Megatrend Digital First

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29 Antworten

  1. Joachim Schnurrer sagt:

    Ja, genau so ist das. Und die ‚Ungläubigen‘ (oder vielleicht ‚Gestrigen‘) merken:
    „Die Karawane zieht weiter“,
    auch wenn die das nicht wahrhaben wollen.
    Es war schon immer hilfreich sich mit der Zukunft zu beschäftigen, in der man ja den Rest seines Lebens verbringen wird.

  2. Knut Brenndörfer sagt:

    Mit First (und damit Second, aber nicht aus der Welt) könnte ich leben.
    Problematisch wird Digital Only.
    Den Ausspruch: „Darüber gibt es keine Informationen“ habe ich schon öfter gehört. Damit ist gemeint: Ich habe darüber nichts im Internet gefunden. Was also nicht im Internet zu finden ist, existiert nicht.
    Dummerweise stehen viele technische Grundlagen in Büchern gedruckt in diversen Bibliotheken. Das wird nicht digitalisiert, weil zu alt und damit unmodern. Ältere Techniker habe so etwas als Buch auch zuhause.
    Diese Leute haben einen großen Wissensvorsprung. Wenn sie in Ruhestand gehen, nennt man das Fachkräftemangel.

    • Ja, zwar arbeitslos, aber: Was man nicht schwarz auf weiß im Regal stehen hat. Der Stadtarchivar klagt sehr, weil das Stadtarchiv nur ansatzweise digitalisiert ist. Also gibt es für die Digital First erst gar kein analoges Wissen mehr. Und es ist nicht so, dass wir das Rad nicht schon längst und zwar mehrmals erfunden haben. Die Digitalisierung ist mathematisch gesehen eine Abbildungsfunktion. Wenn diese Funktion die leere Menge zurück gibt, dann existiert das abgefragte Wissen auch nicht. Aber gut. Manche verlassen sich in Pandemie-Zeiten sogar auf diesen belegbaren Nachweis einer leeren Menge. Das sind dann die Digital First. Ich spar mir die Suche oft im Netz, weil ich weiß, wo es steht und ich es dort nachlesen kann. Und es ist mir auf deutsch scheißegal, ob ich gerade Netzwerkprobleme mit meinem Provider des Misstrauens habe. :-))

  3. Rainer Wetekam sagt:

    Es ist so, wie Sie geschrieben haben, aber ich dachte nicht, dass die Erkenntnis neu ist! Smartphone+Google ist so schnell, dass ich kaum jemand kenne (selbst Personen >70Jahre).
    Das Problem ist wirklich „Ein besonderes Schulfach muss her! Es muss gelehrt werden, wie der Mensch das Wertvolle vom Wertlosen und das Wahre vom dummen oder absichtlich Falschen unterscheiden kann.“=>Informationsmanagement. Und das müssen leider erstmal die Lehrkräfte lernen.

  4. Thies Lesch sagt:

    Tee in einem Adventskalnder zu bewerben und dann nicht im Laden verkaufen zu können ist möglicherweise ein stärkerer Indikator für Schwarmdummheit als für „Digital First“. Aber das „Schulfach“ muss her. Wir sind ja mit der Technik mitgewachsen (nicht alle, aber viele) – für unsere Kinder ist es Standard. Und ich erlebe die Wirklichkeit der Kinder schon so, dass wenn etwas nicht im Netz ist, auch nicht existiert – oder zumindest nicht wichtig sein kann.

  5. Jörn Becker sagt:

    Ich hatte in einem früheren Start-Up einen Web-Designer, der wußte alles, aber nichts richtig. Er bezog sein Wissen aus dem Netz. Bücher las er keine. Das Netz ist überflutet von bedeutungslosen Informationen. Ich tausche mich gerne mit belesenen Menschen aus. Natürlich auch über Inhalte im Netz. Schau Dir das mal an. Ich schicke Dir den Link… Ich habe immer viele Bücher gelesen und mache das nach wie vor. Ab15 Jahren habe ich die Zeit gelesen. Finde ich heute langweilig. Den neuen Spiegel habe ich mir gekauft, weil im Netz stand, da ist ein Vorabdruck von Obamas Biografie drin, mit einer Passage zu Trump.
    Nicht digital oder analog first. Beides parallel.

  6. Papa Justin sagt:

    Wie mit dem Tee ist es auch mit Kleidung: Genauso war es bei H&M: „Ja, das haben wir nicht im Laden, das gibt es nur online.“ Und dafür steige ich mit Töchterchen ins Auto 🙂 warte vor dem Geschäft in der Schlange, bis ein (nein zwei) Einkaufskörbchen wieder frei sind und desinfiziert wurden und hetze mit meiner „ich wünsch mir“-Tochter durch den Laden um das (bzw. eine Verkäuferin) zu finden, in Eile, weil ja alle hinter mir schließlich auch noch in den Laden wollen…
    Fazit: Nie wieder einkaufen vor Ort! Wenn’s mal online gefunden wurde, dann klick. Ggf. halt zurückschicken und eine Größe anders bestellen. Wenn das so gewünscht ist von den „großen Firmen“?!

    Wenn der Opa WLAN hat, kann er im Smartphone oder auf dem Tablet einfacher nachsehen, als den Brockhaus abzustauben. (Darum gibt es schon länger keine gedruckten Ausgaben mehr von Enzyklopädien.) Er würde genauso, wie er in der Enzyklopädie durch viele andere interessante Einträge abgelenkt wird, im Netz genauso abgelenkt, durch viele interessante Beiträge (oder nach Aufmerksamkeit heischende klick-baits).

    „Wenn ein Schüler etwas wissen will, fragt er das Netz“? Der Trend geht weiter: Auf Websites wie „gute Frage“ werden Fragen (von wohl Kindern oder Jugendlichen) gestellt, die mit einer Google (Ab-)Frage die Antwort schneller (= sofort) und wohl umfassender erhalten hätten. Meist werden sie da aber dann auf Links verwiesen, die Google ausgespuckt hat, mit „lies selber“. Wird hier der „persönliche Kontakt mit Menschen“ gesucht (und das Warten auf eine Antwort billigend in Kauf genommen) oder ist die Jugend von heute ob der Vielzahl der Suchergebnisse erschlagen und können sich nicht entscheiden, welche Antwort sie nehmen wollen, oder gar welcher Antwort sie vertrauen wollen? Geben sie sich mit einer (oberflächlichen) Antwort von einem (oder ein paar) Menschen zufrieden, obwohl es viel weitergehende Antworten auf die Frage gäbe.

    Bei „Ohne dass die normalen Menschen Schopenhauers Traktat zur Eristik gelesen hätten“ kam mir Dieter Nuhr in den Sinn: Ohne dass er das Buch gelesen hat, hat er vom Buchtitel auf die Intention der Autorin geschlossen. Leider hat er das öffentlich kommentiert und schon ist es ein Fressen für andere („soziale“) Medien. Prominente dürfen jetzt auch nicht mal mehr einen ersten Eindruck sagen. Es ist doch klar, dass man, wenn man nur im Vorbeigehen im Regal den Titel sieht „Was weisse Männer nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“ das Buch von Alice Hasters noch nicht gelesen hat. Nicht beachtet wurde der Kontext: er ist ein Comedian!

    Statt den Spiegel zu kaufen um Obamas Biografie-Vorabdruck zu lesen hab ich mir (einfach) den Film/Beitrag „Obama: Eine wahre Geschichte“ im Fernsehen angesehen. Gut, vielleicht saß ich da länger vor der Kiste, als ich zum Lesen des Spiegel-Artikels gebraucht hätte, es war ja beides nur ein Teaser um zum Kauf des Buchs anzuregen…
    Bei Nuhr: Um sich über Rassismus Gedanken zu machen.

    Es ist deine Entscheidung, schlau zu werden oder dumm zu bleiben. Jeder hat die Wahl, für was er seine Zeit ver(sch)wendet.

  7. Tom sagt:

    Der Beruf des „Flachbildschirmrückseitenberater“ wird weiterhin kommen und bleiben. Trotz Digital-First ist die Rate des „Nicht-Findens“ immer noch sehr hoch und man wendet sich analog an Menschen, die beim Finden im Digital-First besser sind.

  8. Uwe Pilgram sagt:

    Haben Sie diesen Artikel auf einen Tablet mit 13″ Bildschirm geschrieben?

    Dabei könnte Ihnen entgangen sein, dass 90% der Informationen aus dem Internet Werbung (Konsumwerbung, politische Werbung, Selbstdarstellung, ..) sind. Und zwar inzwischen eine Werbung die hoch manipulativ ist. Offensichtlich ist Ihnen auch entgangen, dass das Katalog-Geschäft über Internet durch die enormen logistischen Anstrengungen des „Mehr .. Jetzt ..“ verbunden mit den Rücksendeorgien (siehe Zalando) bereits wesentliche Beiträge zum Wachstum des Platikmülls leistet?

    Zweifellos sind in den restlichen 10% wesentliche und verantwortungsvoll veröffentlichte Informationen zu finden. Für Produktangebote dürfte das aber kaum zutreffen. Und es wird immer schwerer, dass zu unterscheiden.

    Wenn Sie das testen möchten, empfehle ich, nach einem Leistungsverzeichnis mit Preisliste für Services der Facebook und Twitter Firmen für Unternehmen zu googlen.

    • Gunter Dueck sagt:

      Hallo Herr Pilgram, ich habe nicht gesagt, dass ich etwas gut oder sinnvoll finde. Ich habe geschrieben, dass es ein Mega-Trend ist. Bitte: Logik! Es ist nicht meine Aufgabe, eine Zukunft zu prognostieren, die mir oder Ihnen gefällt. Es kommt einfach so. Ich propagiere hier nicht, ich prognostiziere.

  9. Rainer Wiesenfarth sagt:

    Die Aufgabe „Problem lösen“ lässt sich doch in zwei Herangehensweisen aufteilen:
    1. ich will ein aktuelles Problem „einfach“ schnell gelöst haben, ohne mich für die Details zu interessieren oder
    2. ich will ein Problem zuerst einmal verstehen, um es dann grundsätzlicher zu lösen

    Für den ersten Fall hilft mir digital first/only, im zweiten Fall ist mehr nötig: Ich muss die Grundlagen des Problems kennen, es analysieren, Lösungsansätze finden und diese bewerten, um schließlich die passende Lösung auszuwählen. Und dort komme ich mit digital first/only nicht weiter, da ist – zum Glück – „analoges Hirn“ gefragt, oft sogar mein eigenes.

    Mein Fazit: digital first bei „Trivialproblemen“ gerne, aber ansonsten ist digital first/only für ein Land, das als Hochburg des Wissens gelten will gefährlich.

  10. Martin Ebner sagt:

    Zum Thema „Die Leute sind selbst schuld, wenn sie ihren Job verlieren“ kann ich auch ein paar Anekdoten beitragen:

    Vor ca. 20 Jahren ging ich zum Bahnhof und sagte dem Schaltermenschen, ich würde gern in dieser Woche nachts von Konstanz nach Amsterdam fahren, der Tag und die Route, ob via Basel oder via Augsburg sei mir egal, es solle aber bitte möglichst billig sein – ob er mir da ein Angebot für einen Schlafwagen raussuchen könne? Nein, das könne er nicht, sagte er. Da ich ja offensichtlich nicht wisse, was ich wolle, solle ich mir doch meinen Kram gefälligst selbst aus dem Internet suchen und ihn nicht weiter aufhalten.
    Die Internetseite Bahn.de kannte ich damals noch gar nicht, hat dann aber super funktioniert. So schrecklich viele Variablen hat ein Fahrkartenkauf ja auch wieder nicht.

    Kurz darauf geh‘ ich zu meinem gewohnten Reisebüro und frage nach einem Flugticket Richtung Japan. Bereits gewitzt hatte ich mich online etwas schlau gemacht. Das könne ja wohl nicht sein, dass der Ticketvorschlag, den er aus dem Computer zieht, doppelt so teuer ist wie die Onlineangebote, die ich selbst gefunden habe, wage ich dem Reisebüro-Angestellten zu sagen. Darauf wird er patzig und sagt, ich solle mir doch mein Ticket gleich im Internet kaufen, wenn das doch so viel besser und billiger sei. Und genau das habe ich dann auch gemacht, obwohl ich bei einer für mich doch recht teuren Investition zunächst sehr skeptisch war.

    Ich habe seither nie wieder einen Bahnschalter oder ein traditionelles Reisebüro gebraucht…

  11. Markus sagt:

    Es gilt auch in der digitalen Welt weiterhin, dass man gelernt haben muss „die richtige Frage“ zu stellen. Dann ist die Quelle eigentlich egal… (war das nicht im „Anhalter“ auch so? ;-))

  12. Thomas Weber sagt:

    Herr Dueck, welche Teesorte war es denn? Früchtetee Kaminfeuer oder Alpenhüttenkräuter nach Schweizer Art?

  13. Schlimm, dass wir Sie bis auf Weiteres nicht mehr live erleben dürfen …
    🙁

  14. Rudolf Quetting sagt:

    Doof bleibt doof, da hilft auch keine Digitalisierung. Sowohl analog als auch digital ist die Fähigkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen, fundamental. Leider ist es in der digitale Welt wesentlich einfach, Dumheiten zu verbreiten, als das in der analogen Welt jemals der Fall war (obwohl auch dort die Dummheitenin immer in der Überzahl waren.).
    Viele Informationen stehen auch heute noch in Büchern, die man aber nicht mehr als Staubfänger zu Hause stehen haben muss, sondern digital lesen (oder sich vorlesen lassen) kann. Da wir aber heute alles möglichst kostenlos haben wollen, stolpern wir in der Regel auch bei unseren Internetrecherchen nicht notwendigerweise über die wirklich relevanten Informationen.
    Zu denken gibt mir bei der ganzen Digitalisierung mein Kopf: Seit es nicht mehr notwendig ist, sich etwas zu merken (steht ja alles im Netz bzw. in der privaten Cloud) fällt es mir zunehmend schwerer, mir Wissen anzueignen oder mich daran zu erinnern. Wahrscheinlich schulde ich das meiner Faulheit und der daraus resultierenden Oberflächlichkeit. Die grauen Zellen verkümmern wegen fehlendem Training. Um mich aber vor mir selbst zu rechtfertigen, schiebe ich es dann doch (meistens) lieber auf die physikalischen Eigenschaften der Zeit und die medizinischen Konsequenzen des Alterns.

  15. Didi sagt:

    Wer Wissens/Auskunftserwerb mit der nur „only“-Variante betreibt, beraubt sich damit selbst nur Optionen.

    Ich selbst bin Digital-First. Mit dem Eintritt ins Berufsleben (diese ist eben oft eher noch analog-first) habe ich aber gelernt, dass man dann auch eine stärkere Verantwortung trägt, dass die Eigenrecherche eben dann auch stimmt – und für Konsistenz und Korrespondenz argumentativ gerade stehen muss. Analog-Second ist dann für eine Untermauerung oft hilfreich, um eine „autoritative Kraft“ hinter seinen Aussagen zu haben.
    Nun kommt es im Praxisalltag manchmal auch durchaus vor, dass man beauftragt wird, Auskünfte heranzuholen oder Recherchen durchzuführen, zu denen man keine Lust hat, die Thematik unwichtig findet oder sich nicht für interessiert.
    Das schnelle Einholen analoger Auskünfte (analog-first) (Lexika meine ich hier weniger, eher Telefonate mit Leuten, die es aufgrund einer offiziell anerkannten beruflichen Autorität wissen müssten), bietet hier instrumentell Abhilfe. Hier wird in der Regel nur erwartet, dass man die Auskunft nachvollziehbar (konsistent) weitergibt, für die Korrespondenz der Auskunft wird man hingegen nicht mehr verantwortlich gemacht, wenn die Autorität, die man nennt, in den Augen des Empfängers seines Rechercheergebnisses (z.B. der eigene Vorgesetzte) groß genug ist.

  16. Roman Vrana sagt:

    Hallo, ich habe mir gerade den eilles.de Internet-Auftritt angesehen. Hmm. Da man den Tee nicht riechen kann, wäre eine einfache Textliste praktischer. Viele Bilder, immer nur grüne Beutel, nur mit anderem Aufkleber. Sortiert nach Packungstypen, nicht nach Teesorten. Früher als Schüler konnte ich im Teeladen auch losen Tee zu 50 oder auch mal 100g kaufen, nun muss ich 250g eines Tees nehmen, den ich vorher nicht riechen oder gar probieren kann. TINA? Auweia.

    • Thomas Weber sagt:

      Herr Vrana… es gibt ein zusätzliches (ganz banales!) Problem bei der Webseite, die so auf edel und hochwertig macht:

      Schwächen bei der Grammatik!

      In der Unter-Rubrik „Tee / EILLES Teeshop / Luxus für zu Hause“ steht tatsächlich:

      „Bei uns kaufen Sie (…) direkt ein, denn wir sind der offiziell Shop.“ Ganz offiziell -;) steht das so…

      Und Schwächen bei der Groß-/Kleinschreibung!

      Weiter unten, bei Grüntee, steht nämlich: „Der grüne tee….“

      Und im gleichen Satz fehlt dann ein Punkt.

      Kann es sein, dass die „Digital First“-Generation, die wahrscheinlich auch diese Webseite betreut, größere Schwierigkeiten bei Grammatik und Rechtschreibung hat als die „Analog First“-Generation?

  17. Thomas Weber sagt:

    Herr Dueck, mit Ihren Beiträgen sprechen Sie HOCHAKTUELLE und visionäre Themen an.

    Selbst in einer Schweizerischen Zeitung war heute (20. Nov. 2020!) ganz groß zu lesen:

    „Zukunftsforscher Horx: Das Digitale prägt immer mehr das gesamte Leben“

  18. Frank Sauler sagt:

    Die Beispiele im Artikel für „Digital-First“ sind nicht zufällig alle dem Konsum zugeordnet. Ich konsumiere, also bin ich. Auch Informationen werden heute konsumiert, die junge Generation kann das perfekt, fragt man jedoch einen sogenannten „Digital-First“ z.B. einen Anhang hochzuladen wird man erkennen, dass viele aus der Benutzerführung einer App nicht herauskommen, sie sind in ihr gefangen. Ob es Sinn macht, Anhänge anzufügen mal außen vor.

    • Gunter Dueck sagt:

      Die Beispiele sind nicht zufällig gewählt – aber anders: Ich nehme solche, die von möglichst allen in ihrem Umfeld gesehen werden können. Ich kann Ihnen tonnenvoll Beispiele von Beispielen im professionellen Umfeld geben…(„Unsere Technik braucht die Folien unbedingt im PDF Format, wir haben immer wieder Probleme, sie im PowerPoint-Format zu beamen.“ – „Machen Sie doch selbst ein PDF.“ – „Dazu haben wir keine Software.“ – „Geht mit PowerPoint.“ – „Echt?“). Es geht nur darum, dass man eben zuerst digital an das Problem herangeht, als eher eine neue App lädt als eine Zeile mit der Hand zu schreiben.

      • Frank Sauler sagt:

        Digital ist ein anderer Begriff für Binär (0 und 1), will meinen es gibt nur richtig und falsch. Komplexe Fragen aus dem professionellen Umfeld, kann man nicht mit ja oder nein beantworten, es ist immer etwas dazwischen. So muss, wer zuerst digital an etwas herangeht, in der Lage sein, seine Frage in viele „kleine“ Fragen zu zerlegen und dann danach die einzelnen Antworten zu einer zu verschmelzen. Wer kann das, sicher nicht die Majorität bzw. ein Megatrend. So wird wer zuerst digital sucht und keinen menschlichen Experten fragt oder selber einer ist, solange mit ungenügender Präzise leben, bis eine künstliche Intelligenz hier Abhilfe schafft. Nur wer den Anspruch hat, hier Experte zu werden und mit Anderen zusammen sich vernetzt, wird seiner selbst sein/bleiben, die anderen werden weiterhin konsumieren.
        Kein Mensch braucht die Folien im PDF Format 😉

        • Markus sagt:

          ‚tschuldigung – „digital“ von Ziffer oder Finger hat zunächst nichts mit Binär zu tun, sondern damit, dass man sich auf „Zahlen“ oder das „Zählen“ bezieht (was man halt so mit seinen eigenen 9 bis 11 Fingern hinbekommt). Dahin mag Ihre Aussage stimmen, weil eben nicht alles messbar oder zählbar ist, oder besser, „offensichtlich“ messbar oder zählbar. Da sind wir dann bei Statistik und Mathematik insgesamt, wo der Glaube vorherrscht, „alles sei Mathematik“ oder über die Mathematik ausdrückbar – und da gebe ich Ihnen recht, denn die Mehrheit „war in Mathe immer schlecht“, auch wenn „Mathematik“, als die „Wissenschaft der Schönheit und Eleganz“ weit mehr ist, als Statistik oder Rechnen. Aber dies nur am Rande…

          • Frank Sauler sagt:

            Am Ende sind es 0 und 1 wir haben nur eine Benutzeroberfläche darauf geschaffen, die mehr Menschen mitnimmt. Diese 0 und 1 werden zu Mustern, die man überall wiederfinden kann. Gewinnen tut der die erfolgversprechenden Muster erkennt und in anderen Kontexten erfolgreich wieder verwendet und agil weiter entwickelt, das muss kein Mathematiker sein, es ist eher ein diverses Team von Menschen, die ihre Talente zu etwas größeren zusammen bringen. So ist hier der gute Handwerker im Team besser, als der schlechte Ingenieur/Mathematiker.

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