DD381: Coronakampf gelingt wie Intervallfasten

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Viele wollen abspecken. Das ist nicht so einfach, weil es letztlich auf eine Art Lockdown für Essen und Trinken hinausläuft. Daher ist es dringend geboten, sich um die beste Lockdown-Art zu kümmern, man nennt sie Diät. Diese Entscheidung kann nicht übers Knie gebrochen werden, dazu ist sie zu wichtig. Bei allen Diäten gibt es einen wichtigen Kern: das Gewicht soll runter, sonst wäre das Problem viel einfacher. Die meisten Klugschwätzer scheinen von Abführjoghurt zu leben, egal: sie raten dazu, gesund zu leben, Sport zu betreiben und die Ernährung umzustellen, aber das lenkt alles vom Eigentlichen ab: Das Gewicht soll runter. Soll es wirklich runter? Kann man diese harte Einstellung nicht einfach lockern? Sind Beleibte nicht glücklich wie ein Buddha? So scheint man es in China zu sehen. Man muss das Leben genießen, sterben kann jeder Klapperdürre auch. Volles Leben kann gesünder sein als dauernde Lockdown-Dämmerung.

Okay, reden wir jetzt ernst darüber, ganz ohne Gewichtsproblemleugner: Das Gewicht soll runter.

Wie geht das? „Iss die Hälfte.“ Das ist einsichtig, aber das geht am Wochenende doch nicht, auch nicht auf Malle oder bei Gästen im Haus. Es muss vernünftige Ausnahmen geben, die den Spielraum für Selbstverantwortung abstecken. Wir fasten deshalb stets so gutwillig, wie es geht, aber mit den erwähnten lockeren Ausnahmen, weil es ja auch andere harte Regeln gibt, etwa, Gästen protzig aufzutischen und nie Essbares wegzuwerfen.

Was gibt es denn alles so an besseren Diäten? Intervallfasten – das klingt schrecklich abstoßend. Ah, sieh mal, es heißt bei anderen Autoren im Internet auch Intervallessen! Das erscheint nicht so schlimm. Beim Essen braucht man zu jeder Zeit eine klare Perspektive, dass man bald wieder essen kann, auch wenn ein Minder-Intervall kommt. Ohne klare Perspektive schlingt man aus Angst sinnlos viel.

Darf man im Fressintervall essen, was man will? Eigentlich schon, aber es wird zu viel vernünftelt – mit Gurken oder Eiweiß, Low Carb (was ist das?), High Carb und Paleo für die elitären Höhlenbesitzer. Man kann sogar im Schlaf abnehmen, hey, witzige Idee, aber das geht sicher nur für privilegierte Berufsgruppen. Vielleicht sollten wir die Diät in die Fastenzeit legen, oh fein, die ist gerade vorbei – okay, dann nächstes Jahr. Es ist sehr wichtig, die Intervalle mit Bedacht zu wählen.

Das gilt auch für alle anderen Diäten. Wie lange hält man sie wie ein Knecht aus? Die letzte Diät zum Beispiel war granatenmäßig erfolgreich – 2 Kilogramm runter in drei Wochen durch ätzende Bewegung. Das war eine grenzwertige Erfahrung. Diese Methode hat aber letztlich zu nichts geführt, weil das Gewicht ohne den verdammten Sport sofort wieder steil anstieg. Daher verlaufen die normalen Diäten genau wie Intervallfasten, nur das man in jedem Lockdown-Intervall eine andere Diät probiert, deren Beendigung leider wieder nicht zu Gewichthalten führt. Die Erfolglosigkeit wird durch Abwechslung gemindert und fördert auch die Diätweiterbildung und die Kenntnis vieler teurer Produkte.

Wo liegt jetzt eigentlich das Problem? Im Fressintervall oder im Lockdown-Intervall? Ich denke, es wird hier zu einer wichtigen Neuerung kommen. Denn ein bekannter Politiker redet gerade von einem Brückenlockdown. Was für ein wunderbares Wort! Brückenfressen! Die Kritik, dass er das Wort nur erfunden hat, um nicht sein Gesicht zu verlieren, ist angesichts des tollen Wortes schal; außerdem hat er meist eine Maske auf, da ist es nicht klar, ob, nein, welches Gesicht er hat, oder zeigt.

Quelle: Adobe Stock Photo

https://stock.adobe.com/de/images/die-entscheidung/21997035?prev_url=detail

Brückenfressen! Ich habe über diesem Wort fast vergessen, was ich sagen wollte: Den Coronakampf betreiben wir wie Intervallfressen. Wir agieren lustlos so, als würden wir uns an die Regeln halten, und warten, bis die Anzeige auf der Inzidenz -Waage unter einen frei ausgedachten Schwellenwert sinkt. Wenn das auch unter allen Tricks nicht gelingt, erhöhen wir diese erlaubte Höchstinzidenz. Wenn diese unterschritten wird, lockern wir sofort im Freudentaumel. Wir öffnen auf der Stelle unseren Saustall – nein, das klingt nicht gut, es heißt: wir lassen die Sau raus. Sofort fühlen wir uns ein paar Tage lang wie ein naturbelassener Mensch und zeigen den Hardlinern („freudlose Dürre“) eine lange Nase. Es muss unbedingt immer ein kurzer Lockdown sein, so wie bei den Diäten, die ein normaler Mensch nie und nimmer ohne eine klar geplante Fressperspektive durchstehen kann. Diese Perspektive ist viel wichtiger als das blöde Gewicht oder eben Corona. Man will ja leben, das heißt: Nicht irgendwie.  Das Leben hat Höhen und Tiefen, das macht den Jo-Jo-Effekt so reizvoll. Essen? „Jo-Jo. Jo, Nachschlag.“

Wer aber setzt diese Brückenperspektiven um? Wir müssten Intervall-Politiker haben. Haben wir die? Die sollten zu finden sein, wir brauchen Intervall-Regieren. Es kann dann aber nicht sein, dass die Intervalle durch die Wahltermine fest vorgegeben sein müssen. Wir brauchen ein energisch kürzeres Brückenregieren mit klaren Perspektiven für Kurzsichtige.

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19 Antworten

  1. Hallo Günter, das Problem mit den Diäten und dem Abnehmen löst sich in den nächsten 10 Jahren von selbst wenn die kommende linksgrüne Regierung mit ihrer Verbotspolitik das Land soweit kaputt gemacht hat, dass viele nicht mehr wissen wie sie ihren Lebensunterhalt bezahlen können.

    1. Was für ein hartnäckige Vorurteil: Linksgrüne Regierung mit Verbotspolitik.
      Regiert haben die alle schon mal, entweder im Bund oder in den Ländern. Der Unterschied war so groß, wie das die sich liberal nennenden Chefideologen der entsprechenden Parteien behaupten eigentlich nie. Und umgekehrt, ganz ohne Vorschriften kommen die, wenn sie mal dran sind, auch nicht aus. Schon gar nicht in einem Land, in dem die Bevölkerung bis Dienstag abend 24:00 Uhr ohne Mundschutz rumläuft, wenn ab Mittwoch 00:00 Uhr die Maskenpflicht beginnt.
      Ja, es ist leider in einem fördernden System in einem Superwahljahr zugegebener Maßen (fast) völlig parteineutral nicht ganz einfach 16 Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sowie mehrere Möchtegernkanzlerkandidaten unter einen Hut zu bringen.
      Sicher ist das in der derzeitigen Situation deutlich suboptimal. Und es gibt Länder, die es besser hinbekommen; allerdings mit deutlich mehr strikt durchgesetzten Verboten und deutlich weniger Rücksicht auf das Befinden und die vermeintlichen Grundrechte der einzelnen Egoisten.

    2. „Linksgrüne Verbotspolitik“ ist ein Meme, das gerne von alten weißen Männern verwendet wird, um vom Versagen zurückliegender Klimapolitik abzulenken.

      Ob wir in Zukunft – natürlich erst nach der Corona Pandemie, die uns vermutlich noch mindestens zehn Jahre mit diversen global verbreiteten Mutanten begleiten wird – auch Brücken-Klimapolitik betreiben können? Ein bisschen Flugscham und -fasten hier, ein bisschen weniger Fleisch und dafür etwas mehr Veganes dort (aber bloß nicht zu viel!). Der Super-Benziner dient dann als Brücken-Technik zur E-Mobilität.

      Nebenbei: Ministerpräsident Armin Laschet kennt sich als großer Freund Rheinischer Braunkohle bzw. deren Kohle-Kumpel gut aus. Schließlich wuchs er nicht allzu weit von Hückelhoven bei Aachen auf, wo 1914 die Zeche Sophia-Jacoba eröffnet wurde. 1997 wurde diese Zeche (als letzte im Aachener [Steinkohlen] Revier) geschlossen.

      Laschet kennt sich also vor seiner Haustür aus mit Brücken-Energieträgern. Und beim vorösterlichen Blick ins tiefe Braunkohlen-, pardon: Umfrageloch, kam ihm dann der geniale Gedanke des Corona Brücken-Lockdowns.

      1. „Alte weiße Männer“ ist ein Meme, das gerne als pauschale Verurteilung von solchen Menschen verwendet wird, denen es an konkreten Argumenten für ihre Thesen fehlt.

  2. Vielleicht brauchen wir eine Brücken-Politik, die sich überhaupt auf ein Ziel festlegt, festlegen will und kann, statt weiter ostermäßig zu eiern oder wieder ein neues schickes Wort zu erfinden?

  3. Lieber Daily-Dueck, es wird zumindest gerade deutlich, dass wir nicht krisenfest sind. Klar, es braucht keiner Hungern (kleine Anlehnung an den Text oben) und die medizinische Versorgung klappt summa summarum auch gut bei uns. Alles andere wäre ja auch wirklich ein Farce! Wir leben zudem in einer hyperaktiven und aufgeregten Medienwelt – Sie, der Sie Ihre Texte schreiben, ich, der ich gerade hier kommentieren. Die Politik:erinnen (bewusster Genderbruch an dieser Stelle) mittendrin und ständig getrieben von Wahlterminen. Alle reden zudem von Europa und Mecklenburg-Vorpommern bewacht seine Grenzen vor Berlinern… Vielleicht hilft es schon etwas, unseren Geist wieder mehr zu regionalisieren statt ihn immer weiter zu globalisieren. Mit einer Jo-Jo-Effekt behafteten Diät im Status Quo kommen wir m.E. nicht weiter. Aber wer hat schon die Lösung?! Es bleibt Aufgabe eines jeden von uns, Aufgeregtheit rauszunehmen und Sachlichkeit einzubringen. In diesem Sinne – munter bleiben!

  4. Unsere Tunnelblick-Experten empfehlen die gute alte Bein-Amputation. Diese sorgt für das einfache Erreichen des definierten Zieles, denn in der Zielfunktion braucht man neben der Gewichtsreduktion alle anderen Systemeinwirkungen garnicht beachten. So wird dieser Score, dem alles Andere kompromisslos untergeordnet ist, gehackt. Die Summe des Leides … braucht nicht berücksichtigt werden, wir sind ja mit im Tunnel.

  5. Dazu passend: https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-04/ausgangssperre-frankreich-corona-massnahmen-lockdown-wirkung

    Warum gibt es wohl solche Dinge wie „Intervall-Fasten“, denn „Iss die Hälfte“ doch so einfach ist?

    Die Erfahrung sagt, dass nach dem Abnehmen das Zunehmen kommt, weil man z.B. Stress hat. Und dann kommt noch das schlechte Gewissen. Und schon hat man Übergewicht *und* eine Depression. Vielleicht hilft dann ja Sport weiter. Jeden Abend etwas Joggen gehen! Das hilft dann ja vielleicht auch gegen die Depression. Tut es aber nicht! Weil das Joggen auch stresst, wenn man sich zwingt. Zu dem ganzen Stress und dem Übergewicht kommen dann auch noch Probleme mit den Gelenken. Denn das Joggen belastet die Gelenke besonders, wenn man Übergewicht hat. Aber daran ist ja nicht der Sport schuld, sonder man selbst! Denn es liegt ja am Übergewicht! Also noch mehr Depressionen und Stress.

    Also was nun? Brauchen wir jetzt noch mehr von den Maßnahmen? Wäre es vielleicht besser und gesünder gewesen mit dem bisschen Übergewicht einfach zu leben? Was bringen mir die (statistischen) paar Jahre mehr im Pflegeheim, wenn ich meine Lebensqualität mit Diäten, Sport und Stress vermindere? Und wer garantiert, dass ich die Jahre überhaupt bekomme? Schließlich kann einem der ganze Stress ziemlich schnell ins Grab bringen.

    Die ganzen offenbar so einfachen Maßnahmen bringen einen schneller an den Abgrund als man denkt. Die haben alle Nebenwirkungen, die man nicht so einfach vom Tisch wischen kann.

    Wer braucht denn schon eine Wirtschaft? Und die Kinder soziale Kontakte? Leute mit psychischen Problemen müssen sich mal zusammen reißen! Wir machen einfach die Grenzen zu und dann einen Voll-Lockdown mit Hilfe der Bundeswehr. Dann können wir so glücklich leben wie in Australien! Ist ja egal, dass wir mitten in Europa leben und dass wir viel dichter Bevölkert sind und erheblich mehr wichtige Pendlerströme haben.

    Wer an so einfache Lösungen glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Das „(Fr)Iss die Hälfte“ ist halt nur eine populistische Forderung. Sie funktioniert genau so gut wie immer härtere Strafen gegen Verbrechen. Und auf der gleichen Ebene funktionieren sie Super-Lockdown-Phantasien, die man so oft hört.

    1. 1. Die Pflegeheime sind alle durchgeimpft. Es gib aber immer noch Tote, was denken Sie dazu? 2. Die Hälfte essen hilft IMMER, die anderen Diäten braucht man mangels Disziplin, die fehlt bei einem Lockdown ja auch, und ein Gefühl für die Gemeinschaft sowieso. Sie möchten eben schön leben… DARUM braucht man „die Bundeswehr“… über mangelnde Disziplin redet hier niemand. Die hatten gute Teile der Bevölkerung schon in der Schule nicht.

      1. Ein sicheres Zeichen für eine erwachsene Person ist: Sie übernimmt Verantwortung für das was sie tut.

        Wenn ich mir nun ansehe wie wir hier das Virus bekämpfen sehe ich überforderte Menschen (Politiker) die 80.000.000 hibbelige Kindergarten-Kinder (Bevölkerung) daran hindern muss, mit Stricknadeln in Steckdosen zu spielen, gleichzeitig aber nach dem Sommer von ihnen als „Mitarbeiter*in des Jahres“ gewählt werden wollen.

        Ich bin gespannt wo wir in 8 Monaten stehen. Ich schätze, der mit dem Plakat „Eis für ALLE!“ wird gewinnen.

        Naja, zumindest für alle die übrig geblieben sind …

        1. Genau Thomas, es scheint so zu sein, wie du schreibst. Allerdings kommen in den Medien, die wir zu konsumieren gewohnt sind nur noch Minderheiten vor, denn Mehrheiten sind für Medien NICHT Interessant! Man wird also „hinters Licht geführt“. Die Mehrheit hat sehr wohl verstanden! Bestünde Deutschland aus den medial geförderten Minderheiten, wären wir wirtschaftlich nicht in vielen Disziplinen Weltmeister, denn dazu gehört eine Menge Disziplin, Verstand und Konsequenz. Medial jedoch wird eine winzige Minderheit von „Querdenkern“ unglaublich multipliziert, um zu vermitteln, dass hier die eigentliche Mehrheit steckt. Das ist öffentlich rechtlicher „Murksjournalismus“ erster Güte! Für eine solch verdrehte Berichterstattung sollten die Rundfunkgebühren auf -5% gesenkt werden!

  6. Langsam beginne ich die Welt besser zu verstehen. Das Intervalldenken hat sich mittlerweile etabliert.

    „Corona Modellversuch Tübingen mit wissenschaftlichem Begleitservice“ ist eine typische Folge, aber keine wissenschaftlich fundierte Studie.

    OK, der medizinische Teil: Impfstoffe, Tests und Medizin läuft recht gut bis hervorragend. Aber was ist mit dem gesellschaftspolitischen Teil? Die bis jetzt einmalige Chance eine weltweite Pandemie zu analysieren. Echte wissenschaftlich fundierte Studien durchzuführen. Modellversuch, inclusive vergleichender Untersuchungen, durchzuführen.

    Leider ist Intervalldenken nicht nur in der Politik beheimatet, sondern scheinbar bei uns allen. Ich stimme dafür das Denkintervall vorsichtig auf den Zeitraum zwischen 09:00 Uhr vormittags bis 18:00 Uhr abends auszuweiten, eventuell mit einem Denkbrückenlockdown von 12 bis 13 Uhr. Ab 18 Uhr darf jeder selbst entscheiden ob er weiter denken will oder nicht.

    1. Das Intervalldenken, Peter, ist tatsächlich vorhanden, siehe dazu im Detail Daniel Kahneman im Buch „schnelles Denken, langsames Denken“. In einem Intervall von 3 Sekunden! scannt unser Hirn im sog. „System 1“ die Umwelt auf u.a. mögliche Überlebensrisiken (Säbelzahntiger) aber auch auf Partnerwahl (gefällt einem das Gegenüber?). Das „System 2“ ist ein gewaltiger Energiefresser, zuständig für genauere Analysen, das eher wenig zum Einsatz kommt. Ein Beispiel für die Dominanz von „System 1“.
      Bitte die Frage innerhalb von 10 Sekunden beantworten.
      „Wieviele Tiere jeder Art nahm Moses mit auf die Arche?“
      System 1 sagt sofort (in Millisekunden!!) die Antwort: ZWEI
      oder, etwas anspruchsvoller:
      Ein Golfschläger mit Ball kostet 1,10 EUR. Der Schläger kostet 1 EUR mehr als der Ball. Wieviel kostet der Ball?
      System 1 sagt sofort 0,10 EUR.
      Zu eins, der Arche, wenn sie es noch nicht beantwortet haben ist ihr System 2 noch am recherchieren! Ebenso bei Aufgabe zwei. Ihr System 1 hat schon lange geantwortet, oder?
      Auflösung:
      Zu 1: Moses hatte keine Arche, sondern Moah!
      Zu 2: Der Ball kostet 0,05 EUR
      Zu 1 kommt immer der gleiche Einwand „Moses – Noah“ Schmarrn.
      Wäre die Frage so gefragt worden, dass statt Moses „Caesar“ genannt worden wäre, hätte auch „System 1“ in fast allen Fällen geantwortet, dass Caesar keine Arche gebaut hat!
      Zu 2: Manche Zeitgenossen rechnen an dieser Frage auch mal einen ganzen Tag lang! Kein Witz!!!

      1. Was zu beweisen war, habe ich selbst Moah statt Noah geschrieben. System 1 ist immer vorne dran und nimmt dem System 2 die Pointe weg!

  7. In den realen Erkrankungszahlen suche ich noch immer die hoch schlagenden Wellen:
    https://influenza.rki.de/Wochenberichte.aspx
    Wer kann sie mir zeigen?
    Wenn die PCR-Testergebnisse nicht mit den Erkrankungszahlen synchron verlaufen, dann sind die PCR-Tests oder die Teststrategie schlecht, nicht die Erkrankungszahlen. Man könnte den alten Mathematikerwitz neu formulieren:
    Statistiker halten Labortestergebnisse für eine Annäherung an die Wirklichkeit.
    Virologen halten die Wirklichkeit für eine Annäherung an ihre Labortestergebnisse.
    Mathematikern sind solche Zusammenhänge völlig gleichgültig.

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