DD355: Innovationen sind zu klein oder zu gross

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4 Antworten

  1. Markus Gebhard sagt:

    Dies betrifft große Firmen. Was ist die Grenzgröße, wo das nicht so ist? 500, 5.000, 10.000 Mitarbeiter? Ich empfinde 100.000, ja schon 25.000 Mitarbeiter oder mehr als zu groß; das ist wie Rußland, „zu groß, um demokratisch regiert zu werden“ (hat ein Präsident gesagt)
    Und die Sache mit den Meetings: Das sind Eh-da-Kosten, weil es sich auf die Mitarbeiter (Mänädscher) bezieht, die ihren Sinn darin haben (!), genau diese Meetings abzuhalten (nennt man auch „Wasserkopf“). Also auch hier: Was wäre die Grenzgröße? Denn ein kleines Unternehmen ist dazu „verdammt“ zu innovieren, um am Markt zu bestehen (von den Start-ups abgesehen, die Einhörner von Anal(z)ysten-Gnade werden). Das ist übrigens auch ein Geschäftsmodell jenseits der Innovation – „Vaporware mit viel Potenzial“.

    • harry sagt:

      Gibt es eine Kenngröße? In großen Firmen siegt die Bürokratie und kleine gehen bei Mißerfolg (=falsche Innovation) pleite. Vielleicht ist Google hier ein Anhaltspunkt. 1Tag in der Woche folgen die MA ihren Idden (Innovationen?). Dies wären ca 20% des Personalaufwandes bei Innovativen Unternehmen. Ich schätze die Zahl liegt ja nach Unternehmen so zwischen 5 – 20% der Arbeitszeit.

      • Markus Gebhard sagt:

        Was auch bezüglich Google infrage gestellt wird, ob das tatsächlich so ist; siehe etwa https://channels.theinnovationenterprise.com/articles/the-myth-of-google-s-20-time – ich denke dieser Satz ist klug: „World-changing innovations do not occur because people have a specific space or more time to think about new ideas, the eureka moment where somebody just happens upon an idea from nothing does not generally happen. Instead, it is people doing normal things, finding an issue or opportunity from those activities and running with it, whether that’s taking place within 20% of their work life or not. „

  2. Auf der anderen Seite stehen die vielen kleinen Unternehmen (unter 150 MA), die durch die wahlweise „alles gleichzeitig“, „viel hilft viel“, „wilder Aktionismus“ Mentalität des Chefs/Inhabers ausgebremst oder ausgebrannt werden.

    Da kommt eine Beschwerde eines wichtigen Kunden, und der Chef dreht durch. Verfällt in wildem Handeln und treibt alle an, „irgendetwas zu tun“.

    Da wird alles Angeboten was auch nur in etwa in die Kernkompetenz Richtung des Unternehmens geht. Einfach mal den Bauchladen angeschnallt und schauen was der Kunde gebrauchen kann.

    „Da rennt er wieder mit hochrotem Kopf wie Rumpelstielzchen durch die Flure und schreit jeden an, der nicht rechtzeitig aus dem Weg geht.“ (O Ton eines Mitarbeiters)

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