DD319: Willst Du quälen? Frage „Wie weit bist Du?“ (Juni 2018)

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11 Antworten

  1. jan sagt:

    Da fällt mir doch glatt die Geschichte mit der fleißigen Ameise ein:
    http://www.med.uni-magdeburg.de/fme/prmed/die_Ameise.pdf

  2. Stefan sagt:

    Ich empfehle allen diesen so genannten Führungskräften die Lektüre von „Reinventing Organizations“ und „Das Konzept des Konsequenten Humanismus“. Dann ist dem meist nichts weiter hinzu zu fügen.
    Controlling versus Vertrauen. Management versus Selbstorganisation. Nörgeln versus Verantwortung ergreifen. Lösungs- statt Problem-Orientierung. Fokus auf die Lösung, ist der Kunde glücklich? Wenn es kein Management mehr gibt, kommen diese blöden Fragen nicht mehr.

  3. Rainer sagt:

    Ein Aspekt der Digitalisierung sollte es sein, dass die Kennzahlen automatisch herauskommen, ohne das der „Arbeitende“ etwas dafür extra machen muss. Denn das Zahlenprüfen wird man den Managern nicht abgewöhnen können, zumindest nicht so lange, wie die Hierarchiestrukturen in Unternehmen so sind wie sie heute sind (EIN Leiter ist verantwortlich für die Leistungen seiner Mitarbeiter, also muss er sie STEUERN und kontrollieren).

    • Klaus sagt:

      >>Ein Aspekt der Digitalisierung sollte es sein, dass die Kennzahlen automatisch herauskommen […]<<

      Ja. Daran wird hart gearbeitet. Ihr Job fällt dann aber auch weg, weil er nun auch automatisch erledigt wird.

  4. schybosoph sagt:

    „Es ist gar nicht einfach, jederzeit auskunftsfähig zu sein, wenn der oberste Boss über seine Excel-KI-Schnittstelle eine Nachmittagsdelle in einem bestimmten Unternehmensbereich ortet und nachforschen lässt.“

    HAHAHAHA.

    Ich sach immer, die Welt ist komplex geworden… und nicht nur Wahrnehmungen sondern auch Ziele und Wertvorstellungen sind eben unterschiedlich…

  5. Tja, von der Sorte hatte ich zwei. Leider bleiben derartige Eindrücke. Durch konsequente Leistung und Behebung von Fehlern schaltete ich die Dumpfbacken aus meinem Bewusstsein. Leider hatte ich diese Menschen bald wieder in der Nähe, so lange, bis ich die Abteilung wechselte. Das war besser für die Seele und die Hochleistung und die Effizienz. Allerdings hatte ich auch mal ein ganz tolle prima LInie, die sich wirklich kümmerte: belegte Brötchen und Getränke wurden persönlich an den Arbeitsplatz gebracht, nachts wurden Spezialisten zur Ablösung eingeflogen, die Zufriedenheit aller Beteiligten war außerordentlich hoch, als wir eine Lösung hatten (natürlich auch die Zufriedenheit des Kunden). Da wurde eben gearbeitet, bis diese Arbeit erledigt war. Das Erfolgserlebnis ist danach unbeschreiblich. Es erzeugt Verbesserungen quer durch die Firma. Und motiviert sehr stark und dauerhaft.

  6. Realistischer sagt:

    Diese Frage an sich wäre nicht das Problem. Das Problem ist, wenn man nicht frei darauf antworten kann, weil Zeitpläne rücksichtslos durchgedrückt und daher abweichende Antworten nicht toleriert werden.

  7. Nixda sagt:

    Ich nenne das immer „Managementorientierte Betriebsführung“.

  8. Thomas Knorr sagt:

    In der Tat läuft das in vielen Fällen so. Kurzfristig-kurzfristiger-KurzFrust. Erschrecken wie eine eigentlich wertvolle Funktion wie das Controlling pervertiert wir und -wie bereits gesagt- zur Antithese von Vertrauen gerät. Da hat Management nix mehr mit Betriebswirtschaft zu tun.

    Man kann es immer nur wieder sagen Controlling hat NICHTS mit Kontrolle (des Einzelnen) zu tun. Es soll der Kompass für das Unternehmen oder den Bereich sein. Den braucht es übrigens auch in selbstorganisierten Strukturen. Wenn man sich als Manager dann noch der alten Controller-Weisheit „Je genauer die Planung, desto größer die Abweichung“ erinnert, kann das sehr wertvoll sein.

  1. 11. Juni 2018

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  2. 11. Juni 2018

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