicken … 🙂 Der Gunter hat hier wohl ein massives Informationsdefizit!

    • Gunter Dueck sagt:

      Ich muss mich wohl damit rausreden, dass ich Mathe-Prof mit Fachgebiet Nähe Statistik bin, Entschuldigung…für Zeitreihenanalyse braucht man Zeitreihen, die haben wir nicht. Da die Verläufe in jedem Land anders gesteuert sind, da überall anders getestet wird, da anders gezählt und berichtet (auch taktisch gelogen) wird, gibt es keine sauberen Zahlen – ABER: man muss entscheiden. Danke aber für den Kommentar, er passt gut zum Thema, auf einer Meta-Ebene.

      • Michael sagt:

        Danke für den Beitrag. Ich fing schon an zu befürchten, dass der Instinkt dauerhaft mit ihnen durchgegangen sei. Vielen ihrer Kommentare der letzten Woche etwa auf Twitter, bestärkten meine diesbezügliche Wahrnehmung.
        Menschlich verständlich, wenn der Kommunizierende etwa aufgrund von Alter oder Geschlecht ein offensichtlich höheres Risiko trägt, letal an Covid-19 zu erkranken.

        • Gunter Dueck sagt:

          Ich habe absolut keine Angst, aber so wie die Lage ist und die Reaktionen darauf sind, bin ich sehr pessimistisch. Sie missverstehen mich. Schauen Sie sich das Gesicht von Fauci an. Fauci und Merkel haben keine Interessen im Spiel, hören Sie doch wenigstens die. Oder Ranga Yogeshwar…Ich habe auch keine Interessen – ich gebe nur meine Einschätzung ab. Gestern 71k Neuinf. in US, es ist nicht Herbst/Winter, es gab noch keine Mutation, die Leute kümmert es einen Dreck („Ballermann“) – nicht alle, aber ein paar Prozent reichen ja.

          • Michael sagt:

            Ok. Sicher meinen sie Herrn Fauci.
            Allerdings erinnere ich mich noch sehr gut an eine TV Debatte von 2008/9 in der Herr Yogeshwar zum Ungehorsam aufrief und es als Akt der Selbstverteidigung verstand, sich illegal Tamiflu gegen die Schweinegrippe zu besorgen.
            Was hat der Untersuchungsausschuss des europäischen Rates als Fazit gezogen? Was außer hunderte Millionen Kosten für schlussendlich vernichtete Vorräte an staatlich gekauftem Tamiflu erinnern wir heute noch von dieser ersten „angeblichen Pandemie“ nach explizit geänderten Regeln der WHO?
            Das Herr Drossen auch damals federführend war ist in der heutigen Diskussion nur noch Randnotiz.
            Wenigstens anhören sollte man die Fach-Leute, die an diese Zusammenhänge heute erinnern.
            Warum werden öffentlich kaum entsprechende Fach-Leute zitiert; warum werden deren Anregungen, unserer derzeit einzig wirksamen Waffe gegen Corona zu stärken (menschliches Immunsystem), als Unsinn abgetan?

    • Titus von Unhold sagt:

      Lustig. Der erste Kommentar ist direkt der Beweis für den letzten Abschnitt des Beitrags.

      • Micha sagt:

        Sehe ich genau andersrum. Herr Dueck hat natürlich recht, der wissenschaftlich Untrainierte unterliegt oft dem Confirmation Bias und lässt sich durch abweichende Fakten nicht unbedingt beirren. Aber der springende Punkt für mich ist: Ist die Regierung aktuell noch an den Fakten interessiert? Oder ist man begeistert, mit dem im Frühjahr entwickelten psychologischen Werkzeugen der Seuchenangst viel freier agieren zu können? Und andere Meinungen werden lächerlich gemacht oder gar kriminalisiert? Da sehe ich nichts vom Geist von Karl Popper.
        Ich sehe mir regelmäßig die wöchentliche Sterbestatistik des Stat. Bundesamt an. Die dürfte verlässlich sein.

  2. Harald Wilfer sagt:

    wissenschaftlich? wissenschaft lebt vom dialog, von unterschiedlichen hypothesen, die geprüft und verifiziert werden müssen. so entstehen theorien, die immer wieder durch falsifikatoren infrage gestellt werden können. in der momentanen diskussion werden nicht alle hypothesen geprüft, nicht alle falsifikatoren berücksichtigt. hier liegt das problem. das sagt mir auch mein instinkt 😉

  3. Patrick sagt:

    Ein prima Artikel – da ist viel Wahres dran. Hypothese: Wenn man das Prinzip „Hypothesen aufstellen, prüfen, verwerfen/verbessern“ (ich nenne es mal Popper-Prinzip) kennt und erlebt hat, tut man sich etwas leichter, eigene Instinkte hinten an zustellen, denn man bringt ein Grundvertrauen in den wiss. (Prüf-)Prozess mit, der bei allen Rückschlägen insgesamt Fortschritte macht (Annäherung an die Wahrheit, ohne je Gewissheit zu erlangen). Das hilft auch, mit Unsicherheiten wie bei der Coronakrise zu leben und zu verstehen, wie schwierig Entscheidungen in solchen Situationen sind. Erlernt und erlebt man das Prinzip aber nicht, dann fehlt dieses Vertrauen. Dann tut man sich mit Unsicherheiten und Ungewissheiten viel schwerer, und ist anfällig für genau die falschen Leute – die, die Gewissheit vortäuschen, aber nicht haben KÖNNEN.

  4. Patrick sagt:

    In der Schule und in einem ersten Studium (Naturwissenschaften) bin ich v.a. mit dem Popper-Prinzip aufgewachsen. In einem zweiten Studium (Geistes-/Sozial-wissenschaften) habe ich dann aber oft erlebt, was passiert, wenn Empirie und Popper durch einen (radikalen) Relativismus abgelöst werden: Alle Fragen werden zu Machtfragen – es geht nur noch um Gruppenzugehörigkeiten, Deutungshoheit, Unterdrückte und Unterdrücker. Auf dieser Basis ist aber zivilisierter Streit um Argumente kaum noch möglich, und Polarisierung eine zwangsläufige Folge. Kann es sein, dass Teile der Universitäten hier eher Teil des Problems als der Lösung sind, oder bin ich ungerecht? Aber, um auch mal etwas Positives zu sagen: Ein erheblicher Teil der Bevölkerung hat sich in der Coronakrise doch recht vernünftig verhalten – das wiederum ist doch ermutigend.

    • Uwe Pilgram sagt:

      Genau. Richtig.

      Jedoch: Bei Infektionskrankheiten reicht es nicht, wenn sich „ein erheblicher Teil der Bevölkerung“ vernünftig verhält. Schließlich hat in jedem Land das Ganze mit einem ersten Infizierten angefangen, der von seinem Pech nichts wusste. So klappt das nicht. In einer Situation wie dieser, muss **jeder* Verantwortung dafür übernehmen, dass er andere nicht ansteckt. Und nur dafür braucht er belastbare Informationen, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

      Die Frage ist nur, ob wir überhaupt noch in der Lage sind, solche Informationen zu wahrzunehmen. Und hier kommt wider Gunter Dueck ins Spiel. Wir sind von Politik und Industrie eben auf Reflexe konditioniert. Nicht auf informiertes, verantwortliches Handeln.

  5. Ole S. Galen sagt:

    Die Steuerungen gehören ja in die Modelle/Hypothesen zu den Zeitreihen – und sind damit eigentlich unkritisch. Die unsystematische Datenerhebung mit nach wie vor hohen Dunkelziffern ist da schon was anderes. Und große Aktivitäten dieses zu ändern sind auch kaum sichtbar.
    Aber klare Sicht ist halt „instinktlos“, im Nebel navigiert es sich besser nach Gefühl.

  6. Schip sagt:

    Selbstbetrug und die sich selbst-erfüllende Prophezeihung sind gelegentlich mit uns allen, aber nicht immer, und dann ist es Wissenschafft.

    Weder der Sozialist, der Güne, der Schwarze noch der Liberalist allein wird die „Menschheit retten“ – nur alle zusammen können das, oder halt die Mehrheit – gut wenn die demokratisch zustande kommt.

    Corona wird schon für Deutschland direkt nicht so schlimm sein, aber direkt für andere Länder und damit auch indirekt für Deutschland. Ich kann das nicht als Glück begreifen…

    Also ist es wohl beides gleichzeitig, abhängig vom Land und dem dort jeweiligen Verhalten und den Verhältnissen: Nicht schlimmer als die Grippe und eben nicht.

    Warum kann man sich nicht darauf einigen? Naja, irgendwie tuen wir das im Resultat faktisch ja weltweit so oder so ähnlich und dulden fast jede Meinung, gelegentlich lieber mit Abstand oder da wo man nie mitlesen muss.

  7. Schip sagt:

    … nicht schlimmer als die Grippe und eben doch …

  8. Markus Wolter sagt:

    Der Artikel hat einen wahren Kern. Leider ist das Beispiel Corona ziemlich unglücklich gewählt. Natürlich müssen sich Wissenschaftler immer wieder korrigieren und können keine endgültigen Wahrheiten anbieten. Zur bedauerlichen Wirklichkeit gehört aber auch, dass es wenig gute und viel schlechte Wissenschaft gibt. Ich möchte nur kurz ein paar Fragen stellen: Warum wurden viele wissenschaftliche Publikationen zum Nutzen von Masken schon vor 15 Jahren veröffentlicht? (Tipp: Die SARS-Epidemie war 2003). Von „Ersteinschätzung“ würde ich 2020 nicht mehr reden. Wer lesen konnte, war klar im Vorteil. Warum wußten die Südkoreaner und Taiwaner schon im Januar über den Ausbruch Bescheid (Tipp: Die Gesundheitsbehörden lesen im Internet)? Das alles klingt nicht nach einer primär wissenschaftlichen Debatte. Eher nach westlicher Überheblichkeit oder Misswirtschaft im Krisenmanagement.

  9. Harry sagt:

    Corona ist nicht nur ein wissenschaftliches Thema – es ist auch ein mediales und ein politisches Thema!
    Wissenschaftlich gibt es verschiedene Schulen, die Teilweise zu unterschiedlichen Interpretationen kommen.
    Wenn ich mir die Sterblichkeit von Heimsberg, Ischgl, Korea usw ansieht, scheint diese in der Größenordnung von 0,2 bis 0,3% der Infizierten zu sein. Dies passt nicht zu den veröffentlichten Bildern und Statistiken? Lese ich in der Presse etwas darüber? Diskutiert dies die Politik?

    Natürlich wäre Corona der Durchbruch für mRNA Medikante. Ein großes Geschäft. D.h. neben politischen gibt es auch noch wirtschaftliche Interessen, die aber auch nicht aufgedeckt werden.

    Bei all den Interessenlagen kann die Wissenschaft finanziert durch Politik und Wirtschaft noch unabhängig aggieren? Teilweise ja. Aber wie es schon aus der Politik hiess, der Arzt der nicht bereit ist zu impfen, sollte seine Zulassung verlieren. Ist ist natürlich kein Druck! Die Kanzlerin hat sich schon früh auf eine Impfung festgelegt – von der bis heute nicht feststeht, ob es diese jemals geben kann und wie schnell das Virus mutiert.

    Bei all den offenen Fragen müssen Entscheidungen getroffen werden. Sind Politiker fähig, Ihre Anfangmeinung zu revidieren?

    Medial werden möglichst keine Zweifel zugelassen. Aber einseitige Diskussion führt meist zu Zweifeln bei einem Teil der Menschen. Diese werden aber zu schliessen der Linien als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, was bei denen natürlich die Zweifel erhöht. Erinnert mich stark an die Probleme bei Werbekampagnen.

  10. André Hildebrandt sagt:

    Mich wundert schon ein bisschen, wenn ein Mathematiker nicht anmerkt, dass in den Mainstream Medien nicht die Zahl der positiv Getesteten zur Anzahl der Tests gezeigt wird, also eine Relation die absolut wichtig ist. Herr Dueck, was sagen sie dazu?

    • M. K. sagt:

      Gehört das RKI zu den „Mainstream Medien“? Die veröffentlichen eben diese Zahl regelmäßig.

    • Gunter Dueck sagt:

      Dieser Artikel sagt auf einer Seite, dass Leute immer dieselbe Meinung haben wie in der ersten Sekunde. Er behandelt nicht alle Fragen der Medizin. Zu den Tests: Wir haben erst drei Monate Corona. Am Anfang gab es kaum Tests, dann war die Anzahl der Tests limitiert, außerdem kosteten sie erst sehr viel, jetzt sind sie billiger (Massenproduktion); es gibt Taktiken, wie getestet wird. Was kann da „der Mathematiker“ sagen. Vielleicht dies: Jedes Land reagiert anders (Tracking, „Alle Testen, wenns geht“, kostet zu viel, lassen wir lieber (Brasilien)). In den USA scheint es sich auf so 10-bis 15 Mal mehr Tests als Neuinfektionen einzupendeln. (Die Kurve finde ich gerade nicht). In den USA gibt es 3 Mio Fälle, also 1 % von allen, es sind so 10 bis 15 % getestet, je nach Staat. Dieses Verhältnis ist einigermaßen stabil seit einiger Zeit. Weil es stabil ist oder wenn es stabil ist, ist alles okay, oder? „Man testet für jeden Fall die Familie und einige Kontaktpersonen, so 10 bis 15“??? Dann aber ist die Behauptung, der Anstieg der Fälle sei auf mehr Testen zurückzuführen, so ziemlich eine Lüge, denn im Augenblick scheinen die Tests mit den Infektionen gleichschrittig zu wachsen.

      • André Hildebrandt sagt:

        Worum es mir geht ist, dass absolute Zahlen positiv getesteter bei einem Test, der nachweislich falsche Positive Ergebnisse liefert, eine Relation zur absoluten Zahl der Tests angegeben werden muss. Sonst ist das Ergebnis, absolute Zahl der positiven Testresultate irreführend. Teste ich mehr, habe ich mehr positive Ergebnisse. Damit kann ich ohne Angabe der Relation zur Testanzahl die Fallzahlen manipulieren. Das wird m.E. gezielt so gemacht. Somit sagt mein Instinkt mir, dass etwas faul ist. Ich wahr übrigens Anfangs auch ein Verfechter von „flatten the Curve“. Habe also meine instinktive Initiale Meinung geändert. Das fehlende in Relation stellen ist außerdem nur ein Beispiel von vielen, die sich finden lassen, dass mit dem offiziellen Corona Narrativ etwas nicht stimmt.

      • FH sagt:

        Lieber Herr Dück,

        „(Die Kurve finde ich gerade nicht).“ Hier ist die Kurve für die USA und diverse andere Länder.

        https://www.youtube.com/watch?v=m2I0sA3ldPo&feature=youtu.be&t=185

        Finden Sie den Vorwurf der „Lüge“ in dem Kontext nicht etwas zu stark? Ist nicht eher so, dass eine Meldung über neue Höchststände bei den Infektionen einen Anstieg suggeriert und damit die Wahrheit verzehrt?

        Mit freundlichen Grüßen
        FH

        • Gunter Dueck sagt:

          Hier ist ein Datensatz: https://coronavirus.jhu.edu/testing/individual-states
          Daraus lese ich, dass seit einem Monat in den USA ca. 10 Mal mehr Tests gemacht wurden als es Erkrankungen gab. Das sieht nicht danach aus, dass man wüst Tests ausweitet, um an die Dunkelziffer ranzukommen. 10 Mal mehr kann bedeuten: Da kommen Leute mit Symptomen, sind positiv. Dann testet man deren Familie und Freunde, so zehn Leute. Die sind negativ, vielleicht einer positiv. Dann hat man insgesamt „10 Mal mehr Test als Infizierte“ , ohne irgendeine Kampagne oder so.

  11. Michael sagt:

    Was mich aktuell mehr vom nicht vorhandenen Glauben abfallen lässt, ist gar nicht mal das Verschwörungsgeschwurbel. Das ist vielleicht ne ganz normale psychische Reaktion auf Kontrollverlust.
    Viel schlimmer finde ich den Umgang mit jeder Meinung bzw. den Leuten, die irgendwas gegen die aktuell geltende Mainstream-Tagesmeinung sagen. Egal wie sie lautet und egal, wie der Mensch sonst ist. Ich kann mich noch gut erinnern, heftigst mit den ambulanten Pflegerinnen meiner Großeltern in Streit geraten zu sein (ich glaub Anfang März), als ich sie aufgefordert hab, gefälligst Masken anzuziehen, damit sie nicht irgendwelche Krankheiten anschleppen. Und jetzt wird halt jeder von der Öffentlichkeit zerrissen, der was gegen Masken sagt. Ein anderes Beispiel: jemand sagt, dass wir aufpassen müssen, dass die Pandemie nicht instrumentalisieren, um Medikamente mit „vereinfachten“ (= gar keinen) Zulassungsverfahren auf den Markt zu bringen. Damit wir nicht so ein Chaos haben wie mit Medizinprodukten. Oder dem Impfstoff für die Schweinegrippe… Was bei Leuten ankommt: „Ich bin ein impfgegnerischer Aluhut-Verschwörungstheoretiker, der an Weltraum-Echsenmenschen aus Atlantis glaubt“. Also entweder Mainstream oder das komplett andere Ende des Spektrums. Dazwischen ist nichts?
    Und was Verschwörungstheoretiker angeht. Kann sich noch jemand erinnern, als wir jeden ausgelacht haben, der meinte, dass die NSA Massenüberwachung betreibt? Und dann war halt Snowden…

  12. Henning Ludwig sagt:

    „Wissenschaftler haben keine Meinungen, sondern sie stellen Hypothesen auf, deren Überprüfung langsam in Wahrheitsfindung mündet.“ – Das kam speziell am Anfang der Pandemie beim Empfänger (Bürger) nicht an. Das lag aber zu einem guten Teil auch am Sender (Wissenschaftler/Politiker). Aber der Sender hat inzwischen dazugelernt … Gut so.

  13. Alek sagt:

    Die Grundthematik, die dem Newsletter zugrunde liegt, finde ich schon sehr spannend. Allerdings finde ich eine so unkritische Haltung gegenüber der Wissenschaft eher bedenklich. Wenn man die Wirtschaft so kritisch hinterfragt, kann man doch nicht gleichzeitig so unkritisch der Wissenschaft gegenüber sein? Und jetzt wegen dem Sommerloch einfach auch noch bei der Corona-Debatte mitmischen? Naja.
    Ich freue mich dann wieder auf die Beiträge mit deinem Expertenwissen zu Prozessen und Management.

  14. Marcel Cattin sagt:

    Nach den drei ersten Kommentaren habe ich nicht mehr anzufügen.

  15. Vetter sagt:

    Nun Sie kennen ja den Spruch: Der Ingenieur ist der Esel auf dem der Kaufmann zum Erfolg reitet.
    Die Corona-Variante lautet: Der Wissenschaftler ist der Esel auf dem der Politiker zum Erfolg reitet.

    Insofern sagt mir mein Instinkt (man könnte auch Lebenserfahrung dazu sagen), dass Corona für den Machtinstinkt der Politiker ein gefundenes Fressen ist.

    • Gunter Dueck sagt:

      Ich würde eher sagen, dass die Politiker hilflos sind. Man stellt sich die Mächtigen immer so „kompetent böse“ vor. Das sagt der Instinkt. Sie sind aber meist inkompetent geltungssüchtig…Leute, obwohl Millionen Menschen Fußball spielen, gibt es nur so zehn gute Trainer und vielleicht 30 tolle Spieler, aber schon mal über 700 Abgeordnete im Bund und > tausend in den Ländern. Ihr kennt doch auch alle eure Chefs!

  16. Susanne Wenz sagt:

    Lieber Herr Dueck, ich bin Ihren Ausführungen immer gern gefolgt. Sie waren immer kritisch und haben scharf gedacht. Das habe ich sehr geschätzt. In dieser Pandemie-Diskussion vermisse ich ihren kritischen Verstand leider sehr. Deswegen habe ich mich vorübergehend von Ihrem Newsletter abgemeldet. Alles Gute und bis bald!

  17. Rainer Linse sagt:

    Der Corona-Schwindel von Gesundheitsminister Jens Spahn:
    Unbestritten ist das Corona-Virus gefährlich, weil es extrem leicht zu übertragen ist. Der Ablauf für Infizierte ist aber eher milde, manche habe ihn gar nicht oder kaum bemerkt. Bei Vorerkrankungen sieht das anders aus: An nahezu jeder Stelle des Körpers kann es zu Überreaktionen kommen, die letztendlich zum Tod führen können. Das Lebensalter spielt nur insofern eine Rolle, dass ältere Menschen naturgemäß mehr Vorerkrankungen haben als junge. Worin liegt der Schwindel?

    Die Entscheidung der Bundesregierung, Kitas und Schulen zu schließen, war richtig, keiner konnte zu diesem frühen Zeitpunkt wissen, wie gefährlich das Virus im Verlauf sein würde oder könnte. Aber nach etwa vier Wochen kamen erste Stimmen aus dem In- und Ausland, spätestens da hätten erste Studien vorliegen müssen, die klären, ob Enkel Oma und Opa anstecken können, ohne selbst Krankheitssymptome zu zeigen. Meines Wissens gibt es bis zum heutigen Tag keine Klarheit, ob Kinder oder Jugendliche diese Ansteckungsgefahr darstellen, sicher scheint, dass sie, wie bereits oben ausgeführt, seltener krank werden. Worin liegt der Schwindel?

    Auch der geschätzte Prof. Drosten hatte, nachdem es ihm gelungen war, die Heinsberg-Studie von Prof. von Streek in ein falsches Licht zu rücken, Studien durchgeführt. Der Schwindel begann damit, dass er wider besseren Wissens Kinder und Jugendliche für ähnlich gefährlich einstufte wie Erwachsene und Alte. Dadurch musste unsere Volkswirtschaft einbrechen. Eltern mussten Kinder hüten und Lehrer spielen, Werke wurden geschlossen, weil es an Material, Personal aber vor allem auch an Kunden fehlte. Die weiteren Konsequenzen erleben wir täglich, einschließlich Hü und Hott in Nordrhein-Westfalen. Worin liegt der Schwindel bei Jens Spahn?

    Dem heimlichen Incoming Bundeskanzler Jens Spahn schwante irgendwann, dass da etwas nicht stimmen konnte, aber als ehemaliger Bankangestellter hatte er mit Daten-Analysen, Korrelationen und insbesondere Kausalitäten wenig am Hut. Das Konto musste halt stimmen, das für die Bundestagswahl nächstes Jahr, und das im ZDF-Stimmungsbarometer. Und da hatte er regelmäßig Bestnoten als Krisenminister und rechte Hand von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Also gab es kein zurück: Was nicht wahr sein durfte konnte nicht wahr sein. Wie lange geht es so etwas gut?

    Schon viel zu lange schaut Merkel diesem Treiben zu, aber sie weiß auch, wenn sie jetzt Spahn entlässt, werden ihr nahezu sämtliche CDU/CSU Meinungsmacher einen Erfolg als EU Ratspräsidentin verweigern. Denn sie braucht Geld für Europa, (zu) viel Geld. So wird die, weltweit hochgeschätzte, „wichtigste und einstmals mächtigste“ Frau der Welt zur tragischen Figur. Sie hätte es wissen müssen, mehr als zwei Legislaturperioden eines Kanzlers/Kanzlerin sind von übel. Wie geht es weiter?

    Lesen Sie dazu meinen Artikel „Europa 2030“, https://www.linkedin.com/pulse/deutschland-2030-rainer-linse/ . Die alte Taktik mit dem Hubschrauber hat sich wieder bewährt: Erst einmal Übersicht und Überblick verschaffen, bevor man sich in Talkshows über Schutzmasken streitet. Ansprechen, Beurteilen, Folgern, hieß es früher in der Führerausbildung der Bundeswehr. Heute wird zu schnell gefolgert. Welche Folgen hat das für die Führungskräfte in Wirtschaft, Gesellschaft (auch die Kirchen mussten folgen) und Politik?

  18. Mein jahrelang trainierter Instinkt sagt mir, dass es stimmt: Wenn Menschen vor komplexe Themen stehen, und eine einfache Entscheidungsgrundlage fehlt, dannn regiert der Instinkt. Und da wir gelernt haben Muster zu finden (auch dort, wo keine sind), finden wir dann alle passenden Argumente zu unserem instinktiven Urteil. Und den Rest blendet man dann gerne aus. Es gibt ja jede Menge Studien, die unter diesem Mangel leiden. Deshalb brauchts ja zB Doppel-Blindtests in der Medizin etc…Und wenn dann noch alles zum Prinzip erhoben wird mit „Alternativen“ wie „Wirtschaft runieren, massenhaft Todesfälle in Kauf nehmen, Grundrechte einschränken“ hat eine sachliche, offene und fehlertolerante nachdenkliche Haltung doch praktisch keine Chance, Gehör zu finden.

  19. Karl-Heinz Koch sagt:

    Mir fehlt in dieser Diskussion noch eine weitere wesentliche Komponente (s. u.). Logisch ist, dass zu Beginn einer solchen bislang ungekannten Situation zunächst der Instinkt entscheiden und steuern muss, denn das Hirn (die Wissenschaft) hat zu diesem Zeitpunkt einfach noch viel zu wenig belastbares und beweisbares Material. Dann sind da unsere Politiker – in deren Haut ich in dieser Situation nie stecken wollte – die Entscheidungen treffen sollen, obwohl sie (wie so oft) vom Kernproblem keine Ahnung haben und günstigsten Falls den Wissenschaftlern am meisten Glauben schenken, die die Vorentscheidungen ihres Instinkts bestätigen. Da es in der Anfangsphase der Wissenschaft aber erlaubt sein muss, in alle Richtungen zu denken und zu forschen, bleibt den Politikern, die schnell entscheiden sollen, also nichts anderes übrig als ihrem Instinkt nach zu urteilen. Danach haben es Politiker aber in der Regel sehr viel schwerer, sich von einer einmal getroffenen Entscheidung zu lösen, als Wissenschaftler, die nach und nach mehr Kenntnisse erlangen, also bleiben die Politiker in aller Regel sehr lange bei ihrer ursprünglichen Meinung, um ihr Gesicht zu wahren, auch wenn das Hirn mittlerweile es besser wissen müsste.
    Und nun kommt die mir bislang fehlende Komponente: die Berichterstattung der Medien. Je nach Art und Land berichten die Medien mehr oder weniger kontrolliert, was die führende Meinung der führenden Politiker ist. Somit wird dem Bürger genau das eingeimpft, was die Machtpolitik für sich am besten hält. Und zu guter letzt gibt es dann noch die weitest gehend völlig unkontrollierten „sozialen“ Medien, in denen jeder ungestraft jeden Unsinn verbreiten kann, sei er auch noch so an den Haaren herbei gezogen. Somit bleibt dem gewöhnlichen Konsumenten all dieser mehr oder weniger gesteuerten Informationen eigentlich nur sein Instinkt, denn das Hirn wird zu oft in Fallen gelockt…

  20. Christoph Schranz sagt:

    „Das wird nicht verstanden, nicht einmal von Akademikern.“ -> Das macht mich traurig, lässt sich aber gut mit ihrer Erkärung aus dem „140-110-80“-Artikel erklären: Der durchschnittliche Akademiker hat halt nur einen IQ von etwa 110 und sieht sich um so mehr bestätigt, je mehr 80ger emotional reizen. Also ebenfalls ganz auf der Instinktebene, bestenfalls auf einer Ablehnungshaltung gegenüber „dummer“ Argumente. Was fehlt, ist sich ernsthaft auf Argumente einzulassen.

    Schon vor März 2020 wusste man, wie hoch die Sterblichkeit durch COVID-19 ist (um 1 % im Vergleich zu ~0.4% bei einer durchschnittlichen Grippe) und auch, wie sehr die Übersterblichkeit aufgrund von Arbeitslosigkeit steigt. Was ich in der Diskussion um COVID-19 ernorm stört, ist die Tatsache, dass man als Unmensch degradiert wird, dem Totesopfer egal sind und nur gute Wirtschaft will, wenn man die Toten beider Gruppen gleich behandelt.

    Herr Dueck, sie haben sich sehr intensiv mit Optimierungen beschäftigt: Wieso bemerken so viele Menschen nicht, dass die optimalen Maßnahmen jene sind, welche die gesamten Todesopfer und das Leid aufgrund der direkten und indirekten Umständen minimiert? Unabhänigig der Ursache wie Corona, Lungenentzündung, Suizid. Optional kann man ja danach gewichten, ob der Tote eine Familie hat, die er/sie nicht mehr versorgen kann aufgrund finanzieller Probleme Suizid begeht, oder ob der Tote schwerkrank ist.

    • Gunter Dueck sagt:

      Genau! Es gibt nur die zwei polaren Lager – Instinkt. Maske auf? Demokrat! Keine Maske? Trump-Fan. Optimieren hieße nachdenken, wo die Mitte ist. Es kann mal wieder sein, dass es Schweden am besten hinbekommt. Schweden wird aber auch gedisst. Sie haben mehr Infektionen pro Einwohner, aber schaden der Wirtschaft nicht so stark…kein Elend etc. Die einen wollen nicht mit „Leben“ rechnen, die anderen betonen nur die sekundären Unglücke.

  21. Michael sagt:

    „Was mich in der Diskussion um COVID-19 enorm stört, ist die Tatsache, dass man als Unmensch degradiert wird, dem Todesopfer egal sind und nur gute Wirtschaft will, wenn man die Toten beider Gruppen gleich behandelt.“

    Ich würde mich über Ideen freuen, wie man dieser auch von mir geteilten Empfindung in einer konstruktiven Kommunikation effektiv begegnen kann?

    Wird diese Kommunikation gesellschaftlich nicht bald initialisiert dann fürchte ich, dass wir bisher nur das „Erdbeben erlebt haben und der Tsunami“ noch kommt.

    Denn davon ausgehend, dass im Vergleich in der Gruppe der am stärksten von Covid-19 Betroffenen eine Impfung gegen Influenza nur etwa zu 10% wirksam ist – können wir den Lockdown selbst bei völliger Nebenwirkungsfreiheit mit einer gefundenen Impfung je beenden?

  22. Sabine Zummach sagt:

    ‚If it looks like a duck, and quacks like a duck, we have at least to consider the possibility that we have a small aquatic bird of the family Anatidae on our hands.‘

    Douglas Adams

    Man sollte mehr Energie in innovative Lösungsansätze setzen – statt das offensichtliche zu bestreiten

  23. Joachim Schnurrer sagt:

    Wenn es einfach wäre, könnten es ja (fast) alle!
    Dietrich Dörner hat das in seinem bekannten Werk: „Die Logik des Misslingens“ an vielen Beispielen dargestellt.
    Wer sich das Buch nicht antun will, findet hier ein Interview. Ist natürlich nicht das Buch in Kurzform!!
    https://www.geo.de/magazine/geo-wissen/5515-rtkl-interview-die-logik-des-misslingens
    Gleichwohl lohnt es sich das Buch zu lesen.

  24. Weshalb hatte man in Österreich beim Thema Masken und Einschränkungen, bei Wissenschaflern und den Bürgern, nie ein Problem. Sehr viele, wie in Asien, mit gesundem Menschenverstand mit einem Kanzler ,der von Merkel schlecht kopiert, alles von Beginn an-keine Maskenschleuder wie Merkel, bestens erkärte, reibungslos funktionierte.

  25. Weshalb hatte man in Österreich beim Thema Masken und Einschränkungen, bei Wissenschaflern und den Bürgern, nie ein Problem. Sehr viele, wie in Asien, mit gesundem Menschenverstand mit einem Kanzler ,der von Merkel schlecht kopiert, alles von Beginn an-keine Maskenschleuder wie Merkel, bestens erkärte, und auch deswegen alles reibungslos funktionierte.

    • Joachim Schnurrer sagt:

      Jeder sieht eben das, was er sehen möchte. Mal ein paar Stichworte: Ischgl, Tirol, Kleinwalsertal, Proteste in Wien im Juni. etc.
      Alles Problemlos, oder?

  26. Christoph K sagt:

    Ich bekenne mich schuldig.

    Und ich bin ein bißchen stolz darauf, dass ich es merke:
    Ich merke immer mal wieder, dass ich Informationen ignoriere, z.B. will ich gerade nichts lesen über sinkende Todeszahlen in Schweden. (ich habe das nicht geprüft, bitte jetzt keiner „ja genau!“ rufen)

    Andererseits ist es hier so viel einfacher, Sachen zu prüfen, als z.B. in der Ökonomie. Bei letzterer gibt es dutzende Indikatoren und bestimmt hundert postulierte Sachzusammenhänge.
    Bei Corona gibt es eigentlich nur 3 Indikatoren (Infektionen, Hospitalisierungen und Tote), und wirklich sehr wenig mögliche Interpretationen – einschließlich der Verschwörungsglauben.

    Schöne Grüße, wild Gans!

  27. Volker Obermeit sagt:

    Sali Gunter (Du hattest mir mal vor ca. 30 Jahren im WZH das Du angeboten, als ich in der Datenbankgruppe von P. Dadam und K. Küspert arbeitete) !
    Habe gerade mal wieder ein altes Buch von Dir (E-Man) gelesen und dort eine alternative Erklärung für das Festhalten an der gefassten Meinung gefunden: Ist das nicht das „typische“ Verhalten der xxxJ Typen („Judger“ nach Myers/Briggs, Keirsey) ? Und hast Du als bekennender xNxJ („Intuitiver“) eben auch schon rasch eine Meinung gehabt, bevor genügend Fakten zur akkuraten Beurteilung bekannt wurden ? Oft liegt man richtig, aber es fällt J-Typen schwer, eine gefällte Entscheidung zu revidieren. Ich als xNxP war mir von Anfang an unsicher und habe je nach Informationen immer mal wieder die Antworten auf Deine Fragen geändert. Wenn die Aussage (aus Deinem Buch) stimmt, dass die J-Typen in Krisenzeiten „die Hosen anhaben“ erklärt das ziemlich viel – insbesondere dieses Unterdrücken/Marginalisieren von später gefundenen widersprechenden Informationen. Wir in der Schweiz waren da sehr glücklich, einen wissenschaftlichen Berater (Koch) der Regierung zu haben, der Fehler offen zugegeben hat und sich in Pressekonferenzen vor allem darauf konzentriert hat, die Panik zu unterdrücken. Leider ist er jetzt pensioniert und seine Nachfolger haben nicht diese innere Ruhe …

  28. Harald Schilbock sagt:

    Immer wieder höre oder lese ich von diesem angeblichen Schwenk der Wissenschaft im Hinblick auf das Tragen von Masken.
    Aber waren es nicht zwei unterschiedliche Fragen, von der die erste mit Nein und die zweite mit Ja beantwortet wurde?
    1. Frage: »Können WIR uns durch das Tragen einer Maske vor einer Ansteckung schützen?«
    Antwort: »Nein«
    2. Frage: »Wird durch das Tragen einer Maske unser Umfeld vor einer Ansteckung durch UNS geschützt?«
    Antwort: »Ja«.
    Unabhängig davon, dass erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten stets zu einem Erkenntnisgewinn führen sollte, scheint mir die ganze Aufregung hierbei völlig übertrieben.

  29. A. Irmak sagt:

    Jonathan Haidt hat das in seinem Buch „The Righteous Mind“ herausgearbeitet, ein lesenswertes Buch. Man kann dort die Blaupausen nachlesen, nach denen die aktuelle politische Auseinandersetzung verläuft.

    Die Idee, dass der Verstand eher die eigenen Gefühle, Leidenschaften – aber auch die Intuitionen rationalisiert, also ihnen folgt, geht zurück auf David Hume.

    Manchmal frage ich mich, ob seit der Antike jemals etwas fundamental Neues gedacht wurde auf dieser Welt, und wir immer nur vergessene Lehren neu entdecken.

  30. astrid sagt:

    kurzer techn. hinweis zur E-Mail

    leider ist der LINK — NIE — als solcher aktiv –

    kann man das eventuell bei neuen newslettern ändern ? DANKE ☺

  31. Manfred sagt:

    Krankheiten begleiten Menschen seit jeher.
    Globalisierung, (Völker-)Wanderungen, Eroberungen, Kriegszüge, etc. haben wieder und wieder Krankheiten verbreitet. Viele (Ur-)Einwohner erlebten das leidvoll. Die Menschheitsgeschichte ist voll solcher Ereignisse.
    Pest, Masern Pocken, Syphilis, die Reihe eingeschleppter Krankheiten ist lang. Verschiedenste Gegenmaßnahmen wurden entwickelt. Z. B. organisierte Quarantäne gegen Pest von Venezianern.
    Hygienemaßnahmen (Trennung von Trink- und Abwasser, Hände waschen, Desinfektion, etc.) halfen einen Großteil natürlicher Gefahren abzuwenden. Wasser- und Abwasser-Installateure sind ein wichtiger Berufszweig.
    Und nicht zuletzt die Erfindung von Impfungen und Medikamenten. Was macht Corona in diesem Zusammenhang so außergewöhnlich?
    Sorge vor Erkrankungen darf nicht alle anderen Lebensinhalte überdecken. Die Kultur – unser menschliches Alleinstellungsmerkmal – leidet über das erträgliche Maß an der aktuellen Situation. Ich bin und war nie Fan von Großveranstaltungen, verstehe jedoch die Menschen, die wieder daran teilnehmen wollen; trotz Corona.

    • Gunter Dueck sagt:

      Ich werfe einmal ein: Sind ein paar Wochen Disziplin sooo schlimm? Ich bin kurz nach dem 2. Weltkrieg geboren und habe gute Aussichten, als einer der ALLERERSTEN Deutschen aller Zeiten zu sterben, der keinen Krieg erlebt hat. Die größte Katastrophe ist jetzt: acht Wochen schulfrei – oder so…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.