DD324: Der All-in-One-Ansatz – der Beste aus allen Welten (August 2018)

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6 Antworten

  1. Peter Singer sagt:

    Herrlich satierisch 🙂
    Und lässt sich verallgemeinern. So ein Punktesystem verschafft „Sicherheit“ bei allen Entscheidungen. Man hat ja schliesslich die Entscheidung nach objektiven Kriterien getroffen, da kann einem keiner hinterher was vorwerfen fall es dann doch keine gute Entscheidung war. Und man kann es programieren ! Tolle Sache, Gehirn ausschalten und einfach das mit den Punktesystem programmierte Tool befragen. Dazu braucht man keine jahrelange Erfahrung, im Gegenteil, die stört nur weil sich das Kleinhirn doch irgendwie gegen die mit dem Tool ermittelte Entscheidung wehren könnte. Sehr praktisch also – man braucht gar keine erfahrenen Mitarbeiter mehr, das hält die Personalkosten niedrig, den nicht-erfahrene Mitarbeiter sind austauschbar.

  2. Knut Stolze sagt:

    Ich habe bis zum Ende gelesen aber die Satire/den Sarkasmus nicht gefunden.

    🙂

  3. Mario Rossetti sagt:

    Hallo Herr Prof. Dueck,
    habe schmunzeln müssen beim lesen ihres wieder auf den Punkt gebrachten Thema.
    Das Beste aus verschiedenen Welten ist heute eine sehr spannende Frage.
    So wie ein all-in-one Produkt wie z.b. das Smartphone wird wahrscheinlich schwierig sein im Mitarbeiterrecruiting.
    Ein two-in-one Mitarbeiter ist auf jeden Fall eine spannende Frage.

    Liebe Grüße
    Mario Rossetti

  4. Häschen sagt:

    a) alter Geist – altes Werkzeug = täglich Arbeit oder exakter formuliert top-down orchestriertes Verweilen auf einem Betriebsgelände
    b) alter Geist – neue Werkzeug = Prozessinovation
    c) neuer Geist – altes Werkzeug = Prozessverbesserung
    d) neuer Geist – neues Werkzeug = Erfindung/Invention

    a) Legionen der Bewahrer/Betreutes Wohnen kann auch wissenschaftlich hochstehend sehr ambitioniert betrieben werden. Dagegen spricht gar nichts für den Moment, aber im nächsten schaut die Sache ganz anderes aus.

    Das Unternehmen verbraucht sich einfach. Das haben Manger vor so ca. 30 Jahren geschnallt.

    Die Reaktion darauf war das Orchestrieren ein fröhlichen Beisammenseins im Rahmen von umlagefinanzierter Scheinbeschäftigung. Umlagefinanzierung begrenzt an sich das Ausmaß jener Aktivitäten welche rein formal als Arbeit werden interpretiert reps. über Regeln (losgelöst davon ob diese eine solche sind oder nicht). Die meisten Jobs bilden eine formale Hülle rund um ein Körnchen tatsächlicher Arbeit und wenn dann ‚alle‘ ambitioniert im Rahmen der formalen Hülle den Prozess leben (Willkommen in Nordkorea).

    Bei b) und c) sind teils verbandelt und auch handelt es sich um austauschbare Begrifflichkeiten.

    Von der Einkommenslogik her müssten höhere Einkommen nach d) bewegen. Aber es ist halt einfacher bei Neu niederzuhalten damit keiner hingeht und damit bleibt der Status Quo erhalten. In der neo-klassischen (verbrauchsabbildenden Linien) ist Arbeit mit neu abseits von a) verbunden.

    Wo nix neu, da kein Verbrauch den es später abzubilden gibt und damit nix zu mangen.

    Allgemein: Wer am Morgen aufsteht und von sich aus in die Pantoffel/Schlapfen findet sollte ernsthaft darüber nachdenken selbstständig zu bleiben oder den Fokus auf gewürdigt substantielle Arbeit zu verlagern.

  5. Henri David sagt:

    sehr treffend, aber leider nicht sarkastisch. Genau so kenne ich HR Bereiche.

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