Kopfschütteln über Tesla’s Börsenwert

Das könnte Dich auch interessieren …

31 Antworten

  1. Joachim Schnurrer sagt:

    Es ist gerade mal drei Jahre her als folgendes passierte:
    https://www.youtube.com/watch?v=wSklSKRkIpk&feature=emb_logo

    Da braucht es keinen Kommentar mehr, oder?

    Aber es gibt schon heimische Manager, die es verstanden haben.
    Die dürfen es aber nicht machen!
    https://www.elektroauto-news.net/2020/peter-mertens-ex-leiter-forschung-entwicklung-audi-wir-haben-geschlafen-es-wird-blutig

    So wird die Zukunft vergeigt!
    Und ganz oben stehen die „EXCEL_Manager“

  2. Markus sagt:

    Nun ja, Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und 15 Jahre Aussitzen (respektive eher 30) tun ihr übriges. Dumm nur, dass die Verursacher in teutschen Landen nicht zur Verantwortung gezogen werden, denn Betrug hätte geahndet werden sollen und nicht zur Verjährung begünstigt. Dann wäre vielleicht ein Ruck durch die teutsche Autoindustrie gegangen. Aber wir machen ja „weiter so“, denn „wir schaffen das“ schon (also „ihr schafft das schon“). Das ist das eigentliche Problem, weil es schwerwiegendes Symptom einer Krankheit ist, und die heißt nach der FDP wohl „spätrömische Dekadenz“. Wir wissen, was mit Rom passiert ist. Ciao.

  3. Janix sagt:

    Nebenbei. Amazon erhält da noch den Großhändleranteil am Kuchen und diverse bessere Konditionen obendrauf – nur bevor jemand denkt, dass seine Buchhandlung X am Ort auch die knappe Hälfte am Nettopreis unters Kissen schieben könnte.
    Ich warte noch auf zwei, drei deutsche _Pedelec-Teslas (in den Niederlanden baut Vanmoof gerade nach eigenen Angaben à la Tesla und Apple erst ein sinnvolles, digital fundiertes Gesamtkonzept und dann die Teile). Auch um die Städte rasch nachhaltig umzubauen, wäre ein Riesenmarkt für E-Bikes da, auch ohne Mörderzuschüsse. Wenn noch CO2 endlich verursachergerecht bepreist ist, pendelt die Vorstädterin endlich auch mal beschwingt mit dem Rad.
    Ganz früher haben Autohersteller Räder hinbekommen – heute sollten sie es ganz rasch wieder lernen. Sonst wird Wolfsburg zurecht das Hoyerswerda der nächsten Jahre.

  4. harry sagt:

    Es ist unheimlich schwierig, bei einer erfolgreichen Firram das Geschäftsmodell zu ändern. Die traditionellen Autobauer haben die Produktion mittels Zulieferer lange ausgereizt und Kosten reduziert.
    Dabei wurde die Digitalisierung verschlaffen. Digitalisierung bedeutet, ein Produkt wie das Auto als Software und nicht als hardware zu verstehen. Deshalb muß jedes Produkt neu von der Software ausgehend verstanden werden.

    Dies betrifft aber nicht nur Autos, sondern auch Gesetze oder Prozesse. Nur was die Software handhaben kann, kann auch umgesetzt werden. Firmen, denen dieses neue Denken gelingen wird, werden wahrscheinlich erfolgreicher sein als andere. Nur wieviele verstehen dies.

    Die dt Industrie als hardware basierte Fertigung steht vor erheblichen Veränderungen

    • Gunter Dueck sagt:

      Like! Das gilt auch für die Politik. Man sollte Gesetze so fassen, dass man die Umsetzung im Prinzip per Software erledigen kann. Man sagt dann: „Was diese SW tut, ist gesetzeskonform.“ Umsetzung muss doch als Algorithmus definierbar sein, sonst geht eine Umsetzung nicht.

    • Markus sagt:

      Nun, das ist beileibe kein neues Denken, das ist ja das Schlimme, denn ein BMWler hat schon vor 15 Jahren berichtet, wie schwierig es war, das Warnblinken mit vier Blinkern nicht zum Larson-Scanner zu machen… Wer sich nicht ändern will, tut das auch nicht (siehe Braunkohle, PV, Wind, Chemische Industrie etc. etc. etc.)

  5. Andreas sagt:

    Wie können Sie bei diesem ganzen Ignorantentum in allen Schichten der Gesellschaft in D so fröhlich bleiben. Das bewundere ich.

  6. Ernst sagt:

    Die deutschen Automobilhersteller können Metall, also Verbrennungsmotoren, Fahrgestelle und Karosserien. Wie aber sollen diese in starren, vielstufigen Hierarchien organisierten Grossunternehmen nun plötzlich zu dynamischen, entscheidungsfreudigen Software-Herstellern mutieren, die eine integrierte Gesamtlösung basierend auf einer übergreifenden Architektur in nützlicher Frist implementieren, wenn sie bis anhin immer nur Subsysteme von Unterlieferanten zugekauft und eingebaut haben? Dazu dürfte es zu spät sein. Politik und Gewerkschaften tun ihr übriges um diesen Transformationsprozess zu behindern. Keine idealen Voraussetzungen um Investoren zu überzeugen.
    Da sind Jungunternehmen ohne Altlasten die aussichtsreichere Alternative, wie es Tesla vorgemacht hat. Wir wissen aber auch aus Erfahrung, dass es im Software-Bereich an der Spitze nur Platz für sehr wenige erfolgreiche Unternehmen gibt. Das Investitionsrisiko ist also beträchtlich; die Chancen aber auch.

    Übrigens: Werden die Bayrischen Motoren Werke (BMW) bald ihren Namen ändern müssen, denn ich nehme nicht an, dass sie die Elektromotoren der i-Modelle selbst entwickeln.

  7. Uwe Pilgram sagt:

    Naja, was hat all das mit dem Börsenwert von Unternehmen zu tun? Der Börsenwert ist das Produkt von Aktienkurs*Zahl der Aktien. Und im Aktienkurs spielen die hier vorgebrachten Argumente keineswegs die Hauptrolle.

    Die Investoren setzten auf neben Dividende auf Wachstum von Absatz und Umsatz mit Produkten, die auf einen ergiebigen Markt treffen (Siehe iPhone), knallhartes Kostenmanagement (Fertigung in Billiglohnländern) und auf perfektes Marketing. Dass Apple mit Gedeih und Verderb vom iPhone abhängt wurde schon sichtbar. Hier wird der Markt eng, weil die ausgemusterten Geräte neue Anwender finden. Apple ist nun dabei, übrigens genau wie Microsoft, in das Geschäft mit Daten und Werbung einzusteigen. Das begrüßen die Investoren, weil es auch bei Google und Co. prächtig funktioniert.

    Und was den Einsatz von Software in Gebrauchsgegenständen angeht, kann ich nur warnen: Wir haben bis heute kein Verfahren, mit dem wir das Einhalten von Spezifikationen bei Software exakt messen können. Bei Hardware können sie das mit einer Schieblehre. Deshalb finden Sie auch bei jedem Auto (auch Tesla) in der Gebrauchsanweisung den deutlichen Hinweis, das die Nutzung der „Fahrassistenten“ auf „eigenes Risiko“ erfolgt. Wenn Sie anderer Meinung sind rate ich zu einem Selbstversuch: Fahren Sie mit eingeschaltetem „Kollisions-Warner incl. Autonomes Bremsen“ mit 30 km/h auf eine Beton Wand zu. Dem Airbag können Sie vertrauen. Kaum Software.

    • Gunter Dueck sagt:

      Sorry, ich habe bei Ihrem Kommentar das Gefühl, gegen eine Wand zu schreiben. Wenn der Kurs hoch ist, kann man leicht jede Idee finanzieren. Das können die Firmen hier in Deutschland nicht. Bestes Beispiel: Die Deutsche Bank kommt nicht mehr richtig hoch, weil sie zu wenig Eigenkapital hat. Man gibt ihr keins! Bei einem begeistert hochgepushten Kurs wäre sie auf der Stelle wieder gesund. Apple hängt gar nicht so sehr vom iPhone ab, sie leben vom App-Store und neuerdings von Apple-Pay und Ear-Buds etc. (die ohne Kabel kosten 200 EURO!)…. USW. Ich habe das Gefühl, Sie wollen das alles nicht, aber man kann es doch bei allem Unwillen trotzdem einmal realistisch anschauen. By the way: Weil das so viele nicht tun, verschätzen sie sich mit der Zukunft – und dann heißt es „verschlafen“. Es ist nicht „verschlafen“, es ist sorgfältig konstruierter rationalisierter Unwille.
      SpaceX (von Musk) lässt nun mehrfach wiederverwendbare Raketen mehrfach starten und landen – auf einem Schiff, was man vor zwei Jahren verlacht hat. Das geht mit Software! Sagen Sie nicht, die können es „nie“, es ist fast schon alles da.

      • Markus sagt:

        Da stecken wohl manchen noch die Peanuts in den Ohren nach der Jürgen-Schneider-Sache in 1994 (Elefanten vergessen nicht) und aktuell zeigt Wirecard ja auch, wie es nicht geht (hofiert von wem? Betrug und Betrüger scheinen in D „Leumund“ zu haben). Dagegen liefert SpaceX, Tesla, Hyperloop (noch nicht so ganz) und hierzulande ist eher Heulen und Zähneknirschen ob des „ungerechten Markts“. Ja, ich wundere mich auch, das Infineon nicht fluppt. An der Innovationskraft scheint es also nicht zu liegen, vielleicht aber an der „Perception“…

    • Gunter Dueck sagt:

      Nachtrag von HEUTE: NASDAQ:TSLA) Chief Executive Elon Musk decided to test the strength of demand for his newly-split stock by announcing plans to sell another $5 billion of it.
      The rally this year in Tesla stock has been so violent that the new capital raise amounts to only a 1.1% dilution of existing shareholders. Had Musk tried to raise the same amount only two months ago, the dilutive effect would have been twice as strong.

      Er bekommt also 5 Mrd. für rund 1 Prozent der Firma…und kann das nächste Werk bauen – keinerlei Finanzsorgen. Daimler kann das eben nicht. So ein Aktienkurs ist nicht „Fantasie“, sondern er nutzt dem hochbewerteten Unternehmen. BMW kann das noch weniger, weil BMW den Quandts/Klatten gehört, die müssten dann als Eigentümer zurücktreten… wollen sie ja nicht. Bosch kann das überhaupt nicht, sie sind eine Stiftung… Leute, lernt ein bisschen Wirtschaft.

  8. Axel sagt:

    Du sprichst mir aus der Seele – ich habe ein paar Jahre bei Tesla in Kalifornien gearbeitet (und ja – Elon ist speziell – aber auch sehr inspirierend) und bin nun in Stuttgart (nicht bei den üblichen verdächtigen übrigens) und wenn man bei Kaffee oder Bierchen über Tesla und die deutschen Autobauer spricht (auch gerne mit MA der üblichen Verdächtigen) wird einem sehr schnell klar das uns die eigene Arroganz massiv im Weg steht. Man diskutiert Spaltmaße und ich versuche zu erklären, das mein Navi meines Daimlers kacke unintegriert ist und mich das mehr stört, als jedes Spaltmaß. Sobald wir aufhören, „die da drüben“ zu belächeln und als „verrückt“ abzustempeln fangen wir an – an den echten Themen zu arbeiten. Ich habe bei Tesla in 3 Jahren mehr gelernt als in 15 Jahren davor und lernen klappt am besten wenn man darauf schaut, was es zu Lernen gibt und nicht was für ein geiler Typ man eben schon ist oder glaubt zu sein.

  9. Uli sagt:

    Ich hoffe auf den ID.3. Zumindest ist er billiger als das Modell drei. Vielleicht ist er sogar besser? Der Inverter kommt übrigens von Valeo=Siemens. Ein deutsch=französischer Elektro-Pionier, der nie genannt wird.

  10. Uli sagt:

    Noch was zum Thema „Betriebssystem fürs Auto“: es gibt schon sehr lange AUTOSAR!

    • Gunter Dueck sagt:

      Das ist eine Partnerschaft – wird also in Meetings ersticken. Die Möglichkeiten ändern sich so schnell, dass man mit den Meetings nicht Schritt halten kann. Die arbeiten seit 2003 dran und es scheint (irre ich?) eine Softwarearchitektur zu sein, kein echtes Betriebssystem…. In dieser Zeit (2002/03) sind Tesla und SpaceX erst gegründet worden! Die sind doch viel schneller, oder?

      • Uli sagt:

        AUTOSAR ist eine Massnahme, um die Komplexität zu beherrschen, die mit dem massiven Einsatz von Steuergeräten einhergeht. Die unterste Schicht der Architekur kommt einem Betriebssystem schon sehr nahe. Das läuft auch alles schon in der Praxis und ist Standard in der SW-Entwicklung fürs Automobil. Ist also nicht nur ein Debattierklub. Einige deutsche Firmen (Elektrobit, Vector) verdienen ihr Geld damit. Es gibt sicherlich Leute, die das besser erklären können.

        Tesla scheint selber auch kein Betriebssystem entwickelt zu haben. Im Auto läuft wohl viel auf Linux. Es wird spekuliert, ob es sich um ein ERP (also SAP-Ersatz) handelt? Ich weiss es nicht.

        Für mich bleibt der Erfolg von Tesla weiterhin rätselhaft. Es ist ein Auto, das mich von A nach B bringt. Mit E-Motor gibt es das schon seit 100 Jahren. Einen Neuwagen im Internet kaufen, kann man auch schon länger. Dass das Navi seine Karten selber updated, ohne dass ich das über USB-Srtick machen muss, das wünsche ich mir auch. Sonst bin ich zufrieden, wenn SW-Updates unbemerkt in der Werkstatt stattfinden und jemand noch eine Probefahrt macht.

        Ich schüttele weiterhin den Kopf 🙂

        • Johannes sagt:

          „Mit E-Motor gibt es das schon seit 100 Jahren.“

          Unsinnige Aussage. Es gab eben keine „guten“ E-Autos vorher. Es gab zwar gute Ansätze (i3), aber zu viele Kompromisse. Teslas waren die ersten E-Autos, die Alltagstauglichkeit (Reichweite, Größe, Ladeinfrastruktur), Bezahlbarkeit (Model 3) und Spaß (Leistung) vereint haben.

          Der Unterschied scheint für mich in der Herangehensweise zu liegen. Bei uns scheint das eher „wir müssen jetzt mal was mit E-Autos machen“ gewesen zu sein. Und irgendwie ist es das auch heute noch, nur mit mehr Nachdruck.

          • Titus von Unhold sagt:

            Du hast seine Aussage nicht verstanden, bzw. unzulässig verkürzt und dadurch entstellt. Er schreibt:

            „Für mich bleibt der Erfolg von Tesla weiterhin rätselhaft. Es ist ein Auto, das mich von A nach B bringt.“

            Und das ist sein Bezugspunkt zur Einordnung. Und damit hat er absolut recht, wenn er Autos nur als Transportmittel sieht und nicht als Mobilitätsbaustein. Die tiefe einer Diskussion über Bezahlbarkeit und ähnlichen Nonsens interessiert da niemanden.

        • Titus von Unhold sagt:

          Linux ist ein Kernel, kein Betriebssystem!

  11. Leif sagt:

    Er will spaceX demnächst an die Börse bringen? Gibt es dazu eine Quelle?

  12. Tom sagt:

    Trefflicher Artikel Herr Dück!
    Es ist tragisch-traurig wie sich die Geschichte des „Innovator´s Dilemma“ wiederholt, wie ein Handeln in fast ausschliesslicher Effizienzsteigerung der existierenden Systeme die Zukunftsfähigkeit auffrisst. Da ist keine Substanz in den Bilanzen mehr vorhanden, da so altmodische Dinge wie Kapitalreserven eben ineffizient sind. Und das obwohl die Problematiken in den Betriebswirtschaften hinlänglich erforscht ist, gelehrt wird und sich die Consultants seit jeher in der Branche die Klinke in die Hand geben.

    Das kurzfristige Verhalten ist so tief in den Unternehmen (und deren Eigentümern) verankert und leider durch die 10 guten Wachstumsjahre seit der Krise 2009 nochmal verstärkt worden. Die daraus resultierende Arroganz und Hybris wurden in einigen Kommentaren bereits angeschnitten.

    VW erscheint momentan als einziger Hersteller auf dem Wege die Architektur des Unternehmens und der Produkte mit dem ID3 umbauen zu wollen – mit reichlich Verspätung und die Probleme sind bekannt. BMW hat zwar relativ früh auf Elektro gesetzt sich aber mit dem Carbon-Leichtbau für Elektrofahrzeuge etwas verrannt. Mal sehen ob der Mut und das Geld für einen zweiten Anlauf aufgebracht werden kann.

    Tesla ist letztlich auch ein ausgezeichnetes Beispiel das die Bedeutung der Eigentümer unterstreicht: Musk investiert fast fanatisch in die Zukunft während die Quandts, Porsches & Co. noch immer in gemütlicher Gewohnheit die veraltete Cash-Cow melken – würden sie 0% ROS oder sogar rote Zahlen akzeptieren? Kein Wunder, dass die Börsen auf Tesla wetten.

  13. Henrik sagt:

    Hallo Herr Dueck,
    ich hab mich bei ihrem Artikel gut wiedererkannt.
    Ich meckere auch, dass falsch/zu wenig gefördert wird, bin aber selbst zu risikoscheu,
    als dass ich selbst in Unternehmen investiere, die ich vielversprechend finde.
    Liegt auch daran, dass ich nicht so lange aus der Uni bin, und die Kapitaldecke noch nicht so hoch ist 🙂
    Aber interessanter Ansatz! Werde ich in Zukunft mal im Auge behalten. Danke für die Idee.

    Zum Zukunftswert eines Unternehmens: Vielen Menschen fehlt es einfach an Vorstellungskraft.
    Sie betrachten die Zukunft so als ob alles in der Welt so bleibt wie es im Moment ist, und sich nur ein einiger (!) Faktor ändert.
    „Elektroautos gehen nicht weil, wir keine Ladeinfrastruktur haben.“
    Diese Aussage ist genauso unlogisch wie der Satz:
    „Du Schatz, wir können leider keine Kinder kriegen,
    weil wir weder ein Kinderbett noch einen Wickeltisch im Haushalt haben.“

  14. Erwin Meier sagt:

    Leute, lernt ein bisschen Wirtschaft. Dazu habe ich eine BWL-Frage. BWL bedeutet hier Berliner Wirtschafts Lehre. Wenn es in Berlin 1000 freie Mietwohnungen gibt aber 5000 Interessenten. Um wieviel muss die Miete sinken damit alle eine Mietwohnung erhalten? Sie sehen also es fehlt schon bei den Grundlagen wirtschaftlichen Wissens wie Preisbildung über Angebot und Nachfrage. Und sie kommen hier mit Börsenbewertungen und Fremdkapitalbeschaffung über Aktienverkäufe.

    https://www.wiwo.de/politik/deutschland/berliner-mietendeckel-25-prozent-weniger-mietwohnungen-/26099082.html

  15. Chris sagt:

    Unsere Wirtschaft hat sich darauf eingestellt, dass für F&E der Staat (also wir) einspringen. In Form von Subventionen wird dann Entwicklung bezahlt und patentiert. Diese Patente werden dann verwertet z.B. indem man sie ins Ausland verkauft.
    Wer kein eigenes Kapital in seine Zukunft investieren will und alle Gewinne an die Investoren auszahlt ist nicht zukunftsfähig. Darüber hinaus haben die deutschen Konzerne verlernt, innovativ zu sein. Das „Bewerte“ wird zu Tode optimiert, anstatt neue Wege und Ansätze zu probieren. Das hängt auch mit der Angst des Scheiterns zusammen. Wer scheitert ist hierzulande ein Versager, kein Macher. Schafe für das ehemalige Land der Dichter und Denker.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.