DD323: Nur Branchenkenner sind befugt zu reden! Eine Wein-Story. (Juli 2018)

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8 Antworten

  1. Janix sagt:

    Analogieschlüsse sind natürlich grundsätzlich auch eine Denk-Gefahr. Sobald sie aber scheinbare „Wahrheiten“ zerrütteln können, sind sie einfach nur stark.
    Diese Runde scheint hingegen aus BWL-geklonten Auto-Menschen des alten Schlags bestanden zu haben. Mit Immunisierung gegen Argumente, gestählt aus langjähriger „Organisationslogik“. Schade nur für ihre Mitarbeiter(innen), die das mit ausbaden müssen. Eigentlich müsste man aus solchen Äußerungen einen Index basteln, welche Aktien leider dringendst abzustoßen sind.

  2. Harry sagt:

    Disruptive Entwicklungen kann sich ein Insider nie vorstellen. Strukturelle Änderungen sind immer mit Machtveränderungen verbunden. Wie beschreibt Kuhn dies für die Wissenschaft so treffend: Neue Ideen gewinnen nur deshalb an Einfluß, da die Vertreter der alten Ideen langsam aussterben.
    Für ein Unternehmen bzw deren Leiter ist es schwer, die Sicherheit bekannter Abläufe auf zu geben und ins Risiko zu gehen.
    Oder wie sagt Kahnemans: Phychologisch ist es schwer, Bekanntes für Unbekanntes aufzugeben. Umso Älter man wird, umso schwerer fällt dies.

  3. disruptive Entwicklung – endlich suf dem Vormarsch und auch die letzten werden es irgendwann merken und sich über die vertane Zeit ärgern.

    allerdings ist auch ein Risiko hierbei zu erkennen > disruptiv heißt nicht unveränderliche Grundgegebenheiten außerkraft setzten zu können. diese denkweise ist leider recht häufig zu erkenne. die Funktionsweise eines Prozesses ist und bleibt identisch egal um was es geht, welche Hilfsmittel genutzt werden und in welchem Bereich oder Ebene man sich gedanklich gerade und in der Folge auch physisch aufhält.

  4. Schieb_IT sagt:

    Nichts ist stetiger als der Wandel. Leider und Gott sei Dank.

  5. Marc Mertens sagt:

    Mir fehlt bei diesem Artikel irgendwie eine Pointe oder eine echte Zuspitzung. 😉 Als gelernter Autoverkäufer kann ich das Drama wie o. b. derzeit bestens an der Automobilwirtschaft ablesen, die seit über 20 Jahren Autos aus Asien prüft, zerlegt, analysiert und z. B. mit der staatlichen Neuausrichtung „Japan 2050“ auch konkret ablesen kann, was auf Europa zukommen könnte. Nur, es ändert sich absolut gar nichts! Der Staat hat den Bürgern mittlerweile über die mangelnde Bildungweise (statisch, anstatt dynamisch) unserer Kinder und die mangelnde Einflussnahme auf konkrete politische Entscheidungen (Mitbestimmung) einfach aberzogen, dass wir unseren Kopf gebrauchen sollten. Sorry, auch wenn es etwas Eigenwerbung ist, aber als zukünftiger „Pre-Lean“-Consultant werde ich mich im KMU-Bereich genau diesen Problemen stellen. Nicht das lustige „A3-Quality-Process-Sheet“ hilft in der Produktion zu besserer Effizienz und weniger Fehlern, sondern nur, wenn der Werksleiter/in selbst begriffen hat, dass ihm nicht die Zahlen helfen sondern seine Mitarbeiter oder externe Einflüsse durch externe Lean-Coaches. Das hat einen japanischen Autohersteller an die Spitze der Weltmärkte geführt. Auch wenn hier Deutschland mit Hilfe hunderter Lobbyisten den Bürgern etwas anderes einreden möchte. Dann können nämlich selbst schleichende Prozess später zu disruptiven Veränderungen führen. Ganz am Anfang waren sie dies aber nicht!

  6. Uwe Kauffmann sagt:

    ?@ Klinkenberg, es lässt sich alles an einem Prozess ändern, bis auf das Ziel. Mit dessen Auflösung wird der Prozess obsolet. Die scheinbare Efizienz eines Prozesses an sich ist kein Wert. Die Erlangung einer durch Dynamik erreichen Überlebensfähigkeit, ist wohl oft wichtiger als die Perfektion vor dem Tod.

  7. Uwe Kauffmann sagt:

    „Pre-Lean“-Consultant und Autoverkäufer ist doch das gleiche. Dies ist doch eine Herauslösung eines Aspektes einer ganzheitlichen asiatischen Philosophie durch europäische Betriebswirte (Bürokraten des Geldes), wobei sich der Bürokrat, ja an sich durch seine Lebendigkeit auszeichnet.
    Ein Argument um sinnlos Beratungsbedarf zu generieren. Vielfalt könnte zu Lösungen führen, nicht Einschränkungen. Die Schere im Kopf braucht keine neuen Schnittmuster.

  8. Uwe Kauffmann sagt:

    @Jannix 🙂

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