DD310: Wollen oder Müssen? Die Digitalisierung in Unternehmen am Beispiel von Oma & Enkel (Januar 2018)

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16 Antworten

  1. Eva Lutz sagt:

    Muss denn jede Oma argumented reality affin sein? „Oma, warum antwortest Du nichts?“ zeigt die inner-familiäre Tragik auf. Das Kind zeigt seiner Oma seine Welt. Die Oma interessiert sich aber nicht für das Thema, das das Kind interessiert. Andersherum übrigens genauso, beide beurteilen sich abwertend. Schade, aber insgesamt – also aus digitaler Sicht – werden wohl beide, die Oma wie das Kind irrelevant, da sie Menschen sind und in der Gleichung nicht vorkommen. Dank für die Anregung Herr Dueck!

  2. sabine noll sagt:

    …heisst das nicht Zarah Leander? Sie schreiben Sarah…

  3. Boris Götz sagt:

    Einfach herrlich! Es wird Zeit, dass Sie einen Literaturpreis erhalten. Vielleicht gibt es eine Person in Ihrer Verteilerliste, die Sie dafür vorschlagen könnte. Ich würde es Ihnen auf jeden Fall gönnen!
    Weiter so ! 🙂

  4. Georg Heyder sagt:

    Vielleicht sollte die Oma sich mal zeigen lassen, wie man z.B. auf Aufgabenblättern in der Schule mit augmented reality Lösungsansätze plazieren kann oder wie viel Spass es Schülern macht, Buchhaltung oder Vokabeln mit Kahoots zu üben – da ist das „wollen“. Es macht den Schülern sogar Spaß, selbst Unterlagen und Vokabeltests zu gestalten – Hausaufgaben, die sie gerne zeigen.
    Die „leuchtenden“ Augen habe ich gesehen als ich fragt, ob die Schüler den Lehrern (die, die Handys für Teufelszeug halten :-)) mal zeigen wollen, wie man mit Tablet / Smarphone besser lernen kann.
    Adopt whats useful – lasst doch einfach jeden das machen, womit er sich wohlfühlt.
    Wichtig ist, was hinten rauskommt 🙂

  5. JJ sagt:

    Wollen und Müssen hängt vom persönlichen Nutzen ab.
    Und nicht alles ist für jeden nützlich.
    Im Grunde ist sogar die Differenzierung in online/digital und offline/analog sinnvoll und sowohl geistig als auch ökönomisch nützlich.

    Nerds müssen sich eben Gedanken über die Nutzer machen. Nomral, oder?

  6. Franz sagt:

    Das ist doch ein prima Enkelkind. So ein aufgewecktestes Wesen hält die Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen.

  7. Franz sagt:

    So ein Enkel hält die Familie, die Wirtschaft und die Gesellschaft am Laufen. Das ist genau meine Kragenweite. Bitte mehr davon und in jeder Familie ,-))

  8. Rainer Janßen sagt:

    Übertreibung ist zwar ein Stilmittel der Satire, aber es sollte ja schon eine vorstellbare Ausgangssituation sein. Oma eines 9 jährigen wäre so etwa meine oder Deine Frau, meine Schwester oder viele Bekannte von mir oder meiner Frau, die jetzt auch in Rente gegangen sind. Alle, die ich dort kenne, sind heftig digitalisiert, mit Smartphone und Zahlreichen Apps unterwegs, kommunizieren fast alle mit WhatsApp mit ihren Enkelkindern. So total uninformierte Leute kenne ich nicht. Vielleicht passt es ja auf Deine Großmutter?

  9. brigitte meyer sagt:

    Ach wie herrlich lustig. Ernsthaft lustig. Nennt man, glaub ich, Humor, Satire oder so… Erinnert mich an meine Mutter (bald 80). Dennoch waren sie und ich froh, dass ich mit ihr Erlebnisse und Fotos meiner letzten großen Fernreise per messenger teilen konnten. Wenn auch“nur“ mit einem tablet…

  10. Uta Fasco sagt:

    Mein Enkel ist zwar schon etwas größer. Als Neunjähriger hätte er vielleicht nicht mit mir sondern seiner anderen Oma in ähnlicher Weise ein Smartphone schmackhaft gemacht. Ich selbst bin 81 Jahre alt und beschäftige mich berufsbedingt schon über zwei Jahrzehnte mit der digitalen Welt. Meine Bekannten in ähnlichem Alter versuche ich diese Welt noch schmackhaft zu machen, da sie ansonsten der abgehängten Generation angehören.

  11. Rudolf Quetting sagt:

    Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, dieses DD zu lesen. Das ist ja eine schöne Story die wsich auch gut liest, aber in der rauen Wirklichkeit wird sie den statistischen Durchschnittsgroßeltern (meine Generation) sowie den statistischen Durchschnittsenkeln nicht gerecht. Die meisten mit bekannte Großeltern haben heute die ganze Palette von IT-Schnick-schnack und nutzen die auch – und das keineswegs nur zum Spielen. Auch der Anteil der Großeltern, die so ungefähr wissen, wie das falles funktioniert, dürfte größer sein, als bei den Enkeln. Digitalisierung ist nicht nur Pokemon et al, sondern vor allem knallhartes Business weit jenseits von Chats, Likes und Spielen. Und genau da sollten unsere Sorgen anfangen: Wer nicht mehr weiss, was er da wirklich macht und machen kann, für den ist Digitalisierung nichts weiter als ein bißchen Spiel und Spass und eine gigantische Litfasssaäule namens Internet; für innovation z.B. bleibt da kein Spielraum.
    Die Digitalisierung ist für unsere Zukunft unbestritten von größter Wichtigkeit. Aber ob wir zu den Gewinnern oder Verlierern des Digitalisierungswettbewerbs gehören werden, wird nicht auf der Consumerseite entschieden. Deshalb wäre es für unsere Gesellschaft wünschenswert, wenn der Enkel seiner Oma erklären könnte, wie Quantencomputing funktionirt. Kann er aber höchstwahrscheinlich nicht. Ich würde sogar wetten, dass es (leider) mehr Omas und Opas als Enkel gibt, die das könnten. Insofern, lieber Herr Dück, liegt das Problem bei den Enkeln, und nicht (wie dieses DD suggeriert) bei den Omas.

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