DD234: Tabu-Wörter für Idealisten und echte Berater (Februar 2015)

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28 Antworten

  1. Dietrich Kracht sagt:

    tldr

  2. Judith Zimmermann sagt:

    Tja, so unterschiedlich kann man die Welt sehen! Wenn’s nützt

    Und wo kommt die Y-Sprache her? Aus dem geschützten Therapieumfeld. Wo ging sie hin? 1:1 ins Wettbewerbsumfeld.

    Und nicht vergessen: Es gibt ja gute und böse Krieger…..

  3. Ist das nicht traurig, dass man für viele Menschen störend erscheint, weil es Andersdenkende gibt, die Kämpfen, harte Arbeit, Leisten bis zum Umfallen, draußen ist Krieg und ähnliches lieber ersetzen möchten durch menschenorientierte Worte wie Freude an der Arbeit, freie Gestaltungsmöglichkeiten, Wertschätzung und Mitgefühl?
    X-Menschen würden sich wundern, welche tollen Ergebnisse möglich sind, wenn sie sich mehr auf das Andersdenken einließen …

    • Matthias sagt:

      Klar, aber wenn sich diese tollen Ergebnisse nicht konsistenz in tollen tiefschwarze Zahlen umsetzen lassen, dann hört der X-Manager weg.

      Jemandem, der sich für Quartalsergebnisse interessiert, ist es vollkommen egal, ob seine Leute in zehn Jahren ausgebrannt sind oder nicht, weil er dann eben jemand anders einstellt. Von Nachhaltigkeit bez. der Umwelt (Horizont: 30 Jahre und mehr) ganz zu schweigen.

  4. Ole S. Galen sagt:

    Besonders spannend wird es aber, wenn das Unternehmen mit den X-Managern eine Y-Kultur von sich behauptet, mühsam als Außenbild vermittelt und neue Mitarbeiter in Massen von Y-Kursen schickt.

    Um dann natürlich von ihren X-Mangern gesagt zu bekommen, sie hätten mit diesem Firlefanz genug Zeit verschwendet, sie sollten sich jetzt mal um das wirklich wichtige kümmern.

    Aber im „Krieg um die Köpfe“ ist ja Täuschung erlaubt und wenn wir sie erst haben kriegen wir diese verzogenen Querköpfe schon erzogen…

  5. Rainer sagt:

    ganz einfach, der Köder muss dem Fisch schmecken….und das hat nichts mit Verbiegen zu tun.
    Und da können wir einiges von Kindern lernen, wenn man sie ( und vor allem sich selbst) mal beobachtet. Warum nur haben wir das verlernt….

  6. Viktor Hagen sagt:

    Transaktionsorientiertes Management im Zeitalter von CRM kann nur die eine Seite bewerten.
    Außer in Bhutan, wo das Bruttonationalglück mit 40,9% im Jahre 2011 gemessen wurde 🙂

    Man wird hoffentlich noch lernen, dass sich Zukunft nicht durch die Verlängerung einer Geraden gestalten lässt und es mehr als ein Dreisatz benötigt wird um neue Wege zu beschreiten.

  7. Jan Friedrichs sagt:

    Hmm… Was habe ich als Y denn gewonnen, wenn ich mich nicht nur die restliche Zeit, sondern auch noch während der Dauer meiner Präsentation vor einem X verdrehen lasse?

    • Volker sagt:

      Heisst das:

      „Wir müssen empathischer sein, aber weil Du mich nicht verstehen willst, red ich nicht mit Dir in Deiner Sprache.“ ?

      Ich glaube/denke, ein Konflikt löst sich nicht durch Beharren, sondern durch einen ersten Schritt (a.k.a. Veränderung)

      Wer kann das Verändern eher? X oder Y ?

      Oder, in Business Speek:
      Wenn ein Sales zurückkam und jammerte, dass der (potentielle) Kunde auch gar nix begriffen hatte, war darauf meine Antwort:
      Weil er Dein Gehalt mitfinanziert, solltest Du an Deiner Art zu erklären arbeiten und es ihm so erklären, dass er es begreift.

  8. Michael sagt:

    Entlang der Spezifikation des Normprozesses zur angedachten Höchstleistung. Das hört sich vielversprechend an.

  9. Schöner Beitrag der seine Wahrheit hat und Sie haben das wieder mal sehr deutlich gegenüber gestellt. Vor allem jungen Menschen wird es dabei helfen Kommunikationsprobleme zu vermeiden.

    Offen bleibt für mich folgender Aspekt: Wieso soll/muss/kann sich der Nachrichtensender in seiner Sprache ändern.

    Tut es nicht auch Not das sich Empfänger ändert?

    Ist es nicht notwendig das sich beide aufeinander einstellen?

    Irgendwie habe ich beim Lesen solcher Dinge häufig den Beigeschmäckle das Forderungen häufig sehr einseitig sind. Ich bin mir sicher, das genau das die Verdrossenheit der Y-Menschen ist, die dann spricht: Wieso soll ich mich ständig verdrehen?

    Die haben keine Lust mehr auf Drehen und Anpassen. Berechtigt?

    Lg
    Patrick Koglin
    http://www.agile-is-limit.de

  10. Aufklärung sagt:

    Wenn etwas beim Empfänger falsch ankommt, dann liegt es IMMER an Sender. Dieser muss so „senden“, dass der gewünschte Inhalt richtig ankommt. Das hat jetzt nix mit X oder Y zu tun.

    • Und was ist, wenn der Empfänger nicht seinen Empfang einstellt oder einfach nur hört, was er hören will oder die Informationen fehlinterpretiert? Kann es sein, dass zum richtigen Verstehen beide Seiten etwas dafür tun müssen?

      • Gunter Dueck sagt:

        Y will doch zu X durchdringen, X will nichts hören. Wer etwas will, ist für den Erfolg verantwortlich. Warum muss der, der es nicht hören will, etwas tun?

        • F. Sauler sagt:

          Müssen muss keiner, eine Garantie erfolgreich zu werden, wenn man große Teile der Umgebung nicht wahrnimmt, ist damit jedoch auch nicht verbunden.

        • Geht es nicht darum, gemeinsam Ziele zu erreichen? Wie soll es dann gehen, einen Austausch oder einen Dialog durchzuführen, wenn der andere einfach auf stur stellt?

          • Michael sagt:

            Dann gehen sie ganz einfach. Korrekt ist wahrlich, dass nicht der Sender alleinverantwortlich ist.

            Wenn ein Sender zu einer Menge spricht bei einem Vortrag ist das ein Broadcast. Der Sender kann ja nicht simultan als aktiver Babblefish übersetzen in jede Richtung.

            Beim Dialog im kleinen Umfeld in einem Besprechungszimmer…

            Vergessen sie das. Sich einbringen ist so eine sozialistische Idee mit Kollektivierungsabsicht, da werden sie in meiner Generation keine Lorbeeren enternten.

            Die X Generation ist jene Generation hinter der die Sintflut hereinbrach. Wir surfen auf der Welle ganz oben. Wir sind die letzten die überhaupt noch eine Verbesserung haben mitkommentiert. Wir sind die apokalyptischen Reiter und das ist gut so;)

            Als Xer kann ich ihnen sagen – es gibt keinen Dialog. Ich habe es gesagt und so ist es. Soll jeder mit der Information anfangen was er will.

          • F. Sauler sagt:

            Dialog des Dialogs willen, führt sicher nicht zum Ziel.
            X-Manger haben in Krisen meist nur die „Kick in die ASS“ Methode zur Verfügung, bei selbiger sich die Mitarbeiter schnell an den Druck gewöhnen, der X-er immer mehr nachlegen muss, um am Ende je nach Veranlagung ein Magengeschwür oder einen Herzinfarkt zu bekommen.

            Da lobe ich mir die altbewährte „Zuckerbrot und Peitsche Methode“, die ohne Y-Anteil jedoch nicht funktioniert.

            Jeder ist seines Glückes Schmid

  11. ck sagt:

    Wer Macht hat wird und muss X-Sprecher werden.

  12. F. Sauler sagt:

    Menschen die bei einem falschem Wort eine allergische Reaktion bekommen, werden sicher nicht dauerhaft erfolgreich.

    Wer ein fremdsprachiges Buch liest und bei jedem unbekannten Wort zum Lexikon greift, wird Probleme haben, den Sinn des Ganzen zu verstehen.
    Der der darüber liest, den Kontext versteht, wird am Ende das unbekannte Wort selbst begreifen.

    Der beschriebene X-Manager kann vielleicht eine Schraube optimieren bis auf °/°°° €,
    wird es jedoch schwer haben eine Mikrowelle auf den Markt zu bekommen, der davon noch gar nichts gehört hat. Mit einem Spruch wie wenn du keine Mikrowelle kaufst wirst du, „Teufel an die Wand gemalt Spruch“

    Frage warum erfinden wir so viel und bekommen so wenig auf die Straße?
    Weil wir so viele Y-Manager haben?

  13. Katharina sagt:

    Die Frage ist wohl nicht ob man das tun sollte sondern wie man das hinkriegt.

    Gibt’s dafür schon eine App? SimultanY2X oder so?
    Würde helfen.

    Als Y-Mensch die X-Sprache sprechen/lernen und authentisch bleiben ist eine hohe Kunst. Zum „Pirouettendrehen“ vor X-Publikum gehört viel Übung und ein gutes Gefühl für den eigenen Schwerpunkt.

    Und eine gute Y-Verankerung ist lebenswichtig, sonst „liked“ man sich am Ende selbst dafür aus Versehen zu oft und wird ein X-Star.

    Mhm, ist nicht jeder ein bisschen Y auf die Welt gekommen? Nicht nur ein bisschen Pseudo-Y im Strategiemeeting?

  14. Michael sagt:

    Unternehmen machen dann miteinander Geschäfte, wenn halbwegs gleichtickende Menschen sich treffen. Das kann man durchaus am Alter ausmachen ganz grob. Unternehmen sind in der Regel relativ gleich gut oder schlecht untereinander, aber nicht wirklich vergleichbar in der Dynamik oder Historie. Unternehmen werden anders, ob besser oder schlechter ist dabei schwer zu beurteilen – sie müssen in die Zeit passen.

    Stress hat keiner. Ich kenne kein Management, das Stress hat. Die haben eine Hektik. Eile mit Weile und nicht Hasten mit Lasten. Die deutsche Wahrnehmung der Welt ist der ‚Russ‘ der durch die ‚Amerikanische‘ Brille schaut. Ich bin eher davon überzeugt, dass das sog. ‚amerikanische‘ das im Rahmen der Kommunikation im stark gewachsenen Umfeld der Globalisierung eher mit Vorsicht zu sehen ist. Wenn ich zurückblicke welche Ideen lanciert wurden ‚jenseits des Atlantiks‘, dann stellt sich die Frage, ob das der Großteil nicht eine Art Propaganda war den ‚Feind‘ im Markt zu schwächen.

    Schauen sie mal in die agile Methoden bis hin zum Scrum. Das hat kein Mensch so eng gesehen, wie die Deutschen. Von der Uridee ist nichts geblieben – der Scrum ist schon kriminell über den Gruppenzwang – Kollektivistenpartie (NWO) – nein sie wurde verschärft, aber dafür gleich die Artefakte gepriesen und relative Performance optimieren. Was blieb. Ein Haufen verkaufte Tools und besser wurde gar nichts. Investoren wollen ihr Geld zurück und sonst nicht, aber das für immer und ewig.

    Seit dem seit den 70ern Geld beliebig kann in die Welt gebracht werden ist der Wirtschaft unter dem Hintern eine Umlageverfahren reingeschoben worden. Damit wurde was mal aus Sicht der Produktion die Finanzierung der Werksküche war, das Standardmodell der Finanzierung von Arbeit. Damit ist aber jede Möglichkeit Arbeit direkt zuzurechnen entfallen und die Preisgestaltung läuft über gesellschaftliche Akzeptanz. Das ist das Grundmuster. Eine Facette ist die von ihnen genannte Variation. Menschen wollen hören woran sie glauben. Akzeptanz kann man nicht diskutieren – die Variable ist die Gesellschaft.

    Metting of the Generations – Etwas andere Bedeutung als die ursprüngliche aber so weit entfernt auch nicht. Alle wollen in den Nexus allein herrscht nicht Einigkeit bezüglich der Methodik. Trotzdem kommen alle an. Man braucht ja mal ja nur feststellen, dass man angekommen ist. Solange keiner nachschaut … ob es wirklich so ist. Hierarchien funktioniert trotz ihres Managments und noch ob ihres Managements. Wenn sie Geld im Überfluss haben, dann änder sich Management in Allemendenbewirtschaftung.

  15. Joachim Schnurrer sagt:

    The fittest will survive,
    egal ob X oder Y oder irgendeine Mischform. Lt. Darvin gibt es ganz klare Bedingungen, unter denen sich entscheidet, wer „das Rennen“ machen wird. Diese Schlachten wogen hin und her. Je nachdem in welchem „Getümmel“ man gerade unterwegs ist, bildet sich eine individuelle Meinung heraus, wie es gerade jetzt „um die Schlacht“ steht!
    Man müsste schon einen ganz besonderen Blickwinkel haben, um behaupten zukönnen man sehe ab, wie es denn ausgehen wird!
    Jeder muss selbst sehen und analysieren, was er wie machen will. Auf die Frage an Heinz von Förster, welchen Einfluß denn der Jupiter auf Onkel Franz habe, antwortet er: genau so viel wie Onkel Franz auf den Jupiter!
    Also kann man doch nur sagen: Leute, bleibt flexibel! love, change or leave it.
    Es gibt eben Schwarmdumm und Schwarmintelligent. Das sowohl als auch könnte gegen das entweder oder am Schluß im Vorteil sein?

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